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31

Dienstag, 27. März 2018, 19:31

Hallo Peter,
ich freu mich schon drauf wenn es bei dir ans "veredeln" der Teile geht und der unvergleichliche polierte Metallefeckt entsteht.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

32

Dienstag, 27. März 2018, 19:36

Dann geht es Dir wie mir: danke, Rudi :-)
Beste Grüße vom Plastinator

33

Freitag, 30. März 2018, 11:02

Hallo allerseits,

hier kommen weitere Anproben. Der Öltank sitzt bei der Thruxton tiefen und weiter hinten als bei der Venom. Dadurch erhält der Ansaugtrichter
des großen Vergasers ausreichenden Platz:


Hier die Teile des Werkzeugkastens:


Anmontiert sieht das dann so aus:




Bei der Venom verläuft der Ansaugweg des Vergasers exakt "gerade", also parallel zum Boden und zur Spur, bei der Thruxton schräg - sowohl
von der Seite als auch von oben gesehen. Leider enthält der Bausatz nur den geraden Anschluss der Venom. Um dennoch den korrekten Verlauf
herzustellen, habe ich das Anschlussstück am Ansaugrohr schräg gefeilt. Später sieht der montierte Vergaser etwa so aus (hier nur mit Draht
angebunden):
Beste Grüße vom Plastinator

34

Freitag, 30. März 2018, 12:29

Hallo Peter
wie es aussieht kommen wir hier ja zweimal in den Genuss eines Bauberichtes.Einmal der Rohbau zur Passprobe und dann der eigentliche Zusammenbau .
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

35

Freitag, 30. März 2018, 22:21

Hallo Rudi,

ja, so ist das: sicher ist sicher! Zumal ich ja keine exakte Bauanleitung habe.
Ich sehe übrigens, gerade, dass ich die Ölleitung an der vorderen Kipphebelwelle
nicht richtig verschraubt habe...

Beste Grüße
Peter
Beste Grüße vom Plastinator

36

Samstag, 31. März 2018, 14:41

Hallo allerseits,

als nächstes ist der Tank an der Reihe - das sind die Hauptbauteile:


So sieht der Kraftstoffbehälter von unten aus:


In dieser Phase ist es wichtig, Tank und Sitzbank optimal zueinander auszurichten. Das sind die Bauteile der Sitzbank:




Für eine möglichst genaue Anpassung muss der Heckrahmen angebaut werden. Den Abstand zwischen den beiden Hälften gibt die hintere
Sitzbefestigung vor. Gewindestangen und Muttern erleichtern die Ausrichtung die Fixierung während des Trocknung des Klebstoffes. Auch
die vorderen Befestigungslaschen des Tanks sind hier schon angeschraubt:




Die Unterkante des Tanks verläuft parallel zu den Zylinderrippen. Dazu musste ich den Tank im hinteren Bereich etwas unterfüttern. Die Sitzbank
ist etwas zu hoch. Die Anpassung werde ich allerdings erst vornehmen, wenn der hintere Kotflügel an der Reihe ist:


Beste Grüße vom Plastinator

37

Samstag, 31. März 2018, 18:45

Hallo Peter,
das erste Bild vom Tank erinnerte mich ein wenig an die Weihnachtsplätzchenbackerei, sieht aus wie eine Portion Mürbeteig ;) .Wenn der Tank und die Sitzbank so massiv sind kommt das zusammen mit den Metallteilen ja am Ende ein ordentliches Gewicht zusammen .
Gruss,Rudi
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Beiträge: 85

Realname: Frank

Wohnort: Wilder Süden

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38

Montag, 2. April 2018, 18:05

Hallo Peter,

ich bin eben über Deinen BB "gestolpert".....absolut klasse wie Du das umsetzt :respekt:
Da bleibe ich sicher dabei!

VG
Frank
Grundlegende Konstruktionslehre gemäß Murphy / Bloch:
Mach es zu groß und hau solange drauf bis es passt!

