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1

Mittwoch, 8. Juli 2009, 20:02

Dt. Antipanzerminen 1:35 aus dem WK2

Bausatzvorstellung: Antitankmines II





Modell: Antipanzerminen AT34 & AT35
Hersteller: plusmodel
Modellnr.: 273
Masstab: 1:35
Teile: 27
Spritzlinge: einzelteile
Preis: 13,20€
Herstellungsjahr: 2001
Verfügbarkeit: siehe Herstellerseite
Besonderheiten: 20 Minen, 2 versch. typen, 2 offene, 2 geschlossene minentransportkisten mit Decals









Fazit:
+gute Qualität

+sehr originalgetreu

-sehr unhandlich in der hand

-sehr empfindliche griffe an den minen, sie sehr leicht brechen

-sehr große, massive spritzäste und brocken die schwer zu entfernen sind




Zum Baubericht: Wird folgen....

Zur Bildergalerie: Wird folgen....

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ketzer« (10. Juli 2009, 14:46)


Beiträge: 4 500

Realname: Andreas Nickel

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2

Freitag, 10. Juli 2009, 13:19

Hallo,
diese Art Angüsse sind bei resinsachen ganz normal und mit einer feinen Resinsäge sind die in ein paar Sekunden ab.Aber was sol denn das heißen:
" -sehr unhandlich und der hand".....

Andy

3

Freitag, 10. Juli 2009, 14:56

ich habs berichtigt. es heißt unhandlich in der hand.soll heißen:
mann muss einiges an kraft im handgelenk haben, um mit klinge diesen brocken gerade zu entfernen. dabei hat man das hinderniss, dass der tragegriff der mine im weg ist.

4

Freitag, 10. Juli 2009, 15:48

Wie Andy bereits erwähnt hat, musst du dafür eine spezielle Säge verwenden. Da ist dann auch kein großer Kraftaufwand nötig.
Mit einem Skalpell lässt sich Resin nunmal nicht schneiden. Das ist hart und spröde.

5

Freitag, 10. Juli 2009, 16:15

RE: Dt. Antipanzerminen 1:35 aus dem WK2

nun, mit einer laubsäge hätte ich das ganze dann sägen können, aber die idee kommt einem immer erst dannach. naja, ich hab ja noch genug minen zum üben!
welche 1:35 minen benutzt ihr denn so?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ketzer« (10. Juli 2009, 16:16)


6

Freitag, 10. Juli 2009, 18:05

RE: Dt. Antipanzerminen 1:35 aus dem WK2

Hallo Niko
Eine Laubsäge ist auch nicht gerade handlich. Es gibt kleine, feine Sägen, die man statt einer Klinge ins Skepell einsetzen kann. Ich glaub von der Firma Krick. Ferner gibt es noch Fotogeätzte Sägen, wenn ich mich nicht irre. Da kann dir Andy bestimmt mehr zu sagen.
Ich selber habe bisher noch keine Mienen verbaut.
Gruß, Torsten

7

Freitag, 10. Juli 2009, 21:16

RE: Dt. Antipanzerminen 1:35 aus dem WK2

Zitat

Original von Bf-109Fan
Hallo Niko
Eine Laubsäge ist auch nicht gerade handlich. Es gibt kleine, feine Sägen, die man statt einer Klinge ins Skepell einsetzen kann. Ich glaub von der Firma Krick. Ferner gibt es noch Fotogeätzte Sägen, wenn ich mich nicht irre. Da kann dir Andy bestimmt mehr zu sagen.
Ich selber habe bisher noch keine Mienen verbaut.
Gruß, Torsten

ich muss es sehr bedauern, dass du keine minen benutzt. diese sind ein entscheidender faktor im Wk2 gewesen. besonders für die deutschen. die folgende tabelle gibt dir aufschluss darüber, wie viele minen von kriegsbeginn bis zum ende gebaut wurden. da darf sich auch mal ruhig eine mine in dein diorama verirren. bei den zahlen hier wäre es kein wunder!

und hier hab ich meine minen mal nach dem washing gescannt:


8

Freitag, 10. Juli 2009, 22:07

Bin auch nicht so der Minenfachmann.
Aber ist denn nicht der "Witz" an Minen, dass sie im Boden versteckt sind und man sie nicht sieht. Also sollten sie doch auch nicht in jedem Diorama zu sehen sein, oder? ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TelSav« (10. Juli 2009, 22:07)


