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211

Donnerstag, 23. November 2017, 18:03

Zitat

Ne im Ernst: ich musste da jetzt einfach einen Kompromis eingehen, da
ich ja den Knecht für den Fockmast mittig angebracht habe, und das war
der für mich schönste.
War ja auch keine Kritik. Und um Deine Gründe weiß ich ja und diese sind plausibel nachvollziehbar! :thumbsup:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



212

Donnerstag, 23. November 2017, 18:05

Hab ich auch nicht so verstanden. Und selbst wenn: ich bin über jede begründete Kritik dankbar.
Wollte es nur nochmal darlegen, wieso das so ist, wie es ist.

Grüße
Dany

213

Donnerstag, 23. November 2017, 21:09

Guten Abend zusammen,

auch heute habe ich am Nachmittag viel Zeit gehabt, um an den Werft-Küchen-Tisch zu gehen.
Auf dem Plan stand der Besanmast mit seinen Wanten. Vielleicht wird es das eine oder andere Adlerauge beim letzten Update schon gesehen haben: Am Topp des Besanmastes habe ich einen umlaufenden Ring aus 0,5 x 0,5 mm Poly gemacht, der die Wanten gegen das Abrutschen sichern sollen.
Dann wurden Augbolzen aus 0,4 mm Messingdraht hergestellt und brüniert. An die Augbolzen wurden die unteren Jungfern der Besanwanten angestroppt.



Und schließlich auf das Deck auf dem Achterkastell angebracht.



Die Besanwanten wurden mit ihrem Auge über das Topp gelegt und gespannt. So wie andere Wanten eben auch.
Hier der Ring (nennt sich auch Klampe?!) am Topp.



Die Wanten







Zum Schluss nochmal ein Paar Bilder des gesamten Schiffes.







Der Besanmast bekommt kein Stag. Gcukt man sich Bilder der Nao Victoria Replika an, sieht man dort auch keine, also werde ich das auch so machen. Oder schreit jemand?

Als nächstes werde ich mich mit dem Lasttakel beschäftigen.

Kritik, Anregungen und Diskussionen sind wie immer sehr willkommen.

Schönen Abend,

Dany

214

Freitag, 24. November 2017, 05:34

Hallo Dany

Sehr schöne Fortschritte, das Modell wird ein Hingucker. :ok: :ok: :ok: :ok:

LG
Sergio
Im Bau: AVALON
In Planung : Englische Galeone HMS Revenge 1577

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Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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215

Freitag, 24. November 2017, 10:45

Wirklich Klasse, tolles Schiff...
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




216

Freitag, 24. November 2017, 13:40

Ich finde die Läufer an den Jungfern etwas zu wenig durchgeholt, sie könnten etwas steifer sein bzw. wirken zumindest auf den Bildern ziemlich locker, finde ich. Ansonsten topp!! :thumbsup:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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217

Samstag, 25. November 2017, 23:29

Guten Abend zusammen,

@ Sergio und Franz: Danke für euer Lob.

@ Chris: Das täuscht. Tatsächlich sind die Besanwanten die straffesten Wanten, die ich bisher gespannt habe. Ich weiß auch nicht, wieso das auf den Bildern so schlaff aussieht an den Taljen. :nixweis:

Heute habe ich mich mit dem Stroppen von Blöcken beschäftigt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen alle Blöcke für die Untersegel zu stroppen und anzuzurren, aber nachdem ich erst die Blöcke für das Ladetakel (nicht Lasttakel, wie ich es fälschlicherweise die ganze Zeit bezeichnet habe) gestroppt habe, hatte ich vom Stroppen genug. Immerhin hat mich das schon ganze 2 h gekostet. Für 4 (!) Blöcke bzw. Blockkombinationen. 8|

Hier die gestroppten Blöcke im uneingebauten Zustand.

Block mit Haken und gezurrtem Auge für die Talje


Blockkombination mit Auge für die Talje


Und Block mit Auge für den Vorholer


Als nächstes habe ich ein Auge zum Einhängen des Hakens gestroppt/gekleidet. Diesen habe ich an einem Geländer eingeschlauft.



