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31

Sonntag, 13. August 2017, 09:09

Moin zusammen,

Du sagst es Willi, das mache ich eigentlich ständig, vor allem bei einem Umbaumodell, wo auch noch Eigenbauteile mit dazu kommen, so wie jetzt. :)

Ich habe den Hilfsrahmen, erst noch mal nach hinten geschoben, da ich eine Idee von Anfang der Woche umsetzen wollte. Denn mir gefällt die original Lightbar vom Kennworth Bausatz so gar nicht und da ich auf einem Bild, etwas anderes gesehen hatte, habe ich mir da zunächst eine Handskizze gemacht.




Eigentlich wollte ich die Idee dann doch wieder verwerfen, da das ganze einfach zu viele Rundungen hat, aber gestern Morgen dachte ich, nun ja versuche es mal. Daraus ist dann folgende Bauteilezeichnung entstanden.




Und wie immer habe ich es dann auf Etikettenfolie gedruckt und auf 0,5mm Sheet aufgeklebt.




Da ich aber selbst, meinen Kreisschneider, nicht auf 42,5cm ausziehen kann und ich auch kein Kurvenlineal habe (das ändere ich demnächst), habe ich mit den leichten Bögen am Mittelteil angefangen, frei Hand versteht sich, wenn es schief gegangen wäre, hätte ich es auch gelassen und was anderes gemacht.
Aber es hat geklappt, auf Anhieb und der Rest war dann auch nicht mehr schwierig.




Auf der Bauteilezeichnung, sieht man das ich mir die Mitte, der einzelnen Teile, angezeichnet hatte, das hab ich noch vor dem Ausschneiden, mit dem Skalpell, angerissen, das diente nun beim Zusammenbau zum Ausrichten der Teile.




Geklebt habe ich das mit Etnylacetat, das hat den Vorteil, das es sehr schnell abbindet und man es bei nochmaligem anfeuchten auch wieder lösen kann. Auch gibt es keine Füllstoffe, wie bei normalen Kunststoffkleber, so das man fast ohne Rückstände und Klebenähte, kleben kann.
Allerdings fehlte mir hier, noch die Erfahrung, wie es unter Spannung klebt, so bin ich dann auch erst mal Schritt für Schritt vorgegangen. Zu sehen auf den nächsten drei Bildern und habe auch immer etwas gewartet, bevor der nächste Schritt gemacht wurde.








Das Zeug klebt wie der Teufel, was ich zwar schon wusste, aber auch unter Spannung, ist es besser als jeder Kunststoffkleber. Allerdings sollte man für ausreichend Belüftung sorgen und auch seinen Rüssel (Nase) nicht ständig über dem Gläschen halten, denn so ganz ohne ist das Zeug nun auch nicht... :cracy:
Aber gut, auf einmal war ich dann fertig, schneller als gedacht...






In diesem Bereich, soll der Bügel dann am Aufbau angebracht werden.






So weit, so gut, etwas an den Kanten schleifen muss ich aber noch und auch die Halterungen für die Lightbar's müssen noch zugeschnitten werden, das wird so im laufe des Tages der Fall sein.
Nun allen noch einen schönen und hoffentlich nicht verregneten Sonntag wünsche,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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32

Sonntag, 13. August 2017, 09:41

Hallo Bernd,

schön geworden ist die Lightbar. :ok:
Ethylacetat ist schon ein geniales Zeug. Ich habe bei Luise die gesamte Karo damit verklebt. Es geht super schnell und bei entsprechendem Druck bildet sich eine erhabene Kante, die dann geschliffen werden kann. Ich habe diese Kanten dann mit Aceton vorsichtig behandelt und dann geschliffen. Danach sieht es aus, als wäre alles aus einem Guss. :thumbsup:
Gruß
Marcel

Ich kann nichts dafür, ich bin so!

dagmar bumper

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33

Sonntag, 13. August 2017, 12:34

Howdy Bernd :wink:

mit grossem Interesse verfolge ich Deinen Baubericht. Gerade die Scratcharbeiten sind sehr lehrreich und "Fachgebietsübergreifend" zu nutzen. Die Idee, Holz zu verschiedenen Zwecken einzusetzen, ist mir bekannt. Schön, das Du eine Variante hinzugefügt hast ;)

Ethylacetat ist in der Tat ein toller "Kleber", aber er ist mit Vorsicht zu benutzen. Ich habe dazu mal was geschrieben


Ich bin echt gespannt, wie es hier weitergeht :ok:

So long

Matze

34

Montag, 14. August 2017, 08:10

Moin euch beiden,

Freut mich das der selbst Bau „Bügel“ gefällt, eine Lightbar soll es ja erst noch werden, daran arbeite ich gerade.
Gute Idee, Marcel, das später noch mit Aceton zu behandeln, nur wollte ich bei mir eine Kantenbildung, vom Material, vermeiden, da die Kanten später noch gebrochen werden sollen und ich keine Lust auf viel Schleiferei habe.