39

Montag, 2. April 2018, 18:21

Hallo Rudi,

in der Tat - da kommt einiges an Gewicht zusammen, denn auch die Resine-Teile sind massiv und ziemlich schwer.

---

Hallo allerseits,

als nächstes an der Reihe sind die Gehäuse des Primär- und Lichtmaschinenantriebs. Hier die Hauptteile:


Auf Motor und Getriebe aufgesteckt sieht das so aus:


Hier der hintere Deckel des Lichtmaschinenantriebs - mit locker eingesetztem "Dynamo":


Der äußere Deckel wird später noch mit einer Sechskantschraube zur Befestigung versehen:


Das Primärantriebsgehäuse erhält unter anderem noch eine verchromte Abdeckung zur Kontrolle der Primärkettenspannung. Diese Abdeckung
wird mit einem Blechsteifen gesichert, den ich selbst gefertigt habe. Dieser wird später noch schwarz lackiert:


Angebaut sieht das dann so aus:


Als nächstes wird der hintere Kotflügel eingepasst. Dafür ist zunächst die Montage des Haltebügels erforderlich. Der eingeklemmte Haltebügel
der Sitzbank gewährleistet dabei den korrekten Abstand:




Nach Ermittlung der korrekten Punkte für die Bohrlöcher kann der Kotflügel eingebaut werden:




Nun steht auch der endgültigen Anpassung der Sitzbank nichts mehr im Weg. Ohne Anpassung ist sie etwas zu hoch:


Noch ein wenig tiefer gelegt, dann passt es:
Beste Grüße vom Plastinator

40

Dienstag, 1. Mai 2018, 12:51

Hallo alllerseits,

die Anfertigung der (im Kit nicht enthaltenen) Remote Float Chamber, wegen Größe und Form auch "Matchbox" genannt, war ein wenig fummelig.
Im Internet fand sich dieses Foto eines Orignials als Vorbild:


Das Gehäuse habe ich aus einem Stück Alu gefeilt und mit Draht, Messingrohr und Schrauben vervollständigt. Die leichtere Übung war die
Herstellung des Befestigungswinkels aus Alublech. Hier die Bilder von der Passprobe:






Das Befestigungsrohr habe ich nach der Demontage mit Alufarbe versehen - so sieht das fertige Teil aus:




Beste Grüße vom Plastinator

41

Dienstag, 1. Mai 2018, 17:27

Hallo Peter,
deine "Streichholzschachtel" hätte im Bausatz wohl kaum besser umgesetzt werden können,will sagen deine Juwelierarbeit ist sehr nah am Original bis hin zur farblich passenden Optik. :ok: Aber eine bitte hätte ich noch....lass uns bitte bis zum nächsten Update nicht wieder so lange warten.Ich hatte schon überlegt wegen der Entzugserscheinungen eine Fachklinik auf zusuchen,hatte nur noch keine passende gefunden ;)
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

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42

Mittwoch, 2. Mai 2018, 21:18

Grias Di Peter,

Also Deine "Matchbox" is ja vom Allerfeinsten. :respekt: :respekt: :respekt:

43

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19:59

Hallo Rudi,

auf meinen Personal Coach ist immer Verlass: danke für Dein liebes Feedback :-)

--

Tach Norbert,

lange nichts von Dir gehört - und gesehen! Danke für Dein Lob.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du wieder den nötigen Schwunge bekommen würdest,
um Dein Meisterwerk fortzusetzen.

Liebe Grüße Euch beiden
Peter
Beste Grüße vom Plastinator

Beiträge: 443

Realname: Burkhard Peters

Wohnort: Schashagen anne Ostseeküste

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44

Samstag, 5. Mai 2018, 21:14

:wink: Moin Peter!

Muß mich doch auch mal aus dem "OFF" melden... :whistling: ..... beim Bestaunen Deiner Bilder juckt`s richtig in den Fingern auch mal wieder was mit Metall zu bauen .
Die Tank/Sitzbank/Schutzblechanordnung läßt schon erahnen wie schön die Linie der Thruxton später mal sein wird . Die selbstgestrickte Schwimmerkammer find`
ich hervorragend getroffen . :respekt:

Grüße ,Burkhard

Beiträge: 216

Realname: Olaf

Wohnort: Bietigheim/Karlsruhe

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45

Sonntag, 6. Mai 2018, 10:41

Hi

Ganz großes Kino.... :ok:

Weiter so... das wird ein Schmuckstück..