Beiträge: 1 677

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9

Samstag, 11. Juli 2009, 07:15

Hallo TelSav!
Du hast schon recht, zumindest wenn Minen zum eigentlichen Zweck verwendet wurden. Minen sind eigentlich reine Defensivwaffen und somit zur Sicherung und Verteidigung eines bestimmten Bereiches gedacht. Es dauerte aber nicht lang, bis man darauf kam das Tellerminen auch ein sehr gutes Mittel zur Panzernahbekämpfung sind. So wurden sie auch von Soldaten im Nahkampf gegen Panzer direkt auf oder unter die Kettenlaufwerke von fahrenden Panzern gelegt/geworfen.
Es gibt und gab die verschiedensten Arten von Minen. Die beiden Hauptgruppen sind Panzerabwehrminen und Antipersonenminen. Panzerabwehrminen dienen der Zerstörung bzw. dem fahruntüchtigmachen feindlicher Fahrzeuge. Sie wurden während des WK II aus Metall, Holz und Glas gefertigt. Den Zweck von Antipersonenminen brauche ich damit wohl nicht näher erklären. Antipersonenminen haben aber auch ein sehr hohes potential in der psychologischen Kriegsführung. Da sie oftmals nicht direkt töten, sondern die Opfer nur schwer Verletzen oder Verstümmeln, haben sie eine enorm demoralisierende Wirkung auf die Truppe und die Zivilbevölkerung.

Soviel nur mal als kleine Grundinfo zu diesem Thema.

@ Ketzer
Ich denke es kommt immer darauf an was man mit seinem Dio darstellen will. Nicht in alle Dio´s passen auch unbedingt Minen. Tabellen mit Produktionszahlen sind nicht unbedingt eine Referenz dafür was sich in einem Militär-Dio befinden sollte.

Gruß
Dietmar
:prost:

10

Samstag, 11. Juli 2009, 07:18

Moin Niko
Das ich bisher wenig mit Mienen zutuen hatte liegt wohl daran, das ich zu ca. 90 Prozent Flugzeuge baue.
Wenn ich aber mal wieder in den Militärbereich reinrutsche, wird bestimmt auch irgendwo`ne Miene zu sehen sein. ;)

@TelSav: :grins: Guter einwand. Ich komm aus dem Grinsen nicht mehr raus. Aber nicht alle Mienen werden verbuddelt, es gibt ja auch noch See-Mienen, Luft-Mienen,... :abhau: :abhau:

Gruß Torsten

11

Samstag, 11. Juli 2009, 07:34

Moin Dietmar
Du hast natürlich recht. Es gibt natürlich eine menge Möglichkeiten Mienen in einem Dieorama eizubauen, zB Panzerknacker usw. Der Beitrag von TelSav war auch, meine ich jedenfals, nicht so ganz ernst gemeint.(Meine Antwort darauf auch nicht, ein bischien spaß muß sein)
Gruß Torsten

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12

Samstag, 11. Juli 2009, 08:21

Hallo Torsten!

Die Ironie von TelSav war mir schon aufgefallen ;) ;) ;). Mein Text war eigentlich auch eher für die gedacht, die sich zwar mit Militärmodellbau beschäftigen aber nicht mit dem historischen Hintergrund.
Ich gehe mal davon aus das liegt am Alter der betreffenden. Obwohl ich manchmal auch den Eindruck bekomme das es an was anderem liegt :pfeif:.

Ich hoffe du verstehst was ich meine :smilie:!

Übrigens das mit dem Seeminen verbuddeln find ich gar nicht so abwägig. Das Loch muß doch nur geringfügig tiefer sein und ein bis zwei Tröpfchen Wasser kann man doch auch noch reingießen. :abhau: :abhau: :abhau:

Gruß
Dietmar
:prost:

13

Samstag, 11. Juli 2009, 14:49

also ich denke auch gar nicht dran, die dinger zu verbuddeln. ganz einfach aus dem grund, den ihr genannt habt. ich stelle auf munikisten oder auf nachschubdepots. die liegen ja immer griffbereit in der stellung, wie man auch im video sieht. (oder auch nicht bei den nachschubproblemen!)
es gab AT-minen, die einen zugzünder an der seite hatten, die also auch als stolperfalle eingesetzt werden konnten. fast genauso, nur zeitverzögert konnte man bei manchen AT-minen auch einen stift ziehen, der einen zeitverzögerten zünder betätigt. so konnte man die mine schnell unter den turm eines panzers legen. das folgende video zeigt diese anwendung in den letzen 20 sekunden des filmes:
Panzerbekämpfung teil 1
in teil 2 sieht man bei minute 6,5 wie man die minen noch einsetzen kann und alle andern panzerbekäümpfungsmittel für den nahkampf:
Teil 2

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ketzer« (11. Juli 2009, 14:51)


14

Samstag, 11. Juli 2009, 20:33

Also so ironisch war mein Beitrag gar nicht gemeint.

