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151

Freitag, 13. Oktober 2017, 20:03

Hallo Modellbaufreunde,
heute möchte ich mal keine Bauergebnisse zeigen, sondern erklären, was ich da mache, bzw. wie es grundlegend funktioniert.

Auslöser dafür ist das Zitat von Fritz aus dem Kölner Modellbauforum

Zitat

"Die expliziten Vorgänge bei Deiner Elektronik sind und bleiben für mich Laien einfach "böhmische Dörfer"...
Da kann mir leider auch Deine noch so guten Erklärungen nicht mehr helfen. Das passt einfach nicht in meinen Kopf! "
Ich denke mal, auch einigen anderen Lesern wird es ähnlich gehen.

Vorab muss man natürlich etwas wissen.
Ein Teil meiner damaligen beruflichen Tärigkeit für die Telekom war es, Kolleginnen und Kollegen, die bislang noch nie vor einem PC, allenfalls vor einer Schreibmaschine gesessen haben, den Umgang mit dem PC und die grundlegenden Kenntnisse über den Umgang mit Windows und weiteren Programmen beizubringen.

Aus dieser Erfahrung heraus weiß ich, das man es durchaus kapieren kann, was da vor sich geht, auch wenn man der der gleichen Meinung wie Fritz ist.
Es muss lediglich das abstrakte Verhalten eines dieser kleinen schwarzen Bauteile mit den vielen Anschlüssen mit dem Verhalten erklärt werden, das AUSNAHMSLOS JEDER jeden Tag in irgendeiner Form erlebt.

Hier will ich also erklären, wie solch ein Prozessor grundsätzlich funktioniert, OHNE in die technischen oder physikalischen Tiefen abzudriften.

Grundsätzliche Bauart:
Ein Prozessor hat je nach Bauart mehr oder weniger viele Anschlüsse.
Bis auf ein paar spezifische Anschlüsse, die wir hier nicht betrachten wollen, können die meisten Anschlüsse je nach Programmierung als Eingang oder Ausgang funktionieren.

Grundsätzliche Funktion:
Ein Prozessor enthält in seinem Inneren eine enorm große Vielzahl von einfachen Schaltern.
Diese Schalter werden von einem Programm, welches im Prozessor gespeichert ist, nach genau festgelegten Kriterien ein- oder ausgeschaltet.

Grundsätzliche Funktion eines Programms:
ALLE Schritte eines beliebigen Ablaufs werden soweit in Einzelschritte zerlegt, dass nur noch JA/NEIN-Entscheidungen oder entsprechend Schalter EIN/AUS übrigbleiben.

So weit – So gut!

Jetzt stellt euch bitte den kleinen schwarzen Baustein als ein Haus oder eine Wohnung vor.
Dazu habe ich jetzt 2 Beispiele des täglichen Lebens für Eingang, Programmsteuerung und Ausgang.

-----------------

Zunächst eine Funktion, die JEDER täglich benutzt – den Lichtschalter

Der Lichtschalter ist entsprechend ein Eingang.
Der dazugehörige Ausgang ist die Lampe an der Decke.

Hier sind Eingang und Ausgang direkt ohne weitere Abhängigkeit verbunden.
Durch die Elektroverkabelung des Hauses ist festgelegt, das das Betätigen eines bestimmten Schalters eine bestimmte Lampe einschaltet.

Das Ergebnis für den Benutzer ist:
Schalter eingeschaltet, dann Lampe an
Schalter ausgeschaltet, dann Lampe aus.
Was zwischen Schalter und Lampe passiert, interessiert den Bewohner nicht.

---------------------

2. Beispiel:
Eingang ist die Türklingel.
Ausgang ist die Wohnungstür.
Hier ist allerdings eine Ja/Nein-Entscheidung eingebaut.
Der Bewohner ist in diesem Falle das Programm und entscheidet:
Tagsüber – Tür öffnen – Ja
Nachts – Tür öffnen – Nein.

Funktion:
Es drückt jemand auf die Türklingel.
Der Bewohner entscheidet, je nach Tageszeit, ob er die Tür öffnet oder nicht.