Skorpi1211

46

Dienstag, 8. Mai 2018, 19:58

Herzlichen Dank, Burkhard und Olaf, für eure netten Kommentare.

@ Burkhard:

Nur zu, mein Lieber - ich fänd es klasse, wenn Du wieder aktiv wirst und wir hier parallel bauen würden.
Beste Grüße vom Plastinator

47

Donnerstag, 10. Mai 2018, 18:33

Hallo allerseits,

als nächstes habe ich mir die Gabel zur Anpassung vorgenommen. Das sind die Hauptteile:


Lenker und Standrohre sind verchromt. Hier verbietet sich das entgraten, da dabei die Chromschicht großflächig abplatzt. Nur gut, dass die
Lenkerteile gleich zweifach vorhanden sind.

Das Zusammenstecken der Gabel ist nötig, um den Vorderkotflügel anpassen zu können. Dabei werden insgesamt vier Streben verbaut, die ich
soweit möglich noch vor dem Lackieren mit dem Schutzblech verbinden möchte. Zur Ausrichtung muss ich auch das Vorderrad noch zusammenbauen -
aber eins nach dem anderen. Erst einmal ist die Gabel an der Reihe. Um den korrekten Abstand zu ermitteln, muss ich die Vorderradnabe
einsetzen. Das sind die Bauteile:


Nach dem Polieren erfolgt schließlich die Montage. Die Clip-ons habe ich weggelassen, vorher aber sichergestellt, dass sie sich über die
Standrohre schieben lassen. Dazu war etwas Schleifarbeit erforderlich. Die Lenkachse habe ich mit einer Mutter fixiert (wird später durch den
Reibscheiben-Lenkungsdämpfer ersetzt), damit die Gabel nicht hin- und herschlackern kann:






Soviel für heute.
Beste Grüße vom Plastinator

keramh

Moderator

Beiträge: 10 747

Realname: Marek H.

Wohnort: Bln-Friedrichsfelde

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48

Donnerstag, 10. Mai 2018, 18:41

moin,

habe mir gerade nochmals alle Bilder von Beginn an angesehen, einfach nur ein wunderschönes Modell und bisher sehr gut von Dir umgesetzt.
Auch die Details die Du ergänzt hast sind sehr stimmig. Freue mich auf die weitere Entstehung.

49

Donnerstag, 10. Mai 2018, 22:06

Hallo Peter,
da Marek ja eigentlich schon alles gesagt hat bleibt mir nur noch ein Wort.WOW!!!
Gruss,Rudi
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50

Sonntag, 13. Mai 2018, 18:18

Danke, Marek. Das ist ein schönes Lob, über das ich mich sehr freue.
Und auch Dir, lieber Rudi, vielen Dank.

Euch einen schönen Sonntagabend.

Beste Grüße - Peter
Beste Grüße vom Plastinator

51

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:52

Hallo allerseits,

das sind die Teile des Vorderkotflügels, die vor der Lackierung angepasst und weitestgehend vormontiert sein sollen:


Die Breite der Bremstrommel...


... wird auf die Gabel übertragen und mit Gewindestück und Muttern fixiert. Dies sichert korrekte Abstände beim Anpassen der Kotflügelstreben:
#

Die Montage will ich mit Schrauben vornehmen. Dabei muss ich sehr sorgfältig vorgehen, damit die Bohrlöcher sauber fluchten. Spielraum
selbst für kleinere Ungenauigkeiten bieten die schmalen Streben nicht, da sie im Bereich der Bohrungen leicht brechen können. Die Schrauben-
köpfe (M1) habe ich flacher gefeilt, um dem Original besser zu entsprechen. Es war alles in allem ein spannendes und zeitintensives Gedulds-
spiel, bis endlich alles fluchtete (die untere Strebe ist hinten mit dem Kotflügel verklebt):