Zitat

Original von m42duster
Übrigens das mit dem Seeminen verbuddeln find ich gar nicht so abwägig. Das Loch muß doch nur geringfügig tiefer sein und ein bis zwei Tröpfchen Wasser kann man doch auch noch reingießen. :abhau: :abhau: :abhau:


Genau, es kann ja immer mal ein gegnerisches Schiff durchs Schlachtfeld pflügen. :lol:

15

Sonntag, 12. Juli 2009, 09:28

Moin Dietmar
Ja, verstehe was du meinst. :)
Moin TelSav
Hmmm, garnicht so abwägig. Klimaerwäfmung, anstieg der Meeresspeigel... ;) ;)
Moin Niko
Deine Mienen sehen gut aus. Mit den filigranen Griffen muß man halt etwas aufpassen. Waren im Original ja auch keine 8cm dicken Stangen als Griffe dran.

Vermienter gruß, Torsten

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16

Sonntag, 12. Juli 2009, 14:54

Zitat

Original von Bf-109Fan

Deine Mienen sehen gut aus. Mit den filigranen Griffen muß man halt etwas aufpassen. Waren im Original ja auch keine 8cm dicken Stangen als Griffe dran.


Hallo @ all! :wink:

Kann mich da Torsten nur anschließen.

Gruß
Dietmar

17

Sonntag, 12. Juli 2009, 15:15

ich habe extra zuert die minen verbaut, bei denen durch die fertigung schon schäden an den griffen waren. so kann ich schneller und gezielter mit den noch heilen minen ungehen, ohne diese auch noch kaputt zu machen!

18

Sonntag, 12. Juli 2009, 20:08

Zudem wurden -und werden- Minen durchaus auch offen verlegt, wenn es etwa drum geht, den Gegner nur eine kurze Zeit aufzuhalten und die Zeit nicht reicht. Wenn man dann noch ein paar zusätzlich vergräbt, um so besser...Ein Gegner, der offen liegende Minen sieht, wartet auf jeden Fall auf die Räumung.
Und im Gras oder anderem Bodenbewuchs verzögern auch nicht verbuddelte Panzerminen den Vormarsch gegnerischer Panzer ganz erheblich, die sind aus dem fahrenden Panzer nämlich arg schlecht sichtbar.

Drum funktionieren ja auch durch (Raketen) Artillerie verlegte Panzerminen ganz gut, die sind ja auch nicht verbuddelt.
Being kind to the cruel results in cruelty to the kind.

Im Bau:
1/48: Eduard Yak-3 Weekend
1/48: Stug III Tamiya
1/72: Zvezda T-34 "Snap-Together" Kit

19

Montag, 13. Juli 2009, 19:33

Also wenn ich reising ( weis jetzt net ob ich das richtig geschrieben habe ^^ )
teile vom spritzgussÄsten entferne benutze ich ein Dremel schnell und sauber.

Aber so eine Säge hätte ich auch gerne ^^



Mfg Daniel

20

Montag, 13. Juli 2009, 20:15

genau! den habe ich auch benutzt. aber den rest hab ich mit der rasierklinge gemacht. lieber oft wenig schneiden, als einmal zu viel wegmachen!

Axel1954

unregistriert

21

Dienstag, 14. Juli 2009, 13:19

Zitat

Original von m42duster
Übrigens das mit dem Seeminen verbuddeln find ich gar nicht so abwägig. Das Loch muß doch nur geringfügig tiefer sein und ein bis zwei Tröpfchen Wasser kann man doch auch noch reingießen.



......äh, ja und wie weit soll denn der Panzer fliegen, der auf die Mine fährt und gehört dann der Panzer während des Fluges zum Kommandobereich der Luftwaffe, Göring hat ja gesagt "alles was fliegt gehört mir!"


Aber mal was Ernstes, das absolut übelste was im Arsenal war ist die Schrapnellmine 35, ein absolut gemeines Teil

Axel

22

Dienstag, 14. Juli 2009, 13:34

Hmm...vor allem ein bischen zu teuer als Panzermine so eine Seemine.
Being kind to the cruel results in cruelty to the kind.

Im Bau:
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Beiträge: 67

Realname: Günter

Wohnort: Lünen (Nähe Dortmund)

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23

Montag, 19. Dezember 2011, 15:36

Hallo Alle.

Taktisches Verhalten bei Minen-Sichtung (vom Kettenfahrzeug aus):

Nebeln, Vollgas unregelmässig Zickzack rückwärts, Deckung, melden.

Laut Sandkastenspiel beim Bund. (Augustdorf, Pz-Aufklärerer auf Leopard.)

Grüsse von Günter (Richtschütze auf Leo ....................................is lange her)

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