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Montag, 21. Mai 2018, 20:30

F 84G Thunderjet, Italerie

Hallo zusammen

Als Auto geschädigter Modellbauer habe ich mich nach rund 30 Jahren wieder an einen Flieger gewagt. Ich war doch sehr positiv überrascht, als ich mich von der aktuellen Formbaukunst von Italerie überzeugen konnte. Waffen und Zusatztanks habe ich nicht verbaut, da mir die Form des Jets in Naturform sehr gefällt. Ohne zusätzlich störenden Ballast.
Gelackt habe ich mit Tamiya Schwarz Glanz aus der Dose. Darüber Alclade über alles. Chrom halt :D. Danach partienweise mit Polierfarbe von Gunze in Steel und Alu. Bei den Aussenfotos ist der Effekt zwischen den glänzenden und matten silber besser erkennbar.
Guckst du:



















Vielen Dank für Kommentare und Feedbacks

Gruss

Peter

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2

Dienstag, 22. Mai 2018, 20:12

Hallo Peter,

dein Ausflug in die Welt der Flugzeuge war doch ein voller Erfolg! :respekt:

Das Chrom glänzt ja unglaublich und die Decals sind auch toll. Theoretisch könnte man noch ein bisschen Staub an die Reifen und dem Treibwerk anbringen aber das würde nicht zum Look des Fliegers passen.

Wenn du mal wieder so einen Flieger baust, mach doch dazu ein Baubericht! Bei der Verarbeitung von Metallicfarben kann ich sicher noch was lernen.

Gruß Knut

3

Freitag, 25. Mai 2018, 07:45

Hallo Knut

Vielen Dank für deinen Kommentar. Auch wenn es sich jetzt vielleicht überheblich anhört...die Metall Lackierung mit Alclad und Gunze war für mich der einfachste Einstieg ins Flieger Thema. Vom Autobau her verwende ich Alclade bei jedem Auto für die Stossstangen. Daher ist der Umgang mit Alclade Chrom für mich Routine. Mehr Mühe hätte ich mit den ganzen Filtergeschichten mit Weiss und Schwarz und den ganzen Ölfarben Washings... Da habe ich vor euch Fliegerbauer den grössten Respekt. Bauberichte sind nicht so mein Ding, ich kann aber gerne beim nächsten Flieger, einer Dakota, ein paar Fotos vom Verchromungsprozess einstellen.

Bis dann.

Liebe Grüsse

Peter

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4

Samstag, 26. Mai 2018, 20:18

Hallo Peterson, äh Findus

das wäre sehr nett wenn du was von deiner nächsten Verchromung zeigt - da kann man nur lernen. Vor den Alclade farben schrecke ich ja zurück weil ich denke, das man da erstmal wieder groß in Investitionen gehen muss (Airbrushreiniger, passende Grundierung, ...) ehe man was machen kann.

Gruß Knut

P.S. Hoffe deine Dakota lässt nicht so lange auf sich warten.

5

Dienstag, 29. Mai 2018, 19:58

Hallo Knut

Also die Dakota dauert noch, bin wieder an einem Auto, ein Heller Talbot Record.

Aber es geht dir vermutlich um die Verchromung. DAher habe ich als Demoartikel eine Motorhaube verchromt.

Grundlage ist eine kratzfreie, Oberfläche. Der "Naturzustand" aus der Gussform ist da ausreichend. Alles andere muss entsprchend vorbehandelt werden

Danach erfolgt eine Lackierung mit Hochglanz Schwarz. Tamiya TS 14 ist mein Favorit. Leider in der Schweiz nicht mehr erhältlich. Aber jeder andere Acrylglanzlack geht auch, jedoch er muss auch nach dem Trocknen noch glänzen :D
Bei meinem Beispiel nicht ganz sooooooooooo fehlerfrei, habe auch nicht entstaubt. Trockenzeit mind. 2h


Meine Ausrüstung: Evolution mit 0.2 Düse, Druck ca. 1At.

Nun wird wie bei Acryl Farben beispielsweise Italerie oder Revell, sehr dünn gespritzt. Es ist eher ein einnebeln. Also keines Falls nass auftragen. Wenn mal zuviel Alclad aufgetragen wird, muss sofort mit der Spritzpistole ab gelüftet werden. Man kann dann beobachten, wie die zuerst die matte Silberfarbe auf Hochglanz, Chrom auftrocknet. Ebenso ist der Chromeffekt Geschmackssache. Je nach Anzahl Farbschichten, nimmt der Schwarzkontrast ab. Wenn Zuviel aufgetragen wird, ist es am Schluss einfach ein silberner Anstrich.


Nach ca. 15 Min. kann eventuell aufgetretene Nebelreste mit einem Wattebausch unter leichtem Druck abpoliert werden.

Nun könnten für den Fluzeugbau typischen matten Metallfarben aufgetragen werden. In meinem Fall Gunze Chrom Silber und Stahl

Abgedeckt mit grossen Post-It, welche praktisch kaum kleben, kann dann entsprechend abgedeckt werden. Fertisch. Bei mir hat es trotz vorsichtigen abdecken das Chrom stellenweise wieder angelöst. Dies kann aber mit nachlackieren von Alclad wieder ausgebessert werden.

so, nochmals ausgebessert, alles gut. Leider ist nun das Licht nicht mehr so gut, aber glaube mir, der Chromeffekt ist nach dem Nachbessern immer noch vorhanden.

Sorry, die Fotos sind teilweise ein wenig blaustichig, da im Keller aufgenommen. Ich hoffe jedoch, du kannst trotzdem den Effekt nach vollziehen.

Du benötigst neben Alclad also noch eine Dose Glanz Schwarz. Die Spritzpistole kann mit normalen Brennsprit gereinigt werden. Den am meist begangenen Fehler beim Umgang mit Alclad ist vermutlich der zu satte Auftrag. Wie schon geschrieben muss ganz fein eingenebelt werden und bei irrtümlicher Weise nassem Farbauftrag, nach gelüftet werden. Ist halt Übungssache.
Ich hoffe, meine Erklärungen sind nachvollziehbar.

Gruss

Peter

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6

Mittwoch, 30. Mai 2018, 09:30

Hallo Peter :wink:

Klasse Deine F-84. Vor solchen Hochglanzlackierungen habe ich aller höchsten Respekt.

Danke für die tolle Erklärung :ok:

Viele Grüße
Flo
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

Keep calm and support the Lions!

7

Mittwoch, 30. Mai 2018, 17:10

Hallo Flo

Vielen Dank fürs Kompliment.

Liebe Grüsse

Peter

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8

Montag, 4. Juni 2018, 19:49

Hallo Peter,

danke für deine Anleitung, das hilft mir schon mal weiter meine Metallfarben besser hinzubekommen.

Gruß Knut

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