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31

Montag, 20. November 2017, 11:12

Hallo,

Nach dem abschneiden der Spanten über dem Deck, sieht die Anleitung als nächstes das Beplanken des Decks vor.
Danach kommen wieder eine ganze Reihe von "falschen" Spanten innen an das Schanzkleid ran.



Aber bis dahin müssen die 3 Planken ja halten und auch noch die Form behalten. Ich hoffe das hält bis dahin. :nixweis:

Die Beplankung ist auch fast fertig, es fehlen nur noch 4 Spanten auf jeder Seite. :D



Viele Grüße,
Heiko

32

Montag, 20. November 2017, 22:00

Hallo Heiko,

wow, was für ein Fortschritt!

Auf Deine Frage wegen der obersten Planken hätte ich eine Antwort. BEVOR (!!!) Du die überstehenden Spanten entfernst solltest mit den falschen Spanten schon anfangen denn so bekommst Du mehr Halt in die Bordwand. Wenn alle falschen Spanten dran sind nur noch die Enden der Konstuktionsspanten entfernen und durch falsche Spanten ersetzen. So sollte eigentlich sich die Bordwand auch nicht mehr verziehen können. Nicht vergessen, die Konstruktionsspanten sind möglicherweise nicht dort wo die falschen Spanten nachher sind von daher schön aufpassen beim messen.


LG Patrick

33

Freitag, 24. November 2017, 13:52

Hallo,

Zurzeit trocknet die letzte Plankenreihe.



Da habe ich die Zeit genutzt und mir Gedanken über die Planken auf dem Deck zu machen.
Denn, die nächsten Schritte sehen ja das Entfernen der "Hilfs"-Spanten über dem Deck vor und dort, wo die Spanten entfernt wurden soll auf dem Deck alles Plan geschliffen werden.
Dann folgt auch schon die Beplankung des Decks, bevor es an das Anbringen der "Sichtbaren"-Spanten an der Innenseite des Schanzkleides geht.

Dem Bausatz lag ein vorgefertigtes 0,5mm Furnier mit eingelaserten Planken als komplettes Deck bei.
Das Plankenschema darauf sah wie folgt aus:



Nach den aktuellen Erkenntnissen ist dieses Plankenschema wohl für eine Kogge komplett falsch.
Dank der neuen Erkenntnissen bei der Rekonstruktion der "Bremer Kogge" wurde festgestellt, dass diese Kogge damals eine quer zum Kiel verlaufende Beplankung hatte.
ARTITEC hat dieses wohl im aktuellen KoggenBausatz agnz gut umgesetzt.
Die Planken lagen relativ lose auf längs zum Kiel verlaufenden Trägern auf und konnten bei Bedarf zur Beladung entfernt werden. Dashalb gab es auch keine Ladeluken.
Dank den entsprechenden Hinweisen von Modellbauerkollegen habe ich viele Anregungen erhalten und mir Gedanken gemacht,
wie ich die "querliegende" Beplankung und die Decksausrüstung/ -aufbauten zusammenbringen.
Daraufhin habe ich mir für das Deck folgendes ausgedacht:



Am Bug und Heck laufen die Planken unter den Kastellen wieder parallel zum Kiel. Dieses habe ich so gemacht, damit die Unterkonstruktionen für die Kastelle nicht auf den eigentlich losen querliegenden Planken aufliegen. Denn ich denke nicht, dass die das damals so gemacht haben, diese müssen fest und sicher mit dem Rumpf verbunden sein.
Bei der Bremer Kogge wurde wohl auch nach dem achternen Bratspill die Planken parallel zum Kiel verlegt. Das dürfte dann ja zu meinen Überlegungen passen.
Auch den Abstand der längsliegenden Trägerbalken für die querliegenden Planken habe ich aus diesem Grund mit Absicht so gewählt. Wenn ich das nicht so mache, müsste ich von den Unterkonstruktionen für die Kastelle über den Mastfuß und den Abmessungen des Bratspill bis zu den Deckshalterungen für die Waren alles abändern. Und ehrlich gesagt, das möchte ich nach Möglichkeit vermeiden.
Ich denke aber so kann ich das umsetzen.

viele Grüße,
Heiko

34

Freitag, 24. November 2017, 13:58

Hey Heiko, freu mich schon darauf, wenn das Deck los geht. Ich habe hier dieses Foto gefunden, vielleicht hilft dieses ja ein bisschen mehr. Ich kann auch gerne von der Kogge Fotos machen bzw. bei uns im Museum von den hier befindlichen Modellen. Hier kursieren ja genug "Koggenexperten" rum.