Schön das du den Link zu dem Klebezeugs, noch mal mit rein gestellt hast, Matze, das erspart mir die Suche danach. :grins:
Nur was du mit einer weiteren Holzvariante meinst, ist mir jetzt so nicht ganz klar. Wenn du die Holzleisten meinst, die ich unter den Aufbau zum höher bringen, gelegt hatte ist das leider nicht richtig. Sie werden nicht zum Einsatz kommen und waren nur zufällig zur Hand und rein zufällig hatten sie dann auch noch die richtige Stärke... :D
Der Hilfsrahmen hier wird aus Sheet zusammen geschraubt, aber einen Hilfsrahmen aus Holz, habe ich schon mal gebaut, ist schon einige Zeit her. Das war damals bei meinem Ford C600, wer da noch Interesse hat, kann ja mal rein schauen, das war so ab Beitrag 134.

Nun aber erst mal die Wäsche aufhängen :) , bevor es an den Leuchten weiter gehen kann, bis dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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dagmar bumper

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35

Montag, 14. August 2017, 13:47

Howdy Bernd :wink:,

da hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, das Du das so lassen könntest. Passt ja auf Anhieb und würde auch nicht auffallen.

So long

Matze

36

Dienstag, 15. August 2017, 10:27

Servus allerseits,

Ah ja so meintest du das Matze, ja wäre eine Möglichkeit gewesen, allerdings ist eine Verbindung, von Holz und Plastik, nicht wirklich sicher, wie ich vom Ford her weiß, daher wurde der Hilfsrahmen aus Sheetstreifen aufgebaut.

Was ich dann auch gemacht habe, zuerst wurden 0,5mm Streifen, am Fahrgestell verklebt, damit wurde der erhöhte Bereich, wo normalerweise die Sattelplatte hinkommt, ausgeglichen. Damit ich dann auf eine Höhe von 2mm komme, wurden zunächst zwei Lagen mit 0,75 Sheetstreifen verklebt und zum Abschluss noch mal eine Lage aus 0,5mm Sheet.






In der Zeit, wo die einzelnen Sheetlagen, trockneten, habe ich dann das Blinkblink, für den Bügel zusammen gebaut. Das heißt ich habe die Leuchten, einem meiner beiden Cando's geklaut und zunächst die Hälften, von Innen orange klar eingefärbt und danach die Leuchteneinsätze, mit Kristal Clear eingeklebt.






Danach wurden die Hälften aufeinander geklebt und später aus dem Gussast heraus getrennt.




Da mir das dann doch noch etwas zu langweilig aussah und ich auch an Originalleuchten gesehen hatte, das man hier noch Chromstreifen dran hat, wurden die erhabenen Stellen mit 1mm Chromstreifen beklebt. Die Sockel, der Leuchten, wurden dann noch mit dem Molotowstift verchromt, was genauso gut aussieht, schneller ging und einfacher zu machen war, als mit Chromfolie.




Nun mussten noch zwei Halterungen, für die beiden kleinen Leuchten, angefertigt werden, sie wurden aus 0,5mm Sheet zugeschnitten, mit 0,75mm Sheet, verstärkt und mit je zwei 1mm Bohrungen versehen und am Bügel angeklebt. Zur Verstärkung und für die Optik, wurden noch kleine Dreiecke aus 0,5mm Sheet zugeschnitten und angebracht.




Dann war es an der Zeit, die Leuchteinheiten, am Bügel an zu probieren, noch lose, weil das ja noch lackiert werden muss.




Klar das es dann auch noch im Zusammenspiel, von Fahrgestell, Aufbau und Kabine beguckt werden wollte.






So kann ich das schon mal lassen, denke ich, somit kann es erst mal bei Seite gelegt werden, als nächstes wird dann das Fahrgestell fertig gemacht und ich kann mich dann auch mal um die Motoren kümmern.
Bis dahin dann wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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37

Sonntag, 20. August 2017, 11:04

Servus zusammen,

Als nächstes, war bei mir die Wahl des Motors angesagt, zur Wahl standen der Reihensechszylinder, mit oben liegendem Turbo, aus dem Revellbausatz, oder der V8 Diesel mit Kompressor von AMT. Entschieden habe ich mich letztendlich für den V8, denn am 6Zylnder hätte es einiges mehr an Umbauarbeiten gegeben, z.B. der Turbo hätte an die Seite verlegt werden müssen, aber selbst dann wäre der Motor noch zu hoch gewesen, um später unter die Kabine zu passen.

