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241

Sonntag, 12. Februar 2017, 20:24

:sabber: Ok, danke!
LG

LittleSmiet :party:
oder auch einfach René :ahoi:
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242

Sonntag, 12. März 2017, 19:56

Hallo zusammen,

nach einer kurzen Baupause konnte ich heute mal wieder etwas friemeln.

Die gebogenen Planken der unteren Plicht habe ich nun durch gerade Exemplare ersetzt und es scheint mir auch stimmiger zu sein.
Durch einen Hinweis eines Fachmanns auf dem gebiet, wurde die äußere Abschlussplanke dem Rumpf und den Auflangern angepasst.



Jetzt steht die Frage noch im Raum ob ich den Kimweger so verbaue oder eben nicht – mal sehen .

trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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243

Dienstag, 14. März 2017, 13:18

Hey Mattias!

Ist dir außerordentlich gut gelungen wieder. Wegen dem Kimweger halte ich mich jetzt mal dezent zurück, da ich diesbezüglich weder Kenntnis noch gerade Literatur habe. :rot:
LG

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244

Dienstag, 14. März 2017, 20:16

Sprachlosigkeit macht sich breit... :love:
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

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245

Mittwoch, 15. März 2017, 19:38

Hallo Renè,

ja, die Kimweger werd ich wohl weglassen.

hallo Ray,

sprich :hey:
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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246

Mittwoch, 15. März 2017, 19:42

Mahlzeit!

Helft einem unwissenden Dampferbauer, was sind Kimweger?
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

247

Mittwoch, 15. März 2017, 21:23

....also da fehlt ein "m" sehe ich gerade....

Hallo Jochen,

die Kimm ist der Übergang am Schiffsboden zur Rumpfinnenwand.
Die Längsverbindung, hier also die gebogene Planke von Spant zu Spant, nennt man im Holzbootbau "Kimmweger".
Dieser Kimmweger geht vorzugweise über mehrere Spanten vom Bug zum Heck und verleiht dem Rumpf zusätzliche Stabilität.

Da beim Zeesboot an den inneren Oberkanten der Spanten beiderseits längsschiffs dickere Bohlen "Balkweger" verbaut werden, spar ich mir die Kimmweger.
Dies auch, da die Kielschweine (die beiden Längsbalken rechts und links des Schwertkastens), diese Stabilisierung leisten.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



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248

Mittwoch, 15. März 2017, 21:26

Und wieder was gelernt, danke!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

249

Mittwoch, 19. April 2017, 22:21

Es ist ja nicht so, dass ich über Ostern faul war...

...achtere Decksbalken

Nachdem die untere Plicht der Bootsmitte fertig ist, ging es weiter aufwärts zu den Balkwegern. Diese befinden sich innen am oberen Rumpf und übernehmen so eine Art Ringankerfuntion. Um diese herzustellen wird eine Schablone nötig sein, welche sich an den Decksbalken und Spanten ausrichtet. Also waren zunächst die Decksbalken herzustellen und einzubauen. Beginnend am Heck wurde für jedes Spantpaar ein Hilfsdecksbalken aus Sperrholz angefertigt.

Die Balkenbucht ermittelte ich mit der der Universalformel Radius (r) = Verkrummbiegungsfaktor 4,5 x Rumpfbreite (B) und kam, bis auf die letzten beiden achteren Balken (musste ich flacher bauen), gut hin.
Das Ergebnis schaut so aus.





Vom Hecksteven, höhe Ruderbank, bis zum Mittelschott wurden beidseits lediglich jeweils 30 mm lange Decksbalkenenden verbaut, welche dann die Decksplanken tragen.
Der Raum um das Mittelschwert und die Bünn bleibt offen.
Die schmalen Laufstreifen sind real ca. 60 – 70 cm breit. Zu beachten war hier natürlich der Deckssprung, welcher ausgehend von der niedrigsten Balkenbucht zu den Steven mit einer Strakleiste kontrolliert wurde. An der Pappschablone für das seitliche Teildeck kann man das hoffentlich in etwa sehen.



