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Realname: Axel

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1

Samstag, 2. Dezember 2017, 16:38

Ferrari F1 2000 von Tamiya

Hallo zusammen,
dies ist nun mein erster Versuch eines Bauberichts.
Seid gnädig falls es nicht so pefekt werden sollte.
Seit mehreren Wochen arbeite ich an einem Tamiya Modell im Maßstab 1:20.
Dies sind die Zutaten:



Ich verwende zusätzlich Carbondecals von Studio 27 und Sponsorendecals.
Dazu kommen noch diverse Kleinteile.

Um mich mit dem Modell anzufreunden, habe ich erst einmal klein angefangen.



Das Lenkrad ist nichts für zittrige Finger.



Tamiya hat dem Modell Gurte in Form eines Decals beigefügt.
Sieht nicht wirklich gut aus. Also habe ich Gurte selbst angefertigt.
Fotoätzteile für Gurtschnallen gibt es reichlich im Zubehörhandel.



Das fertige cockpit.

Danach habe ich mit dem Unterboden weiter gemacht.





Als Hitzeschutz habe ich BMF genommen.



Der Diffusor wurde komplett mit Carbondecals eingepackt.

Danach folgten die Aufhängungsteile:



Die einzelnen Aufhängungsteile nach dem Lackieren mit der Decalfolie zu ummanteln (ohne das die Decals reissen) trieb mich fast bis an den Rand des Wahnsinns.
Hat letztlich funktioniert, treibt aber den Puls in die Höhe.
Die Felgen habe ich mit Alclad polished aluminium lackiert.

Hier nun das Flügelwerk des Fahrzeugs.





Um den Heckflügel winklig zusammen zu bauen, habe ich Millimeterpapier zur Hilfe genommen.
Auf einer Makrolonplatte habe ich 5mm starkes Moosgummi geklebt. Darauf wiederum das Millimeterpapier und eine klare Folie.
Durch das Moosgummi finden die Stecknadeln Halt. Das Ganze verwende ich seit einigen Jahren und es funktioniert wirklich gut.



Ich komme nun zum Auspuff.





Nach dem Verkleben, spachteln und schleifen habe ich den Auspuff mit Alclad gloss primer grundiert.
Danach erfolgte die Lackierung mit Alclad stainless steel und eine Schicht Aqua gloss.
Die Verfärbungen habe ich danach mit Hotmetal red, Hotmetal blue und Transparent smoke durchgeführt.
Abschließend noch eine Schicht Aqua gloss.
Die Auspuffklammern stammen von Top Studio.


Aktuell arbeite ich am Motor.





So, das war's für heute.
Bis die Tage....

Beiträge: 199

Realname: Philipp Henn

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2

Samstag, 2. Dezember 2017, 18:31

Hallo Axel, sieht sehr gut aus was du bisher gemacht hast, ich hätte gerne noch weiter runtergescrollt und noch mehr Bilder geschaut! :D
Die Hilfe um den Heckflügel zusammenzusetzen ist echt eine gute Idee und muss ich mir merken!
Ich hoffe hier geht es bald weiter.

Gruß Philipp

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Realname: Axel

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3

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:24

Hallo Philipp,
auf Grund der großen Resonaz nehme ich mal an, dass wir die einzigen hier im Forum sind, die Spaß an Formel 1 Modellen haben.
Egal, du kannst jetzt weiter runterscrollen:



Nachdem ich das Cockpit eingebaut hatte, sah man leider nicht mehr viel von den Details.

Anschließend habe ich sukzessive mit dem Zusammenbau der einzelnen Komponenten weiter gemacht.

















Leider kommen die Details auf Grund der geringen Bildgröße nicht so gut rüber.

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Realname: Axel

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4

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:35

Hier nun die letzten Fotos nach dem Zusammenbau des Modells.
















Das war's für heute.
Ich hoffe, ihr habt beim Betrachten der Bilder so viel Freude wie ich beim Bau des Modells.
Bis bald...

Beiträge: 1 144

Realname: Martin

Wohnort: 76751 Jockgrim

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5

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:38

Moinsen!

Sehr, sehr, sehr geil! Vor allem die, damals noch erlaubte, Tabakwerbung! :D :ok:

Absolut der Hammer! :ok:

..ich hoffe da kommt noch mehr von Dir!

Grüße,

Martin

:wink: :wink: :wink:

6

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 12:49

Moinsen!

Sehr, sehr, sehr geil! Vor allem die, damals noch erlaubte, Tabakwerbung! :D :ok:

Absolut der Hammer! :ok:

..ich hoffe da kommt noch mehr von Dir!