Quelle:

http://2.bp.blogspot.com/-xlJOAiDFI3k/VU…600/Kogge_3.jpg


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35

Freitag, 24. November 2017, 15:07

Hallo René,

Vielen Dank für das Bild.
Auf dem kann man die querliegende Beplankung sehr gur erkennen. :ok:
Irgendwo habe ich auch etwas gelesen, was einen bezug zu dem Bild hat. In dem Artikel wurde angemerkt, dass im Nachbau der Kogge die querliegenden Planken im Gegensatz zur originalen Kogge angenagelt sind.
In der originalen Kogge aus der Zeit der Hanse lagen diese nur lose auf, diese wurden dann zum Beladen Frachtraums einfach entfernt. Deshalb hatten die Koggen auch keine Ladeluken. Das ganze Deck war eine Ladeluke.
Dicht war so ein Deck wohl nicht, aber dass war wohl auch gewollt,bzw. nicht so wichtig.
Das das deck im nachbau wasserdicht gemacht wurde ist wohl den erfordenissen unserer heutigen Zeit geschuldet.
Auch dieses kann man auf dem Bild sehr gut sehen.

Wenn du noch ein ppar Bilder, von der Kogge oder Modelle von welchen hast, wäre ich dir sehr dankbar.

Viele Grüße
Heiko

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36

Freitag, 24. November 2017, 20:18

Hallo Heiko
dat sieht doch schon gut aus,die Klinkerplankung gefällt mir sehr gut.Hast ja ausserdem sehr gut Rechechiert,da kann ich mir ein Beispiel dran nehmen,gute Vorarbeit ist alles.
Weitermachen ,bin Neugierig auf deine Fortschritte.
gruß Steffen
DAS KANNSTE

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37

Freitag, 24. November 2017, 21:06

Hey Heiko,

das mit den u. a. erwähnten Ladeluken habe ich wahrgenommen. Ich wollte generell dir nur noch mal ein relatives aktuelles Foto der hiesigen Kogge zeigen. Diese sind aufgrund des deutschen Schifffahrtmuseum und des Vereins schon annähernd nahe der Koggen von früher. Allerdings, wie du bereits selbst schon erwähnt hast, angepasst der heutigen Verhältnisse.

Unter diesen Link findet man relativ nützliche Infos zur Geschichte der Bremer Kogge zum Beispiel:

http://www.dsm.museum/ausstellung/dauera…gge.175.de.html

Neuerdings gibt es auch ein Blog der Kogge, der aktuell auch gepflegt wird:

https://kogge.dsm.museum/

Ich kann nur vorschlagen, wenn du dich an der Planung und Ausführung zum weiteren Bau dich der originalen Bauweise der Koggen annähern willst, setze dich mal in Verbindung mit dem DSM. Diese sind sehr aufgeschlossen. Diese besitzen auch ein Archiv. Ich werde dennoch mich morgen mal erkundigen, wo aktuell die Kogge liegt. Ich bin täglich in Bremen, sowie auch in Bremerhaven. Es wäre also kein Problem kurz dort hinzugehen und Fotos zu machen.
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38

Freitag, 24. November 2017, 21:44

Rumpfbeplankkung = :ok:
Decksplanung = :ok:
Finde es Klasse, dass Du Dich nicht von der Bauanleitung
zur einfachen Decksbeplankung hast verführen lassen,
das wird authentisch :ok:
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





39

Sonntag, 26. November 2017, 19:51

Hey Heiko,

Dein Modell sieht super aus.
Gefällt mir sehr gut, was Du aus dem Bausatz machst.

By the way: Ich war letztes Jahr in Bremerhaven und hab da auch ein Photos der Kogge machen können. Wenn Du möchtest, such ich die gern mal raus und schick sie Dir.

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty

40

Montag, 27. November 2017, 11:15

Hallo René,
Hallo Björn,

Vielen dank für die Links, die waren sehr aufschlussreich. :ok:
Ich werde mich bei Gelegenheit bei DSM melden. ich habe beschlossen, dass eines meier folgenden Projekte der Scratchbau einer Kogge seine wird.
Ich muss gestehen, mir gefallen die alten Schiffe, Koggen, Karavellen, Galeonen usw, einfach besser als die späteren Linienschiffe. :D

Wenn ihr also ein paar Fotos hättest, wäre das echt toll. :ok:

viele Grüße,
Heiko

41

Montag, 27. November 2017, 11:18

Hallo,

Das verregnete Wochenende habe gut in meiner Werft nutzen können.
Nachdem ich die Beplankung fertig gestellt habe:



Habe ich die "Hilfs-Spanten" oberhalb des Decks entfernt und alles glatt abgeschliffen:



