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Sonntag, 22. Oktober 2017, 19:43

Wie realitätsgeträu sind Tamiya Modellautos?

Hallo,

die Themenbezeichnung drückt meine Anfrage hoffentlich schon aus: Ich frage mich wie realitätsnah ein Bausatz wie dieser ist?

http://www.tamiya.com/english/products/58640/index.htm

Was meine ich mit realitätsnah? Vor allem wie sich das Auto beim Einlenken etc. verhält, also ist z. B. ein Wende- oder "Parkvorgang" mit so einem Modellauto realistisch?

Und kann man, wenn man entsprechend Servomotor etc. einbaut auch sehr langsam damit fahren um eben die genannten Manöver zu simulieren? Ich kenne mich damit leider nicht aus, hatte nur als kleines Kind mal ein oder zwei "ferngesteuerte Autos" und die liesen sich nicht sehr präzise steuern.

Viele Grüße

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Sonntag, 22. Oktober 2017, 23:11

Hallo
Die Physik, egal ob gross oder klein, ist die Gleiche.
Eigentlich ist alles ne frage der Antriebs und Steuertechnik, wie nahe die Beiden sich im Verhalten kommen.
Heutige Steuerungen sind sehr fein, kein vergleich zu sogenannten Kindermodellautos.
Gruss Thomas

Im Bau: Ford Mustang Shelby GT500 - De Agostini
Im Bau: Mercedes 300SL - Eaglemoss
Im Bau: Jaguar E-Type - De Agostini
Im Bau: Ford GT40 1:12 - Trumpeter

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Mittwoch, 8. November 2017, 23:07

Moin,
mit den Tamiya-Cars kriegt man schon sehr realitätsnahe Fahrmanöver hin. Nur eben nicht mit den Motoren, die dem Baukasten beiliegen. Die drehen viel zu hoch dafür. Den meisten Käufern geht es hauptsächlich ums "rumheizen", schneller, höher weiter...
Mit solchen Sachen wie Drehzahlbegrenzung über Einstellungen an der Funke kommst du nicht zum Ziel. Da muß ein anderer Motor rein.
Mein 1. "Trabbi" hat ein M01-Chassis drunter, mit original 540er Motor aus dem Baukasten und dem kleinsten möglichen Ritzel - immer noch zu schnell. Hat beim langsamfahren auf einer "Modellstraße" keine Kraft wenn mal ne kleine Steigung kommt. Ich hab mir jetzt ein M05-Chassis zugelegt und baue den Trabbi nochmal "in schön", so daß er auch langsam fahren kann und genug Kraft hat einen "Quek-junior" Hänger zu ziehen. Habe dafür viele Motoren probiert. Jetzt hab ich einen gefunden, der scheint perfekt zu funktionieren: Johnson 65890, gekauft bei Pollin für 1,00€, Best.Nr. 310649. 8000 U/min bei 12V, und hat trotzdem genug Kraft. Im Vergleich dazu: der Motor von meinem 1. Trabbi dreht an 7,2V mit um die 20000 U/min.

Grüße aus EF
Jürgen

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Freitag, 10. November 2017, 11:01

Hiho,

eigentlich ist alles gesagt und heutzutage lässt sich wirklich alles realisieren, die Frage ist, was "kann " ich (vom doing her) bzw. was gibt dann mein Budget her, um aus einem "Baukastenmodell" das zu "zaubern", was meinen Ansprüchen gerecht wird.
Grundsätzlich am besten mal in einem Laden gehen und so ein Teil ausprobieren und ggf. ergibt sich im Gespräch die Möglichkeit Upgrades bzw. Tauschteile gleich mit "zu verhandeln".....fragen kostet ja nix.
Klar im Laden ist meist teurer als online, aber irgendwie müssen die ja überleben und wenn ich dann ggf. noch so eine "Rumtauschereiaktion" machen kann, geb ich gerne ein paar Euronen mehr aus.

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