Nachdem ich also alle Einzelteile vorbereitet habe, wurde die Blockkombinationen zwischen Hanger und dem Legel eingehängt. Das hat mich tatsächlich am meisten Zeit und auch Schweiß gekostet. Ständig flog mir wieder ein Auge auseinander. Schließlich habe ich es dann aber doch geschafft und das Ladetakel "montiert". Der Hanger ist mit einem Auge über den Großuntermasttopp gelegt. Der Vorholer fängt an einem Augbolzen am Fockuntermasttopp an. Aber was rede oder eher schreibe ich so viel. Ich lasse einfach die Bilder sprechen.









Die Taue sind erstmal nur provisorisch belegt. Ich weiß nämlich noch nicht sicher, wo ich sie letztendlich belegen möchte oder auch kann. Ich habe mir ja mal die Mühe mit einem Belegplan gemacht in den ich jetzt allerdings noch nicht geschaut habe. Vielleicht morgen.

Schöne Grüße
Dany

Beiträge: 2 454

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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218

Samstag, 25. November 2017, 23:58

Die Fummelei lohnt sich wirklich, das sieht sehr
gut aus :ok: :ok: :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




219

Montag, 27. November 2017, 10:38

Hallo zusammen,

@ Franz: Danke für das Lob.

Derzeit bin ich dabei die Leitblöcke für das laufende Gut der Untersegel zu stroppen. Also erstmal nur die, die unter die Marsen kommen. :roll:

Da das eine nicht allzu geistig fordernde Arbeit ist, plane ich derweil die nächste Etage. Hierfür habe ich mit Chris schon regen Austausch gehabt, dachte mir aber, dass es eventuell ja auch andere Modellbauer gibt, die eventuell die gleichen Fragen haben. Daher möchte ich euch gerne an meinem (von Chris in großem Maße unterstützten :five: ) Gedankengängen teilhaben lassen. :kaffee:

1. Pardunen (geklärt):
Hier gibt es ja diverse Ausführungen. Klar ist, dass es definitiv keine stehenden Pardunen sein dürfen, da diese erst später zum Einsatz kamen. Bei den fliegenden Pardunen gibt es, sowohl einfache Ausführungen wie hier gut zu erkennen, als auch diese mit einer Blockkombination. Es dürften wohl, wenn dann die einfache Ausführung gewesen sein. Diese wird auch die von mir umgesetzte werden. :idee:

2. Großstengestag/Stengetopp:
Ich sehe hier immer zwei verschiedene Ausführungen. Einmal diese, die vom der Großstengesaling/-topp zum Fockmarstopp geht und dort mittels einer Jungfer oder Dodshoofden gespannt wird. Zum anderen diese, die in Revell Beschreibungen immer gerne beschrieben wird: Vom Großstengetopp zum Fockstengetopp. Diese Variante habe ich grundsätzlich als inkorrekt abgetan. Nun habe ich aber gesehen (hier), dass diese Variante durchaus auch auf einem "echten" Schiffe anzutreffen ist. Weiß dazu einer etwas? Ist das Unfug, da sowieso 'nur' eine Replika? :nixweis:
Desweiteren habe ich - jetzt erst - gesehen, dass an den Stengetopps Flaggstöcke angebracht sind. Leider kann ich absolut nicht erkennen, wie diese angebracht sind. Ich kann hierzu leider auch keine besseren Bilder finden. Ich habe schon an anderen Schiffen oder auch Modellen gesehen, dass es noch eine Stengesaling gibt, aber das scheint es hier ja nicht zu sein. Hat hierzu einer eine Idee oder auch Antwort? ?(
Das würde vielleicht auch meine Fragezeichen beseitigen, wie ich die obersten Leitblöcke der Marssegel anbringe.


Grüße,
Dany

220

Montag, 27. November 2017, 12:33

Moin Dany,

sehr schöne Fortschritte. Dein Ladetakel weiß zu gefallen :ok:

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


221

Montag, 27. November 2017, 18:30

Bei Naos, Karavellen und Karacken waren die Flaggstöcke schlicht am oberen Teil der obersten Stenge angelasscht, sprich: Mit einer Tauzurring/ Wuhling/ Bändselung angebunden. Oftmals noch nicht mal in senkrechter Verlängerung der Stenge, sondern teilweise einfach schräg dran hängend,hier mal durchaus richtig dargestellt, z. B. Warum das so war? Keine Ahnung. Hat man teilweise bis ins 19 Jhdt. sogar auch in Deutschland bei Küstenschiffen/ Fischereifahrzeugen so gemacht, oftmals sieht man dies noch an Museuumsschiffen, z.B. in Lübeck so.