Um sicher zu sein, dass die Muttern auf der Innenseite der Tauchrohre nicht mit der Nabe in Berührung kommen, habe ich diese probeweise
eingebaut, und siehe da - es klappt:


Die untere Kotflügelstebe habe nicht nach Sichtung der Fotos nochmals nachgebogen. Bei der Montage der Nabe zeigte sich, dass ich die obere
der beiden hinteren Schrauben am Tauchrohr etwas länger lassen muss, damit sie die Bremsankerplatte fixieren kann:



Das sieht soweit ganz gut aus. Die Stunde der Wahrheit kommt aber erst, wenn das fertig montierte Rad mit gleichmäßigen Abständen
unter dem Kotflügel platziert werden kann. Dieses zusammenzubauen ist die nächste Aufgabe.
Beste Grüße vom Plastinator

52

Donnerstag, 17. Mai 2018, 20:06

Hallo Peter,
es ist absolut spannend dir beim Bau zuzuschauen .Und mir wir immer mehr klar das ich als Plastebauer wohl völlig überfordert mit dem Bausatz wäre.Aber bei dir ist er in besten Händen und wird sicher zu einem Juwel.
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

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53

Sonntag, 20. Mai 2018, 18:59

Danke, Rudi (wenn ich Dich nicht hätte... :) )
---

Hallo Rudi, hallo allerseits,

jetzt ist ein Rad an der Reihe. Schließlich muss ich wissen, ob der Vorderkotflügel korrekt sitzt.
Das sind die Hauptteile des Vorderrades:


Richtig muss es heißen. Es sind die Hauptteile des Vorderrades mit dem Reifen des Hinterrades. Und dieser sieht aus der Nähe betrachtet
gar nicht so gut aus:


Hier ist der Vulkaniseur gefragt. Im www habe ich eine formbare Gummimasse entdeckt, mit des sich die Löcher problemlos schließen
ließen:


Mit dem Profilmuster hätte ich mir noch etwas mehr Mühe geben können, aber die Reparaturstelle werde ich vom Kotflügel bedecken lassen,
so dass man sie eh nicht mehr sieht.

Es gibt ein weiteres Problem, denn ein Paar der Ätzteile mit den Speichen ist vermutlich von einem anderen Modell. Der Innendurchmesser ist mit
25mm deutlich zu groß, denn die Nabe misst nur 26mm Außendurchmesser (das 2. Speichenätzteil-Paar ist korrekt, aber völlig verbogen -
siehe unten). Ich werde versuchen, das Problem mit Passcheiben zu beseitigen die es gemäß DIN 988 allerdings nicht in jeder Größe gibt. Der
beste verfügbare Kompromiss ist 22 x 30 x 0,1 (ideal wäre 21 x 31 x 0,1). Diese werde ich dann für das Vorderrad verwenden. Die Bestellung
der Passscheiben ist raus.

Da ich - wie gesagt - wissen will, ob der Kotflügel von korrekt verläuft, ziehe ich den Bau des Hinterrades vor, das die gleiche Größe wie das Vorderrad
hat. Das sind die Bauteile (mit im Bild: der Vorderreifen):


Ich wüsste gern, was die Ätzteile erzählen würden, wenn sie sprechen könnten:


Es folgt eine endlose Fummelei und Biegerei, um die Teile - es handelt sich um Federstahl(!) - halbwegs in Form zu bringen. Vor dem Einsetzen
in die Felgenhälften habe ich die gerundeten Endteile miteinander verklebt, was eine ziemliche Fricklei war:



Am Ende zählt nur der Erfolg, denn das Vorgehen erwies sich als zielführend:





Jetzt muss das Ganze noch in die Vordergabel eingesetzt werden - und siehe da, die Abstände passen bestens:


Dann will ich auch nicht unzufrieden sein.

Weiter geht es, sobald der Postbote die Passscheiben gebracht hat.
Beste Grüße vom Plastinator

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