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211

Donnerstag, 23. November 2017, 16:07

Hallo,
der Herbst ist da und wie jedes Jahr beginnt bei mir die Modellbauzeit.
Begonnen habe ich dieses Jahr damit die Räder fertig zu stellen. Als erstes wurden die Felgen mit Hilfe des Teilkopfes gebohrt.



Das war kein Problem. Als nächstes waren die Naben dran. Da bei der RT die Speichen nicht gekröpft sind sondern von innen durch die Naben gesteckt werden, müssen die Speichenlöcher versetzt gebohrt werden, damit sich die Speichen nicht verbiegen. Mit einem Bohrer 0,8 mm ziemlich schwierig weil er durch den geringen Durchmesser schnell verläuft.Die Speichen zeigen einmal nach links und einmal nach rechts, so müssen also 9 Löcher pro Seite rechts versetzt und neun links versetzt gebohrt werden. Leider ist mir bei der Teilung ein Fehler unterlaufen so das ich statt der 18 Löcher auf einmal 21 hatte. So mußte eine neue Nabe angefertigt werden. Sehr ärgerlich.









Zum Schluss noch mal ein Bild vom Arbeitplatz während des Bohrens.



Gruß Peter
"Möglich daß für Kapitäne und Steuerleute eine Romantik einmal bestanden hat, für die Mannschaft nie. Die Romantik der Mannschaft ist immer nur gewesen: unmenschlich harte Arbeit und eine tierische Behandlung." B.Traven

212

Donnerstag, 23. November 2017, 16:13

Wo bin ich denn hier gelandet?

War mir das immer zu wenig Hubraum? Ist ja mega geil!

Werde mir Deinen Bericht erstmal in Ruhe zu Gemüte ziehen und dann hier regelmäßig dranbleiben.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

213

Freitag, 24. November 2017, 15:52

Hallo,
weiter ging es mit dem Einspeichen. Dazu verendete ich wieder meine altbekannten chinesischen Stecknadeln. (Siehe hierzu den Baubericht der BK 350)
Die erste Seite sah danach so aus:



Nachdem die andere Seite eingespeicht und alles einigermaßen ausgerichtet war wurden die "Stacheln" auf ca 5mm gekürzt.



Jetzt konnten die Speichen in der Felge mit Spezialkleber fixiert werden.



Wenn der Klebstoff trocken ist gehts weiter.
Gruß Peter
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214

Sonntag, 26. November 2017, 17:15

Hallo,
der Klebstoff ist trocken. Jetzt konnten die Speichen bis auf den Nabengrund abgeflext werden.
Und so sieht das Endergebnis aus.





Damit sind die Räder fertig für den Einbau. Es fehlen natürlich noch die Nabendeckel und die Reifen aber ein wichtiger Schritt zum Gesamtbild ist getan.
Gruß Peter
"Möglich daß für Kapitäne und Steuerleute eine Romantik einmal bestanden hat, für die Mannschaft nie. Die Romantik der Mannschaft ist immer nur gewesen: unmenschlich harte Arbeit und eine tierische Behandlung." B.Traven

215

Dienstag, 28. November 2017, 20:07

Hallo,
als nächstes habe ich die Faltenbälge gedreht.



Sie bestehen aus Alu und werden natürlich noch mit Farbe versehen.
Gruß Peter
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216

Donnerstag, 30. November 2017, 17:51

Hallo,
die Deckel für die Radnaben sind so dünn das sie sich nur mit Mühe drehen lassen würden. Deshalb wurden sie aus 0,3 mm Alu gedrückt.
Die Bildfolge zeigt den Fertigungsprozess.
Anzeichnen:



Körnen:



Bohren Durchmesser 1,6 mm:



grob ausschneiden:



Drückvorrichtung drehen, Stempel und Matritze:



Teil in der Vorrichtung:



Drücken:



das gedrückte Rohteil:



auf den genauen Durchmesser drehen und entgraten:



und das fertige Teil :



und zum Schluss in der Radnabe:



Eigentlich ganz einfach. Am schwierigsten war das Entgraten man glaubt es kaum.
Gruß Peter
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217

Freitag, 1. Dezember 2017, 19:14

Servus Peter,

Das Ergebnis, und der Weg dort hin :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

218

Montag, 11. Dezember 2017, 13:12

Hallo,
danke für dein feedback.
Weiter geht es mit dem Fahrersattelgestell.
Die Einzelteile aus Kupferblech ausgeschnitten:



und dann gebogen und die Verbindungsstellen verzinnt:



Den Zusammenbau seht ihr morgen.
Gruß Peter
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Realname: Jochen Große-Katthöfer

Wohnort: Gladbeck

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219

Montag, 11. Dezember 2017, 14:29

Mahlzeit!

Tolles Projekt, tolle Ausführung, toller Baubericht.
Bei sowas merke ich dann, das ich als Schiffsmodellbauer doch öfter mal über den Zaun bzw. die Reling schauen sollte..
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

220

Montag, 11. Dezember 2017, 23:05

Hallo,
vielen Dank für die Blumen. Schön das andere Sparten auch mal vorbei schauen. Sonst sind hier hauptsächlich stille Mitleser.
Weiter geht es wie versprochen mit dem komplettierten Sattelgestell.





Leider ging beim Bau der Einzelteile nicht alles glatt. Deshalb hat es auch etwas gedauert bis alles fertig war.
Hier noch das Ausschußteil.



zum Schluss noch ein Bild vom Original:



Gruß Peter
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221

Gestern, 16:16

Hallo,
parallel zum Sattel habe ich mich mit den Reifen beschäftigt. Diese müssen fertig sein bevor ich mit den Schutzblechen beginne. Ich habe mir vorgenommen Reifen mit Profil herzustellen. Das ist nicht so einfach. Die meisten Versuche schlugen fehl. Es ist einfach zu kompliziert die kleinen Stollen rauszuarbeiten. Diesbezüglich habe ich zwar noch einige Ideen die aber erst später zur Anwendung kommen. Da die Räder später demontierbar sind, ist es kein Problem andere Reifen aufzuziehen. Jetzt habe ich erst mal anderes Reifenprofil verwendet damit es mit dem Bau weitergehen kann. Leider hatte ich nur Reifen in einer anderen Dimension von einem Bausatz zur Verfügung. Deshalb musste das Profil abgnommen und auf die richtige Dimension aufgebracht werden. Das habe ich so bewerkstelligt.
Zuerst den Anderen Modellreifen komplett mit dem Bausatzrad montiert. Dann einen Plastelinestreifen auf gleichmäßige Stärke ausgerollt.
Mit dem Reifen das Profil in die Knetmasse gerollt.





Dies Furche mit Scheibenkleber ausgefüllt und nach dem Trocknen abgezogen.





Jetzt habe ich einen Holzreifen gedreht und auf diesen den Streifen augeklebt.





Nach dem Verputzen wurde mit diesem Holzreifen eine Silikonform gegossen. Zuerst wie immer das Teil in Knetmasse einbinden .......





Ihr kennt das ja schon. Hier sollte allerdings der Reifen gedrückt werden weil Scheibenkleber sich nicht gießen läßt. Also wurde in beiden Formhälften Kleber eingebracht, die Form geschlossen und mit Gewichten beschwert. Mal sehen ob es gelingt. Die Ausformung steht noch aus. Das Ergebnis seht ihr im nächste Beitrag.
Gruß Peter
"Möglich daß für Kapitäne und Steuerleute eine Romantik einmal bestanden hat, für die Mannschaft nie. Die Romantik der Mannschaft ist immer nur gewesen: unmenschlich harte Arbeit und eine tierische Behandlung." B.Traven

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