An den oberen Enden der Steven, an denen die Rumpfplanken einlaufen, enden auch die Balkweger binnenbords in einem jeweils entsprechend den inneren Rumpfspitzen eigepassten und im Plan so bezeichneten „Stevenklotz“, welcher nochmal eine feste Rumpfverbindung schafft und die Leibholz- sowie Decksplankenenden aufnimmt.



Das Werden dieser Teilchen war echt tricky und ich benötigte einen Modellbautag, also bei mir so 4-5 Stunden.
Man kann Maschinchen zur groben Formgebung verwenden - aber letztlich ist es ein mühsames Schauen und Feilen - es brauchte einige Anläufe mit etwas Schleiföl und kubanischem Weihrauch - aber passt.



Hier das Modellstück vom Bugsteven und der Stevenklotz an einem rekonstruierten Boot mit den einlaufenden Balkwegern.

Fotoquelle: http://www.braune-segel.de

So, jetzt geht’s weiter zum Bug.
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Gruß Matthias



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250

Donnerstag, 20. April 2017, 04:13

Hallo Matthias

Wie gern würde ich "Mäuschen" spielen, um dir direkt bei
dieser Maßarbeit zusehen zu können. :)
Aber auch deine Bilder und Text lassen es mich nach
vollziehen. Bilder und Text geben aber nicht die wirkliche
Mühe wieder, welche du dafür aufgewendet hast.
Eine sehr schöne Holarbeit. :respekt:

Viele Grüße
Hans
Freude ist die Emotion, die Menschen miteinander verbindet :) :) :tanz:

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251

Donnerstag, 20. April 2017, 05:40

Spitzen-Handwerkskunst, die Du da wieder abgeliefert
hast, bin begeistert und sprachlos was Du da aus Holz
zauberst...
:respekt: :dafür:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

Franz

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252

Donnerstag, 20. April 2017, 20:39

Ahoi Ihr beiden und alle Stillen Leser,

danke für Euer Interesse und dass es gefällt, das spornt an.

@Hans, Du hast natürlich Recht - die hier gezeigten Bilder sind sind meist der Zustand mit dem der Baumeister zufrieden ist.
Die Mißerfolge werden selten gepostet. Aber Hinweise auf selbst gemachte Fehler sollten natürlich nicht fehlen.
.. und Mäuschen spielen... nee viel zu staubig da unten und man sieht nix....

@Franz, hier wird nicht gezaubert, es ist nach wie vor Holz und das was fehlt liegt auf dem Boden oder wo auch immer.

Ach ja, die erste Schablone für den Balkweger ist fast fertig.

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Gruß Matthias



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253

Freitag, 21. April 2017, 12:08

Hallo Matthias

Mal eine Frage.
Wozu dienen, sind bei der Balkenweger-Schablone
die senkrechten Bauteile auf dem Balkenweger?

Grüße
Hans
Freude ist die Emotion, die Menschen miteinander verbindet :) :) :tanz:

254

Freitag, 21. April 2017, 16:04

Hallo Hans,

der Balkweger und die Decksbalken sind miteinander "verzahnt".
Die senkrechten Schablonenstreifen übertragen die Decksbalkenposition - dort wo der Balkweger die entsprechenden Aussparungen hat.



Fotoquelle:
http://www.braune-segel.de

So kann ich schon grob die Aussparungen vorbereiten.
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Gruß Matthias



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255

Freitag, 21. April 2017, 18:42

Hallo Matthias

Danke für deine Informationen. :) :) :)
Jetzt ist mir alles klar.
Die Höhe hatte mich irritiert.

Viele Grüße
Hans
Freude ist die Emotion, die Menschen miteinander verbindet :) :) :tanz:

256

Freitag, 21. April 2017, 18:59

Ich achte immer darauf, dass man das alles gut händeln kann.
Die Schablone muss eben nur dort stimmen, wo es drauf ankommt. Der Rest kann aussehen wie er mag.
Ebensoist es mit dem Rohling in Holz.