Ergebnis für Denjenigen, der vor der Tür steht:
Betätige ich die Türklingel tagsüber, wird die Tür geöffnet.
Betätige ich die Türklingel nachts, bleibt die Tür geschlossen.
Der Bewohner hat die entsprechende Ja/Nein-Entscheidung getroffen.

-----------------------

Dies sind die grundlegenden Funktionen, wie ein Mikroprozessor die Ausgänge in Abhängigkeit von seinen Eingängen und seinem Programm steuert.
Nur eben viel häufiger und schneller, als es ein Mensch manuell könnte.

Nun zum Abschluss noch ein Beispiel, wie ein Programm funktioniert.
Auch hier wieder anhand eines Beispiels des täglichen Lebens.
Das Telefonat.
Jeder hat diese Tätigkeit in seinen Einzelschritten schon einmal ausgeführt und unbewußt die entsprechenden Ja/Nein-Entscheidungen getroffen.

Die Einzelschritte in diesem Ablauf sind durch Richtungspfeile verbunden und enthalten 2 Ja/Nein-Entscheidungen, die den Ablauf zwischen Beginn und Ende eines Telefonats beeinflussen.
In der Computerpraxis nennt man das ein Ablaufdiagramm.
Es bildet die Grundlage für die Umsetzung in eine Programmiersprache, die ein Prozessor versteht.

Hier nun das Ablaufdiagramm eines Telefonates.
Verfolgt einmal den Ablauf anhand der Pfeile für die unterschiedlichen Ja/Nein-Entscheidungen.



Diese grundsätzlichen Erklärungen sollen vermitteln, daß Prozessoren kein Hexenwerk sind.

Fazit:
Computerchips sind im Grunde strohdoof.
Sie können nur nach festgelegten Kriterien Ja/Nein, Strom an/aus ausführen.
Der einzige Vorteil:
Sie können es mit affenartiger Geschwindigkeit und stur immer gleichbleibend.

Ich hoffe, dass ich ein wenig Licht in das Dunkel bringen konnte, was ich hier elektronisch treibe.

Ich habe an meinem Modell einige LEDs verbaut.
In die Base werden einige Schalter verbaut.
Die Schalter kommen an die Eingänge, die LEDs an die Ausgänge des Prozessors.
Und abschließend erstelle ich ein Programm. welches dem verbauten Mikroprozessor vorgibt, wie er wann, auf welche Schalterbetätigung, welche LED ein- oder ausschaltet.

Mehr ist es im Grunde nicht.

Und damit noch einen schönen Abend.

Bis zur nächsten Baubeschreibung. :wink:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
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152

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:37

Hallo liebe Leser,
da der letzte Post wohl anscheinend nicht so interessant war (keine Rückmeldung, keine Fragen, also doch wohl alles bekannt), werde ich mich weiterhin besser nur auf den mechanischen Bau und die Bilder beschränken.

Heute ist der Zusammenbau der Fahrerkabine dran.
Zunächst wurde das Armaturenbrett entgültig befestigt.
Da der Atlas für die Ablage doch etwas zu groß war, wurde er einfach auf den Boden geschmissen.
Die Ablage hat dafür, da Ablagen selten leer sind, ein Handtuch bekommen.
Das war im Sommer ohnehin immer nützlich, da es bei dem T3 im gesetzten Alter eigentlich nur 2 Temperaturstufen gab.
Knallheiss im Sommer und arschkalt im Winter.



Anschließend wurde die Trennwand mit 2k-Kleber an die Sitzunterlagen geklebt.
Nach der Aushärtung wurde die Wand mit 2 Zahnstochern in der exakten senkrechten Position fixiert und die Verbindungen zur den Seiten ebenfalls mit 2k-Kleber verklebt.



Da der Kleber glasklar aushärtet, konnte ich mir die Nachlackierung sparen.

Dann wurden die Innenverkleidungen im Laderaum angebracht.
Für die Anpassung des Teppichs im Laderaum müssen sie fest sitzen.





