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811

Dienstag, 6. November 2018, 20:19

Hallo Thomas,

hmmm...ich würde die Pforten wohl auch eher "regelmäßig" setzen. Beim echten Schiff dürften die auch eher regelmäßig gesessen haben. Allein schon, weil die ja probiert haben, so viele Geschütze als möglich an Bord zu bringen.
Und regelmäßig zu planen ist nunmal einfacher - denk ich zumindest...

Beim Achterdeck kann ich mich aktuell nur nach meiner Royal Louis richten. Die hat 6 Pforten je Seite auf dem Achterdeck. Das Schiff ist aber eben auch viieeeel größer.
Insofern würde ich da gefühlsmäßig 4 Pforten empfehlen. Ist aber echt nur nach meinem Gefühl.

Aber so allgemein finde ich deinen Rumpf echt spitze! Wird ein tolles Modell.

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Fletcher-Klasse (Platinum Edition); Jeep Willys

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

812

Mittwoch, 7. November 2018, 09:15

Hallo zusammen!



Auch ich tendiere eher zu einer gleichmäßigen Anordnung der Stückpforten.
Allein schon, weil die originale Anordnung Schwierigkeiten mit dem Batteriedeck aufweisen würde.

Nun habe ich mir aber nochmals die Mühe gemacht, und die Rüsteisen des Originalplan's versucht zu übertragen.
Bei den vordersten klappt dies ohne Probleme.
Bei den Rüsteisen für den Hauptmast kommen mir die Stückpforten auf dem Achterdeck ein wenig in die Quere.
Was kann man hier tun?
Am Heck kommen mir die zusätzlichen Stückpforten auf dem Achterdeck in die Quere, da diese im Originalplan nicht so weit nach hinten reichen.
Aber auch hier habe ich eine Lösung gefunden.
Die neuen "blauen" Linien zeigen die Lage der Rüsteisen, bei der HMS Leopard. Diese sind einfach ein wenig höher gesetzt.

Zu der Frage, wie viele Stückpforten auf dem Achterdeck vergeben werden sollen, habe ich hier auch eine klare Antwort.
Mehr als vier Pforten gehen nicht. Die fünfte "gelbe" Pforte würde sich mit den Seitentaschen in die Quere kommen. Auch Bei der Leopard findet man eine solche Anordnung.


Viele Grüße

Thomas

813

Freitag, 9. November 2018, 13:49

Hallo,

Ich habe mal festgestellt dass die Pforten des oberen Batteriedecks in der Regel nicht ganz 100% mit denen des unteren Decks abgestimmt sind. Du kannst gerne für die Rüsteisen kleinere abweichungen machen ohne dass es Auswirkungen auf das untere Deck hat. Ausserdem habe ich mal festgestellt dass zumindest englische Dreidecker in der Regel mehr Abstand zwischen den unteren Pforten im Bugbereich haben als zwischen den oberen Pforten. Das macht auch Sinn da unten die schwereren Kaliber stehen die eine grössere Geschützmannschaft und überhaupt mehr Platz benötigen.

Achtung: DIe neuen aufgezeichneten Pforten sind paralell zu der Beplankung! Das ist falsch! Sie sollen paralell zu den Decks sein. Diese sollen aber nicht flach wie die Wasserlinie, sondern leicht gewölbt sein. Sprich: Im Heckbereich sollen sie eindeutig einen Teil der Barkhölzer durchbrechen, so wie die alten Pforten. Diese kommen mir aber leicht zu flach vor.

lg

hms

814

Freitag, 9. November 2018, 14:18

Ich wollte nur kurz einmal sagen, wie bewundernswert ich deine zähe Arbeit an deinem Projekt finde. Seit viereinhalb Jahren beschäftigst du dich damit, eine lange Zeit, vor allem gemessen an deinem Lebensalter. Manchmal scheint es mir, als würdest du dich selbstständig Schritt für Schritt zurück an die historische Gestalt solcher Schiffe heran arbeiten, statt irgendwelche Erkenntnisse einfach zu übernehmen.
Die letzten Entwürfe sehen für mich schon sehr stimmig aus, und ich wünsche dir für den Fortgang deiner Arbeit weiterhin viel Glück und Geduld.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

815

Freitag, 9. November 2018, 17:38

Hallo hms,

mit dem oberen Batteriedeck habe ich mittlerweile kein Problem mehr. Lediglich mit den Pforten im Achterdeck.

Tatsächlich werden die Pforten im Heckbereich das Barkholz kreuzen. Also ich lege schon einen Augenmerk auf die Deckswölbung. Problem ist, dass die Beplankung bis auf den Heckbereich ziemlich genau dem Decksverlauf ähnelt..



@Schmidt,
Ich fühle mich geehrt, wenn solch ein erfahrener und überaus professioneller Schiffsbauer wie du, zu mir in den Baubericht findest und solch motivierende Zeilen hinterlässt. Vielen Dank! Und ja, ich selbst sehe in diesem Schiff eher einen Entwicklungsprozess.

:)

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