Und was soll ich sagen, die Planken oberhalb des Decks haben auch ohne die Spanten gehalten und die Form behalten. :smilie:
Jetzt ging es daran anstatt des mitgelieferten Decks mit dem vorgeprägten Plankenschema:



Das Deck neu zu beplanken und mein selbstentworfenes Plankenschema zu verwenden:



Zum beplanken habe ich 0,5mm Furnierleisten genommen, welche ich noch von meiner Galeone übrighatte.
Nachdem das Deck getrocknet und alles glattgeschliffen wurde, habe ich es eingebaut:



Ich muss gestehen, dass mir das neue Deck sehr gefällt. :thumbsup:

Weiter geht's mit den Details, z.B. den überstehenden Balken und dem Wassergang.

viele Grüße,
Heiko

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42

Montag, 27. November 2017, 12:25

Klasse gebaut Heiko :ok:
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





43

Montag, 27. November 2017, 12:41

Moin,

wunderbar gebaut :ok: Sieht richtig gut aus!

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


44

Montag, 4. Dezember 2017, 11:32

Hallo,

Und weiter ging es.
An den Innenseite des Schanzkleides mussten 50 "falsche" Spanten der Klinkerbeplankung angefertigt und angepasst werden.
Es wurden dann noch einige Kleinigkeiten fertiggestellt, ein paar "Balkenköpfe", der Decksbalken die durch den Rumpf schauen, ein paar Halterungen usw.
Alles Wichtige und auch, wie ich finde, für Optik schöne Dinge. Nur eben recht zeitaufwändig in der Herstellung.




viele Grüße,
Heiko

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45

Montag, 4. Dezember 2017, 12:06

Ist jetzt schon ein absolutes Schmuckstück,
freue mich auf weitere Bilder...
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





46

Montag, 4. Dezember 2017, 12:12

Hallo Heiko

Saubere Arbeit, gefällt mir. :ok: :ok: :ok: :ok:

LG
Sergio
In der Werft : Revenge 1577
Fertig : Avalon

47

Montag, 4. Dezember 2017, 21:14

Hallo Heiko,

sieht toll aus!
Tut mir leid, dass ich die Photos noch nicht rausgekramt hab. Wir haben am Sonntag Konzert und ich bin froh, wenn ich mal ´n Tag die Beine hochlegen kann :rolleyes:

Beste Grüße,
Björn
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48

Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:09

Ein Augenschmauss in Holz :ok:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

49

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:03

Hallo,

Es ging wieder etwas weiter bei meiner Kogge.
Inzwischen habe ich den ganzen Rumpf mit matten Klarlack versehen.
Jetzt geht es laut Bauanleitung mit den ersten Ausrüstungsteilen für das Deck weiter.
Das erste, was ist fertiggestellt habe, ist ein Bratspill, welcher bei diesem Modell für die Bedienung der Takelage, vor allem dem setzten des Segels, zuständig ist.
Ich habe diesen für das Bild erst einmal lose auf das Deck postiert, ungefähr dort wo er auch später hinkommt: :ok:



Ich hoffe, ihr könnt auf dem Bild was erkennen. Gestern hat meine Beleuchtung den Geist aufgegeben, so dass ich das Foto unter einer Schreibtischlampe machen musst.
Ich finde die modernen Lampen fürchtbar, bei denen kann man nicht Mal das kaputte Leuchtmittel wechseln. Man kann nur die ganze Lampe wegwerfen und eine neue kaufen. :bang:

Jedenfalls werden die nächsten Schritte, nach dem Kauf einer neuen Lampe, ein Gangspill für das Ankertau sein.

Viele Grüße,
Heiko

50

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 13:42

Hallo Heiko!
Schöne Arbeit.Die Deckbeplankung sieht gut aus. :ok:

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


Fertig: Golden Star, Seehexe,

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51

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 15:50

Muss ich dem Heinz völlig Recht geben, das Deck
sieht super aus und das Bratspill ist ebenfalls gelungen.
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





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52

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20:51

Hallo Heiko
Deine Kogge sieht von mal zu mal immer besser aus,bin sehr beeindruckt.Eine Frage welches Holz hattest du für die Decksbeplankung ? Gefällt mir gut ,sieht irgendwie wie im Wetter gealtert aus ,das Spill dazu ein prima Kontrast welcher verschiedene Holzsorten zeigt.Ich bleib dabei und verfolge alles.
Gruß Steffen
DAS KANNSTE

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KACKE

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53

Freitag, 8. Dezember 2017, 08:50

Hallo,

Vielen Dank für eure netten Worte. Die motivieren mich sehr.