Nach der Durchtrocknung wurden die Gurte auf die passende Länge geschnitten.



Danach haben sie ihren Platz am jeweiligen Sitz bekommen.
Das obere Ende wird später an der Karosse verklebt.
Zuerst die Fahrerseite mit Gurt, Sitz und Gurtschloss.



Anschließend die Beifahrerseite mit Gurt, Sitz und Handtasche.



Damit ist die Fahrerkabine vorerst fertig.
Die Seitenscheiben werden erst kurz vor dem Verbauen der Karosse eingesetzt.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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153

Sonntag, 15. Oktober 2017, 21:30

Hallo Leute,
heute abend nur ein kurzes Update.
Es wird wohnlich.
Der Teppich ist gelegt.
Kiste und Liege sind eingebaut.
Diverse Utensilien haben ihren Platz gefunden.
Auf eigenen Gummis steht der T3 nun auch.
Hier die Bilder.









Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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154

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 21:17

Hallo liebe Leser,
bisher hatte ich schon ein paar Mal gelesen, dass eine weiße Lackierung gar nicht so einfach ist.
Das kann ich nun durchaus bestätigen. :)
Nach 3 Schichten Vallejo Weiß habe ich beim Zusammensetzen für das Abkleben der unteren Kontur festgestellt, dass die Schiebetür immer noch etwas grauer als die übrige Karosse war.
Also habe ich der Schiebetür eine weitere Schicht Weiß spendiert.
Allerdings war danach die Schiebetür deutlich heller. ;(
Nachdem die Karosse auch noch eine 4. Schicht bekommen hat, passt es jetzt überein.
Fürs Abkleben muss aber noch etwas Zeit zum Trocknen investiert werden.

Zwischenzeitig ist die Lautsprecheranlage für die Base eingetroffen.



Im Post 141 ist die Front des Original-T3 abgebildet.
Bisher war nur die Frontschürze fertig.
Nun war die Frontscheibe dran, die schon mit Tamiya Clear Blue den Blaukeil erhalten hat.
An der Frontscheibe des Originals hängt noch einiges Dekomaterial, dass noch fürs Modell anzufertigen war.
Dazu habe ich die Indianerhaube und die Namensschilder mit Corel entworfen und auf Fotopapier gedruckt.

Da das Fotopapier natürlich viel zu dick ist, wurde zunächst das Trägermaterial grob abgespleißt.



Danach wurde der Rest des Trägermaterials mit einem scharfen Skalpell vorsichtig abgeschabt, bis nur noch die Fotoschicht übrig blieb.



Aus Ermangelung an Federn im passenden Maßstab musste für die Haube ein Ersatz her.
Nach ein wenig Kramen in der Nähkiste wurde dafür weißes Nähgarn auserkoren.

Das Garn wurde auf Maskierband immer wechselseitig eng nebeneinander drapiert.



Nach Erreichen der erforderlichen Breite wurde das Garnpaket mit einer 2. Lage Tape fixiert.



Dann wurde auf das Tape das zugeschnittene Haubenteil geklebt.
Sicherheitshalber habe ich gleich 2 Stück davon angefertigt.



Danach wurden die Garnstreifen in der Mitte geteilt und auf die Rückseite das Gegenstück für das Haubenteil geklebt.
Nach dem entgültigen Zuschneiden der Mittelfasern sieht es schon nach Haube aus.
Die beiden Endfasern dienen dann zum Befestigen an der Scheibe.



Die Namensschilder wurden nach dem gleichen Muster angefertigt, nur das zur Befestigung Ätzteile für Sicherheitsgurte benutzt wurden.

Für die Nachbildung der Saugnäpfe habe ich zunächst an den entsprechenden Positionen eine Anbohrung mit einem 1mm-Bohrer vorgenommen.



Auf diese Punkte wurde mit einem Zahnstocher Weißleimpunkte aufgebracht.
Dort hinein kamen die Endfasern der Haube, sowie die Halterungen der Namensschilder.

Und hier nun das Endergebnis.



Soweit der aktuelle Baustand.