Die Motorhälften, vom AMT, wurden zusammen geklebt und wie üblich bei AMT, mussten die Klebenähte ordentlich nachbearbeitet werden.






Einen sehr interessanten Hinweis, zum Motor, habe ich dann noch im AMT-Bauplan gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.




Es war vor allem die Bemerkung zum weißen Motor, die mir auffiel, ob das nun nur auf Kundenwunsch gemacht wurde, oder auch generell so war, konnte ich bei meiner Recherche dazu, aber auch nicht heraus finden. Wie auch immer, die Möglichkeit, den Motor weiß darzustellen, gefällt mir aber schon sehr gut.
Zuvor mussten aber noch die hinteren Motoraufhängungen, verlängert werden, damit er später auch in den Rahmen passt und ein paar Anbauteile wurden noch angebracht.




Für die Verlängerung, der Aufhängung, habe ich 0,5mm starke und 3mm breite Sheetplatten oben und unten angeklebt und dazwischen mit Resten aufgefüllt, dann zugeschnitten und verschliffen, so passt der Motor nun problemlos in den Rahmen.




Separat zu lackierende Teile wurde auf Gussastreste geklebt, Motor und Lüfterrad wurden auf Schaschlikspieße gesteckt.




Ein paar Teile wollte ich dann aber doch Verchromen, das sollte sich mit dem weißen Motor, später, ganz gut machen. Verchromt wurden der Kompressor, Zylinderkopfdeckel und die Krümmer, das habe ich der Einfachheit halber, mal mit dem Molotowstift, probiert und war von dem Ergebnis selber überrascht. Das ging nicht nur schnell, sondern auch ohne jegliche Vorarbeiten, wie bei Allclad.




Die anderen Teile, sowie der komplette Motor wurden nun zunächst mit Alu lackiert.




Das ist nun erst einmal wieder der Stand der Dinge, auf meiner Baustelle, bis zum nächsten mal dann wieder,


LG Bernd
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38

Heute, 13:40

Hallo Bernd,



hier wird Einiges erklärt in Sachen die Motorfarbe der Peterbilts im 60er, 70er und teilweise 80er Jahre:

http://www.timstrucks.com/pbs3.htm


Der Bügel hast du übrigens sehr gut umgesetzt :ok:


Grüsse,



Rolf

39

Heute, 14:04

Servus zusammen,

Danke für dein Lob und den Link Rolf, den werde ich mir noch in aller Ruhe zu Gemüte führen :)

Es ging wieder etwas weiter, zunächst habe ich noch den Aufbau mit Alu 99 lackiert, damit ich eine einheitlich Oberfläche hatte.




Danach wurden dann alle vorbereiteten Teile, Kabine, Aufbau, Motor und Kleinteile, mit reinweiß RAL 9010, lackiert. Die Farbe, ist aus der Sprühdose und war noch ein Rest der vom Prostar übrig war. Allerdings habe ich die Farbe aus der Sprühdose geholt und mit der Airbrush verarbeitet, der Vorteil ist hier, weniger Sprühnebel und Geruchsbelästigung, aber man braucht auch weniger Farbe.




Das muss nun aber erst noch richtig trocken werden und in der Zeit habe ich die eine Riffelblechplatte, aus dem Revellbausatz, entchromt, weil ich dann beim schleifen den Chrom eh beschädigt hätte und dann wurde die Platte um ca. die Hälfte flacher geschliffen. Maschinenhilfe sei dank das ich mir hierbei nicht die Finger abgebrochen habe...






Nun wollte ich mit dem Kranaufbau anfangen, aber so einfach ging das dann doch nicht, Auswerfermarken, an der Außenseite und eine Oberflächenstruktur, als wenn da wer mit dem Cuttermesser herum gekratzt hat!




Da hatte wohl der Formenbauer vergessen, die Form noch zu polieren, aber gut so ging das nun mal nicht, also erst mal verspachteln.




Und mal wieder schleifen, schleifen und noch mal schleifen...




Nun habe ich das eine Seitenteil mit der Bodenplatte verklebt...




… bin dann aber vom Bauplan abgewichen und habe zunächst das eine Dreieckteil angeklebt, hier hat mir ein 2mm Bohrer, zum genauen ausrichten geholfen.




Dann kam das untere Mittelteil dazu, danach das andere Seitenteil, sowie das dazu gehörige Dreieckteil, nun noch das mittlere Dreieckteil und die obere Mittelplatte, anbringen.




Nun war dann aber wieder Spachteln angesagt, zwei Senkstellen, die nicht von der hinteren Platte überdeckt wurden, mussten noch gespachtelt werden.




Das trocknet nun und so wird es hier, erst später wieder weiter gehen, bis dahin also wieder,


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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