Eine, wie ich meine, der wichtigsten Grundregeln bein Selbstherstellen von Bauteilen ist:
"Stets etwas Material zusätzlich stehen lassen - wegnehmen kann man immer".
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Gruß Matthias



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257

Samstag, 22. April 2017, 21:36

Bei dem ......eiß Aprilwetter gelang mir heute der Balkweger STB...

...Rohling...



...fertig...



...der achtere Stevenklotz nimmt ihn auf...



...jetzt fehlen noch die Hölzer für die Pütting`s, dann wird das Teil verklebt...

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258

Sonntag, 23. April 2017, 10:35

Wieder eine hervorragende Arbeit, ich bewundere immer
wieder sprachlos die Vergrößerungen Deiner Bilder...
:respekt:
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

Franz

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259

Sonntag, 23. April 2017, 17:47

die Vergrößerungen Deiner Bilder...
Ja, obwohl Makroaufnahmen die kleinsten Unstimmigkeiten,
welche der Erbauer manchmal selbst noch nicht gesehen hat,
an den Tag bringen, ist es bei dir fast nie der Fall.
Sehr gut Arbeiten.
Wie bringst du nur so passgenau die Einschnitte für die Balken
in das Holz des Balkenweger ein? (mit der Schablone ist klar, nur praktisch)

Viele Grüße
Hans
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260

Montag, 24. April 2017, 15:37

.............Wie bringst du nur so passgenau die Einschnitte für die Balken
in das Holz des Balkenweger ein? (mit der Schablone ist klar, nur praktisch)
Hans,

ja wie ...... da Birne oder Elsbeere ein gut hartes Holz ist, lässt es sich mit Schlüsselfeilen sehr gut und gleichmäßig bearbeiten.
Ich benutze derzeit diese Nadelfeilen, welche in verschiedenen Formen erhältlich sind und bin sehr zufrieden.
Da diese Teile einen sehr feinen Hieb haben, geht bei einem Gang nur wenig Material ab, so dass nicht gleich ein Unglück geschieht. Ich fummel mich eben so Span für Span ran - bis es passt.
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261

Montag, 24. April 2017, 15:52

wobei der Begriff "fummeln" in Verbindung mit Deiner Arbeit
doch sehr unpassend ist!
Keine Frage ist so dumm wie die Antwort, die ich darauf geben könnte...

Franz

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262

Montag, 24. April 2017, 17:16

...na ja, manchmal ist es schon eine Fummelarbeit :D
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Gruß Matthias



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263

Montag, 24. April 2017, 20:48

Aber dann eine gekonnte Fummelei. Sieht großartig aus. :ok:

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)

Im Bau: Seehexe
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264

Gestern, 08:24

Lässt sich dein Holz auch fein drechseln auf Milimeter? Ich suche nämlich helleres Holz und auch nicht zu weiches, weil ich noch Fässer herstellen möchte.

Deine travail ist dir übrigens wieder excellent gelungen! :ok:
LG

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265

Gestern, 19:46

Lässt sich dein Holz auch fein drechseln auf Milimeter?
Also ich abe den Besanmastkragen (#207) mit einem Bohrschleifer und einer Schlüsselfeile gemacht. Damit bekommt man auch 10tel mm hin.
Mit einer Drehbank sicher auch noch genauer.

Birnenholz ist dafür sehr gut geeignet. Wenns noch genauer und fester sein soll, dann mit Buchsbaum, welches sehr hart ist.

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266

Heute, 14:02

Danke! Zur Zeit habe ich "noch" keine Drehbank, ich drechsel mit der Methode die du auf dem Foto schön gezeigt hast. Ich werde mir demnächst mal einen kleinen Vorrat an Rundhölzern zulegen, macht schön viel Spaß zu drechseln! :rolleyes:
LG

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