An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank an Mathias für das gemeinsame Saugnapfbrainstorming. :five:

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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155

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 23:03

G E N I A L .

Ich arbeite noch an der anderen Ansteuerung - Du hast das "Radio" aber gut zum Laufen gebracht!

Chapeau & LG
Mathias

Zu Hülf' - meine Kugel ist umgefallen!

Heisenberg bei einer Radarkontrolle:
Polizist: "Wissen Sie, wie schnell Sie waren?"
Heisenberg: "Nein. Aber ich weiß genau, wo ich jetzt bin!"


156

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 07:51

Moin Willi,

Schöne Fortschritte die du uns da zeigst, klasse, besonders gut gefällt mir der Kopfschmuck in der Scheibe, da hast du eine gute Lösung für gefunden. :ok:
Solche Probleme hatte ich mit weißer Farbe bis jetzt nicht, ich nehme dekantierte Dosenfarbe und eine Grundierung mit Alu- oder Eisenfarbe, das hat bis jetzt immer gut funktioniert und ich habe ja schon ein paar Trucks, wo weiß die Grundfarbe ist.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

157

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 11:43

Der Bus wird echt klasse, diese Liebe zum Detail...man schwelgt beim Bau in Erinnerungen :D Ich hab schon meinen ehemaligen 323er BMW hier gebaut und bin ja nun am Scirocco dran. Ich mag sowas :)

Zu Deiner Erklärung der Schaltung (Beitrag 151):
Das hast Du ja wirklich prima beschrieben, aber ich für meinen Teil werde da trotzdem niemals durchsteigen. Bin ja schon froh, daß ich überhaupt n Radio angeklemmt bekomme. :D
Gib mir n Stück Blech und nen Hammer...ja, da kann ich was mit anfangen, aber Elektronik :nixweis: :abhau:
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

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158

Freitag, 20. Oktober 2017, 21:14

Hallo Marc,
der Beitrag sollte ja auch nur ein wenig Grundverständnis für die schwarzen Käfer vermitteln.
Bauen kann man damit allein natürlich noch nicht.

Hallo Leute,
gestern war Lacktag für die untere Kontur der Karosse.
Zunächst stand das Abkleben auf dem Programm.





Nach dem Lackieren und Trocknen dann das übliche gespannte Gefühl beim Auspacken.
Die erste Seite war ok.



Bei der 2. Seite dann der Frustausbruch.
Das kann doch wohl nicht wahr sein. :bang: :bang:
Vor dem Einpacken sah die Lackierung gleichmäßig aus.
Und jetzt ist die Schiebetür schon wieder grau. :motz: :motz: :motz:



Bei aller Frickelei mit den ganzen Zubehörteilen kann die Entscheidung nur heißen:
DAS GEHT GAR NICHT !!!!!!!!!!!!!!! :du:

Also nachsitzen, die Karosse und die Schiebetür ab ins Dowanol und von vorn.
Nur diesmal mit einer anderen Grundierung.
Dafür habe ich mir ein paar Tips von Bernd (Truckoldi) geben lassen, der schon so einige Modelle in Weiß lackiert hat.

Bis bald mit einem hoffentlich besseren Ergebnis. :wink:
Viele Grüße
Willie

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159

Samstag, 21. Oktober 2017, 07:24

Moin Willi,

Dann wünsch ich dir noch viel Glück beim neu Lackieren, alles andere hatten wir ja gestern am Telefon. :grins:


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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160

Samstag, 21. Oktober 2017, 10:49

Guten Morgen Gemeinde,
meiner T3-Karosse geht es jetzt wie mir.
Der erste Lack ist ab! :abhau:



Jetzt dürfen die beiden Teile noch einen Tag richtig ausdünsten.

Derweil habe ich an meinem Schrottmodell mit verschiedenfarbigen Untergründen mal 2 Versuche mit den Farben durchgeführt , die ich im Vorrat habe.
Dabei wurde bewußt keine Reinigung oder sonstige Vorbehandlung des Untergrundes vorgenommen.
Grundierung mit Vallejo Primer und Grundierung nach Bernds Methode mit Revell Enamel Eisen 91.
Nach einer dünnen Schicht sieht man schon einen deutlichen Unterschied.
Der Primer ist noch durchsichtig.
Das alte Decal ist noch deutlich sichtbar.