Grüße,

Martin

:wink: :wink: :wink:

Da kann ich mich nur vollumfänglich anschließen! Topp gebaut, lackiert, decaliert, was auch immer...
Glückwunsch zu einem echten Spitzen-Modell! :respekt: :sabber:

P.S.: Die Bilder vom fertigen Modell solltest Du in die Bildergalerie "Motorsport" einstellen, dort werden sie sicher die verdiente Aufmerksamkeit erhalten!

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Realname: Axel

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7

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18:32

Vielen Dank für die positiven Antworten.
Da ihr sicher wisst, wie viel Zeit so ein Modell in Anspruch nimmt, wird es leider etwas dauern bis ich hier etwas neues präsentieren kann.
Obwohl mein Schrank noch einige tolle Bausätze beherbergt. Meine Frau meint, die würden für zwei Leben reichen.
Wahrscheinlich hat sie Recht. :pfeif:

Danke für den Tipp mit der Bildergalerie Motorsport.
Werde ich demnächst machen.

8

Freitag, 8. Dezember 2017, 11:05

Obwohl mein Schrank noch einige tolle Bausätze beherbergt. Meine Frau meint, die würden für zwei Leben reichen.

Nur zwei Leben? Das ist ja (fast) noch zu schaffen... :rolleyes: Meine Frau meint übrigens, ich wäre bekloppt. Schön, dass ich immer auf die Ausrede Erklärung mit der Midlife-Krise zurückgreifen kann... :lol:

Beiträge: 322

Realname: Ralf Pfaff

Wohnort: Wilder Süden

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9

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:09

Ein klasse Modell, einwandfrei gebaut :respekt: Mich würde vor allem interessieren, wie Du die Spoilerelemente lackiert hast, also die Befestigung beim lackieren.
Grüße aus dem Schwarzwald

Ralf

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Realname: Axel

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10

Freitag, 8. Dezember 2017, 19:48

Hallo Ralf,
vielen Dank für dein Interresse an meiner Arbeit.
Da auch ich von diesem Forum profitieren möchte, erkläre ich dir gerne meine Vorgehensweise.
Vorweg möchte ich aber etwas wertungsfrei anmerken.
In der Literatur und auch im Internet wird vielen Modellbauinterressenten geraten, die Gießrahmen samt Bauteilen zu reinigen
und anschließend zu lackieren.
Das ist sicher für den Anfänger einfach und führt schnell zu einem Ergebniss.
Wenn man aber an sich selbst den Anspruch hat ein gutes Modell zu bauen, ist das meiner Meinung nach der falsche Weg.
Ich löse jedes Teil vom Gießast, entgrate es anschließend vollständig (nicht nur an der Angussstelle) und schleife die Oberfläche
mit 3000er Schleifpapier, damit die Farbe auch eine Angriffsfläche hat.
Danach wird das Bauteil gereinigt.
So, das musste ich loswerden. Entschuldigung.


Danach stellt sich natürlich das Problem mit dem Lackieren.
Ich befestige das Bauteil an einer späteren Klebefläche mit einem Tropfen Sekundenkleber an einem Gießast, den ich vorher entsprechend bearbeitet habe.
Bei vorhandenen Bohrungen in einem Bauteil nehme ich vorzugsweise einen Zahnstocher zur Hilfe.



Nach dem Lackieren entferne ich den Gießast vorsichtig mit einem Skalpell und entferne vorhandene Kleberrückstände.

Ein weiteres Problem sind aber auch die Staubeinschlüsse auf frisch lackierten Teilen.
Um das Risiko zu minimieren versuche ich die Zeit zwischen dem Lackieren und dem staubfreien Trocknen möglichst kurz zu halten.
Dazu habe ich mir mehrere dieser Lackierhilfen gebaut:





Auf einer 5mm Makrolonplatte habe ich zwei 2mm Edelstahllochbleche mit 3mm Lochung deckungsgleich in einem Abstand von ca. 6mm montiert.



Wie du siehst finden die Gießasthalterungen und die Zahnstocher darin halt und kippen nicht auf Grund der zwei Bleche.
Ich kann somit vor dem Lackieren alle Teile in Ruhe vorbereiten, brauche zum Bauteilwechsel den Airbrush nicht aus der Hand legen und kann anschließend alles schnell im staubfreien Schrank verstecken.
Wie gesagt, dies ist meine Vorgehensweise.