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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"Mayflower"

"La Santissima Madre"



222

Montag, 27. November 2017, 19:20

Hier mal als Beispiel die Sirius mit ähnlicher Beflaggung .

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



223

Montag, 27. November 2017, 20:12

Klasse Chris. Danke. Also quasi wie bei den Rahen dieser Zeit einfach mit Wulingen zusammenlaschen.

Wieder ein Haken auf der Fragenliste.

Schönen Abend

Dany

224

Samstag, 9. Dezember 2017, 21:27

Hallo zusammen,

und willkommen bei Pleiten, Pech und Pannen. :motz:

Seit meinem letzten Update ist etwas Zeit vergangen. An meinem Willkommensgruß lässt sich schon erahnen, womit das zusammen hängt.
Die nächste Etappe hieß bei mir die "Leitblöcke der Untersegel anbringen". Oder sollte ich doch eher die Leidblöcke sagen?! Angefangen habe ich mit den Leitblöcken an der Fockmars. Als ich den ersten Block angebracht habe, rutsche mit die Fockmars runter und damit hingen die kompletten Fockwanten natürlich durch. "Was tun?", sprach Zeus. Mit einer beherzten Bewegung schob ich die Mars wieder nach oben. Leider zu beherzt. Im nächsten Moment hatte ich den Mastkorb in der Hand, allerdings blieben die Salinge in Position. Das machte die ganze Sache dann etwas aufwändiger als gewollt. Ein Plus gab es dabei wenigstens: Ich hatte jetzt Platz zum Arbeiten und konnte die Blöcke an die Salinge anbringen. :roll:
Nachdem nun die Blöcke an ihrem Platz waren, habe ich den Mastkorb wieder auf die Salinge geklebt, ausgerichtet und zack, kam mir der Bugspriet entgegen. :bang:
Dieser ist durch den Zug des Fockstags zu weit nach oben gekommen und das Backschott hat sich in das Vorderkastell schlafen gelegt. Also auch hier erstmal wieder richten, bevor es weiter gehen kann. Backschott wieder eingeklebt und weiter zum Großmast. Hier die Blöcke angebracht und - man glaubt es kaum - nichts schief gegangen. :tanz:
Nun folgten die Pardunen sowohl für die Fockstenge als auch die Großstenge. Die eine Seite der Pardunen wird mit einem Haken in einen Augbolzen auf Deck eingehakt. Hierfür musste ich noch Löcher in die Decks bohren. Dabei direkt das nächste Unglück: Das Schott auf dem Großdeck zum Vorderkastell löste sich und saß natürlich nicht mehr in Position. :!! Also auch hier erstmal wieder reparieren, bevor es weitergehen konnte. Die restlichen Löcher gebohrt, die Augbolzen eingeklebt und die Pardunen gespannt.





Ich hab die Pardunen noch nicht final belegt und nur mit einem halben Schlag befestigt. Nicht, dass ich mir hier irgendwo noch in die Quere komme.
Eigentlich wollte ich noch die Stengestage machen, aber nach den ganzen Unfällen ist für mich für heute erstmal Schluss. Es gibt Tage, da lässt man es besser, bevor noch mehr schief geht. :idee:

Ich wünsche euch einen schönen Samstag Abend.

Grüße,
Dany

Beiträge: 2 454

Realname: Franz Holzhauser

Wohnort: Bad Hönningen

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225

Samstag, 9. Dezember 2017, 21:34

Hallo Dany, solche Tage hat wohl jeder hier von uns,
aber keiner kann so amüsant darüber berichten wie Du.
Dennoch es sieht gut aus :ok:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

der Franz :abhau:


im Bau: Segelboot 1:35




226

Heute, 10:07

Morgen,

@Franz: Danke :hand:

Leider geht es bei mir weiter mit der Pannenshow :cursing:

Vielleicht kann mir jemand helfen, bevor ich verzweifle. Und zwar hält der Bugspriet nicht mehr seine Position und kommt nach oben. Ein Wasserstag würde dem helfen, aber das ist wohl nicht richtig, oder? Hat jemand eine Idee, wie ich dem entgegenwirken kann? So kann ich jedenfalls kein Vormarsstag setzen, geschweige denn, dass die beiden bereits angebrachten Stage noch ihre Spannung halten. :nixweis:

Grüße
Dany

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