Eisen 91 dagegen deckt sofort, trotz Schmutz, weißem und grünem Untergrund und dem Tapestück am Heck.



Also werde ich wohl zunächst Bernds Methode anwenden.

Trotzdem vielen Dank für alle anderen Hinweise. :hand:

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

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161

Samstag, 21. Oktober 2017, 12:22

Ärgerlich :bang: Aber Rückschläge gehören (leider) dazu. Aber wenn ich´s richtig sehe, hattest Du eh nicht ganz sauber abgeklebt, kann das sein? An den A-Säulen unten ist doch Farbnebel unters Tape gekommen?

Viel Erfolg beim nächsten Durchgang...das wird schon :trost:
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

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162

Samstag, 21. Oktober 2017, 12:49

Hallo Marc,
nene, das Abkleben war schon i.O..
Ich hatte nur einen kleinen Fleck auf der rechten Seite, der mit einem der Decals gut zu kaschieren gewesen wäre. ;)
Auf dem Foto von der linken guten Seite in Post 158 ist vorn nur ein Schatten, kein Farbnebel.
Du meinst wohl eher das 2. Foto aus Post 160.
Aber das ist nur das Schrottmodell.
Bei dem hatte ich nur den unteren Türbereich mit Primer behandelt.

Trotzdem Danke fürs Mitgefühl.
Aber wie du schon schreibst, es gehört halt dazu.
Ich bin bester Dinge. :ok:
Viele Grüße
Willie

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Samstag, 21. Oktober 2017, 13:09

Ich meinte Beitrag 158 das letzte Bild, rechte Seite. Aber jetzt ist´s eh egal. Ist ja wieder auf Anfang ;)
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:

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164

Samstag, 21. Oktober 2017, 13:16

Hallo Marc,
das wird dir beim nächsten Mal an der A-Säule wieder auffallen.
Das ist oben die Bohrung für die Antenne und unten wieder so ein blöder Schatten! :lol:
Ich muss echt mehr aufpassen bei der Beleuchtung.
Viele Grüße
Willie

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165

Gestern, 21:07

Hallo Modellbaufreunde,
da ich heute Pflege- und Reparaturtag für meine Musikanlage hatte, ist nur noch Zeit für die Verkabelung gewesen.
An der Frontseite wurden die Masseleitungen vom Kabelbaum und vom Armaturenbrett unter die Grundplatte geführt.
Die einzelnen Drähte des Armaturenbretts wurden mit jeweils einem Draht des Kabelbaumes verdrillt und verlötet.



Alle nicht genutzten Drähte des Kabelbaumes wurden danach ebenfalls unter die Grundplatte geführt.
Sie werden später für Frontscheinwerfer, Blinker und Innenbeleuchtung benötigt.



Nach dem Verbinden wurden alle bisher verbundenen LEDs mitsamt dem Kabelbaum auf Funktion geprüft.
Die beschalteten Leitungen wurden dann vorübergehend in ein Stück Schrumpfschlauch gesteckt.



Nachdem alle Verbindungen i.O. waren, wurden die Lötstellen an der Front mit Nagellack versiegelt.



Nach dem Trocknen konnten die Drahtenden dann zusammengerollt in der Ausparung untergebracht werden.



Unter der Grundplatte sind die übrigen Drahtenden, sowie der Massestrang schon viel übersichtlicher.



Das wars dann auch für heute.
Jetzt ist Zeit für Formel 1.

Bis dann. :wink:
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Willie

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166

Heute, 08:09

Moin Willi

Oh weh, Kabelsalat, nicht wirklich bekömmlich :D aber schon sehr geschickt, wie du die ganzen Kabel im Bus unterbringst. Dann wird man ja bald die Beschaltung im Zusammenhang zu sehen bekommen.


LG Bernd
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