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31

Montag, 7. Januar 2019, 18:52

Oh, wie schön es weitergeht.. :-)
Das Modell, das Dein Sohn Dir gebaut hat, ist aber auch sensationell. Ich kann mir vorstellen, dass Dich das geradezu umgehauen hat.

Der wird mal ein ernsthafter Konkurrent von Dir .
Beste Grüße vom Plastinator

32

Samstag, 9. Februar 2019, 23:35

Wahnsinn! Eine Kreidler! Und was für ein seltenes Einzekstück! Die Arbeitstechniken gefallen mir äußerst gut, ganz besonders die Herstellung des Tanks. Als Fahrer einer RS habe ich natürlich auch den verlinkten Bericht aufmerksam gelesen.
Was ist aus der Seeschlange geworden?
Schöne Grüße,
Simon

www.birocco.com

33

Sonntag, 10. Februar 2019, 16:50

Hallo Simon,

das Original ist unglücklicherweise verschollen. Sollte irgend ein Kreidlerfan mal Wind davon bekommen, dass das Teil in irgendeinem Keller noch rumsteht, würde ich mich natürlich über eine Nachricht freuen!

Viele Grüße,
Martin

34

Dienstag, 12. Februar 2019, 00:02

Liebes Forum,

hier geht es jetzt so langsam in die Endrunde. Zunächst war der Schalthebel fällig, welcher aus einem Aluwinkel mit 1,5mm Wandstärke
herausgefeilt wurde.




Hier eingebaut:




Der merkwürdige Schaltkasten, welcher wohl etwas mit dem Drehzahlmesser zu tun hatte, entstand aus einem Teil des Luftfilters einer
Schlacht-Z900 von Aoshima sowie etwas Alu und Kabeln. Der Benzinhahn ist mir zwischenzeitlich abgebrochen und wird noch repariert.




Der rechte Seitendeckel ist soweit lackiert, zudem wurde mir von meinem Vater berichtet, dass das (umgedrehte) Bremspedal auf der
Schwingenachse gelagert war, also erhielt diese eine gedrehte Aufnahme.




Die Bremsteile sind soweit fertig, die Bremsankerplatten entstanden neu, weil mir die des Gunze-Modells der Tohatsu Runpet, welche die
Räder gespendet hat, zu klein waren.




Etwas Kopfzerbrechen bereitete mir das Schaumstoffpolster auf dem Tank. Normales Schaumgummi ist für den Maßstab zu grobporig,
währen Moosgummi zu hart ist. Am Ende fand ich eine Einlegesohle, welche zumindest in den äußeren Lagen die angestrebte Optik
und Konsistenz anbot.




Das Material wurde gedoppelt und anschließend mit Wasserfarbe farblich behandelt, zudem erhielt es eine Alterung mit Graphitpulver.




Der Sitz ist nicht mehr als ein Holzbrett mit Schaumstoffpolster und einem Bezug aus schwarzem Vinyl (siehe das Foto am Anfang dieses
Berichts), welchen ich hier wie auch das Schaumstoffpolster fürs Foto lieblos auf das Modell gelegt habe.



Das war es dann auch schon wieder, schlaft schön!

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