@protector - Hallo Steffen,

die Furnierleisen für die Decksbeplankung hatte ich noch von meiner Galeone übrig. Laut Stückliste sind diese aus Raminholz.
Die helle Farbe finde ich auch recht gut als kontrast, zum sonst dunklem Holz der Kogge.

Viele Grüße,
Heiko

54

Samstag, 9. Dezember 2017, 21:27

Hallo,

Es ging weiter auf der Werft.
Nach dem Bratspill habe ich noch das Gangspill, die Halterung für das Beiboot und die Unterkonstruktionen für das Heck- und Bugkastell fertiggestellt.
Ach ja, und eine Luke für einen Niedergang, obwohl diese eigentlich unnötig
ist. :D




Ich habe erst einmal alles lose aufs Deck gestellt, ungefähr dahin wo es später hinkommt.

Dann habe ich noch das Ruder angefertigt:



Ich muss sagen, das war ein hartes Stück Arbeit.
Irgendwie hat es nicht so recht klappen wollen. Aber mit viel Geduld habe ich doch hinbekommen, die Scharnierbänder hinzubekommen. :thumbsup:

Viele Grüße,
Heiko

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55

Samstag, 9. Dezember 2017, 21:36

Damit quäle auch ich mich jedes mal.
Es sieht alles sehr gut aus, wird ein Klasse Schiff :ok:
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





56

Samstag, 9. Dezember 2017, 22:32

Das kann man wohl sagen.

Es sieht alles sehr gut aus.
Die Scharnierbänder schauen schon etwas verzwickt aus.
Schön gemacht. :ok:


LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


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57

Sonntag, 10. Dezember 2017, 16:02

Hallo HeikoWird ja immer Besser deine Kogge ,das Ruder ist gut geworden damit hatte ich bei der Halifax ganz schöne Probleme.
Wieso meinst du die Luke ist Überflüssig ist doch ein schönes Detail.
Ich bleib dabei
Gruß Steffen
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58

Montag, 11. Dezember 2017, 09:23

Hallo Steffen,

Die Luke ist deshalb eigentlich überflüssig, weil nach den neuesten Erkenntnissen an der "Bremer Kogge", eine Kogge gar keine Luken hatte.
Die kurzen querliegenden Planken des Decks zwischen den langen parallel zum Kiel verlaufenden Balken, lagen nur lose auf.
Diese wurden dann zum be- und endladen einfach entfernt. Somit war der gesamte Raum unter dem Deck zum be- und entladen zugänglich.
Der gesamte Schiffsraum unter dem Deck war für die Ladung vorgesehen. Die Mannschaft, inkl. Kapitän und Passagiere lebten und schliefen bei Wind und Wetter auf dem Deck.
In größeren Koggen gab es dann natürlich unter den Kastellen winzige Kabinen für Kapitän und zahlende Passagiere, um diesen wenigstens etwas Schutz vor dem Wetter zu bieten. Aber hauptsächlich hielt man sich auf dem Deck auf.
Deshalb gab es keine Luken. Denn wenn doch Mal einer runter musste, dann nahm man einfach ein paar Planken beiseite.

Deshalb kann ich den Bratspill eigentlich auch nicht auf die losen querliegenden Planken stellen.
Ich habe deshalb versucht mit hilfe von langen querliegenden Planken, welche auf den Längsträgern aufliegen und dort besfestigt sein sollen, eine Art Fundamnent für das Bratspill zu schaffen:



Aber ehlich gesagt, bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Es passt einfach nicht. :thumbdown:
Aber das ganze Deck will ich auch nicht neu machen. Vielleicht habt ihr ja eine Idee, sonst stelle ich das Bratspill, wie ursprünglich auf die originale Beplankung und deute mit einer Dübelung einfach an, dass diese kurzen Querplanken fest sind. :idee:

Viele Grüße,
Heiko

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59

Montag, 11. Dezember 2017, 13:54

sonst stelle ich das Bratspill, wie ursprünglich auf die originale Beplankung und deute mit einer Dübelung einfach an, dass diese kurzen Querplanken fest sind. :idee:
genau so!
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





60

Montag, 11. Dezember 2017, 15:12

Hallo Heiko

Schliesse mich Franz an. Ich habe gar nicht gewusst, dass diese Koggen keine Ladeluken hatten und man beim be- und entladen das ganze Parkett entfernen musste. Die Decksplanken mussten aber irgendwie gesichert worden sein, denn bei einer starken Welle konnte man sonst dem Parkett Lebewohl sagen.

Sieht auf alle Fälle Super aus. :ok: :ok: :ok: :ok:

LG
Sergio
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