11

Samstag, 9. Dezember 2017, 09:47

Hallo Axel, tolles Modell!!!
Du hast recht: es sind hier wenige Formel1 unterwegs. :( Schade.
Gruß
Ulf

12

Samstag, 9. Dezember 2017, 14:34

Hallo Axel,
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen - schönes und gut gebautes Modell :thumbsup: - auch eine schöne Erklärung zu Deiner Vorgehensweise beim Lackieren -
werde ich mir definitiv merken, wenn es bei mir soweit ist.
LG Martin
P.S.: Sehr viele Fomel 1 Liebhaber sind hier im Forum tatsächlich nicht vertreten , aber ein paar gibt´s dann schon noch. ;)

13

Samstag, 9. Dezember 2017, 18:38

Hallo Axel

Mir gefällt der Flitzer wirklich sehr gut, sauber gebaut und super lackiert, man sieht wieviel Arbeit darin steckt :ok:

PS. man muss nicht unbedingt Formel 1 Liebhaber sein um diese Leistung anzukennen :P

14

Montag, 11. Dezember 2017, 16:07

Hallo Axel,

ich denke, Deine Vorgehensweise deckt sich mit der der meisten "Fortgeschrittenen". Lackieren am Gießast hat sich für mich noch nie als vorteilhaft dargestellt.
Zum einen, weil - wie Du völlig richtig heraus stellst - kein richtiges Schleifen/ Entgraten möglich ist. Desweiteren hat man dann ja immer noch die Angußstelle. Zudem würde ich ein bereits lackiertes Teil wirklich nur so wenig wie möglich "handhaben" wollen. Und das spätere Raustrennen aus den Gießast bzw. das Entfernen des Grates der Angußstelle gehört ja definitiv dazu.

Die von Dir gezeigte Lackierhilfe ist praktisch und sieht auch noch gut aus. :)
Ich habe für mich für ähnliche Zwecke Styrodur entdeckt. Das ist ähnlich Styropor, aber deutlich stabiler und ohne das Gebrösel.
Zahnstocker oder auch diese Krokoklemmen am Draht gehen da prima hinein.

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Realname: Axel

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15

Montag, 11. Dezember 2017, 21:33

Hallo Thomas,
ich finde es gut, wenn Modellbauer unabhängig voneinander bei der Ausübung des Hobby zu ähnlichen Überzeugungen kommen.
Das sagt mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.
Ich versuche bei jedem Modell das ich baue das Maximum für mich heraus zu holen.
Oft denke ich, das mir das auch gelungen ist.
Wenn ich dann aber so wie in diesem Jahr z.B. die Euro Model Expo in Lingen besucht habe, wird mir klar dass ich noch viel lernen kann.
Aber ohne den Ehrgeiz sich selbst zu verbessern bleibt man stehen.

Beiträge: 222

Realname: Stefan

Wohnort: Rottenmann (AUT)

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16

Gestern, 08:55

Krass... :sabber:

Sobald ich wieder zuhause bin muss ich mir den ganzen Bericht nochmal Durchlesen... Das Lack-Finish und die Details am Modell überzeugen auf ganzer Linie! Top Arbeit!!! :respekt:


MFG Stefan

Beiträge: 193

Realname: Olaf

Wohnort: Bietigheim/Karlsruhe

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17

Gestern, 10:04

Also auch von mir :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: 5 Daumen hoch...

Sieht wirklich gut aus. Respekt!!

Auch deine Erklärung. Top.

Skorpi1211

Beiträge: 322

Realname: Ralf Pfaff

Wohnort: Wilder Süden

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18

Gestern, 13:24

Hallo Thomas,
ich finde es gut, wenn Modellbauer unabhängig voneinander bei der Ausübung des Hobby zu ähnlichen Überzeugungen kommen.
Das sagt mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.
Ich versuche bei jedem Modell das ich baue das Maximum für mich heraus zu holen.
Oft denke ich, das mir das auch gelungen ist.
Wenn ich dann aber so wie in diesem Jahr z.B. die Euro Model Expo in Lingen besucht habe, wird mir klar dass ich noch viel lernen kann.
Aber ohne den Ehrgeiz sich selbst zu verbessern bleibt man stehen.

Aha! Deine Aussage von oben unterschreibe ich voll und ganz. Ich montiere meine zu lackierenden Teile nämlich ähnlich. Nur nehme ich statt den Gießästen hölzenere Schaschlickspieße, die ich immer wieder nach dem lackieren verwenden kann (die Gießäste ja wahrscheinlich auch?). Und anstatt des Sekundenklebers nehme ich Holzleim, der hält gut und kann nach dem lackieren ganz einfach manuell ohne Kraft gelöst werden.
Grüße aus dem Schwarzwald

Ralf

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