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Freitag, 17. Juni 2016, 23:06

Gloster Gladiator MK.I

Hallo Modellbaufreunde,

ich hatte mir zu Beginn meines Wiedereinstiegs in den Modellbau vorgenommen, immer nur ein Projekt auf dem Arbeitstisch zu haben.
Nachdem ich jedoch feststellen musste, dass etliche Kollegen sogar mehrere Projekte gleichzeitig in Arbeit haben, dachte ich mir:
Warum eigentlich nicht? :nixweis:

Normalerweise bin ich im Scratch- und Automodellbau zu Hause.
Jetzt habe ich aber bei der letzten Wettringer Modellbauausstellung in der Tombola einen Flugzeugbausatz gezogen.
Der erste Gadanke ging in die Richtung Verkaufen oder Tauschen.
Dann ist mir der Baubericht von Dirk (nochsonbastler) im WMF aufgefallen.

Die Möglichkeit, einen funktionierenden Motor in ein 1:72 Modell hineinzufriemeln, hat dann aber schlagartig mein Interesse geweckt. 8o
Und so kam die Entscheidung zustande: Der Flieger wird gebaut.

Da mich Militärmodelle nicht so sehr ansprechen, wird es ein Doppeldecker im Privatbesitz mit einer dementsprechend auffälligen Lackierung.
Doch davon später mehr.

Nu aber mal los.

Um diesen Bausatz geht es.



Er besteht aus 54 Teilen, die teilweise schon sehr winzig sind.







Zunächst an dieser Stelle einen herzlichen Dank an Dirk, der mich bei der Auswahl des Motors, sowie der Stromversorgung mit vielen Tips auf den Weg gebracht hat.
:hand:

Als erstes stand die Beschaffung des passenden Motors an.
Es wurde ein Mikromotor M450 mit einem Durchmesser von 4mm und einer Länge von 8mm.
HIER kann man ihn beziehen.

Hier nun die Teile der ersten Bauphase.



Die erste Anpassung wurde notwendig, weil der Propeller natürlich nicht auf die 0,7mm Welle passte.
Also in den Propeller ein Styrolrohr eingepasst und auf die Welle ein Stück einer Kanüle aufgeklebt.
Jetzt passt alles zusammen.

Die Lufteinlässe des Ölkühlers wurden aufgebohrt.



Der Motor mit der aufgeklebten Kanüle.



Der Motor passte genau in die Innenaussparung des Sternmotors.
Nur die Bohrung für die Welle musste angepasst werden.

Hier mal probehalber zusammengesetzt.



Eingepasst in den Rumpf.



Hier die Innenansicht des Rumpfes.



Der Sternmotor wurde lackiert und der Motor eingesetzt.



Gegen Herausrutschen wurde der Motor mit 2k-Kleber gesichert.



Jetzt war die Stromversorgung im Fokus.

Hierfür hatte mich Dirk mit einigen Vorschlägen versorgt, die ich aber allesamt für mich verworfen habe.
Es sollte bei mir keine innenliegende Stromversorgung werden, wie sie Dirk umgesetzt hat.

Nach der Erfahrung von meiner ersten Modellbauausstellung hatte ich einige Prioritäten im Kopf.

- Versorgung durch 1,5V AA Batterie (kein Kabel auf dem Ausstellungstisch)
- Ein Starttaster für den Motor (Besucher, speziell Kinder sind glücklich, wenn sie mal was anfassen dürfen)

Die Erfahrung mit meinem V8-Motor hat gezeigt, dass es etwas unglücklich ist, der Starttaster zu betätigen und gleichzeitig die Funktion zu betrachten.
Also muss die Schaltung eine Verzögerung haben und der Motor nach dem Loslassen des Starttasters noch einige Zeit weiterlaufen.

Einige Stunden Recherche im Web nach den unterschiedlichsten Schaltungen brachten ein ernüchterndes Ergebnis.
Alles was fertig beschrieben war, brauchte höhere Spannungen.
Bei entsprechend niedrigen Spannungen hätte die Verzögerung enorme Kondensatorkapazitäten benötigt.
Zumindest konnte ich mein Wissen über Transitorschaltungen wieder etwas auffrischen.
Was man alles nach Ausbildung und Studium im Laufe der Zeit wieder vergisst, ist schon enorm. :rolleyes:

Mit dem aufgefrischten Wissen habe ich dann meine Bastelkisten nach brauchbaren Teilen durchforstet.
Die folgende Schaltung ist dann dabei herausgekommen.



Der vordere Transistor sorgt mit seinem sehr kleinen Basisstrom und einem dadurch relativ klein zu haltender Kondensatorkapazität für die Verzögerung.
Der hintere Transistor mit seiner Verstärkung für die benötigen Spannungs- und Stromwerte für die Motoransteuerung.
Mit der entsprechenden Auswahl des Kondensators kann die Verzögerung beeinflusst werden.
So bringen die folgenden Kapazitäten die aufgeführten Nachlaufzeiten für den Motor.

500µF = 6s
1000µF = 12s
4700µF = 46s

Eine alte Testplatine für TTL-Schaltungen wurde für den Testaufbau wieder aus der Bastelkiste geholt.
Hier das Kabelgewusel auf dem Schreibtisch.



Heureka - die Schaltung funktioniert und der Propeller, hier noch mit einem Styrolstreifen als Ersatz, dreht.
Und das mit einer einzigen AA Batterie. :tanz:



Das Antriebsproblem ist damit gelöst und ich kann gelassen meiner Hand-OP und der damit verbundenen Baupause entgegensehen.
Damit verabschiede ich mich für einige Tage, bis die Hand wieder in Ordung ist.

Bis dann. :wink:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
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Sonntag, 19. Juni 2016, 11:08

Tagchen Wilfried,

bin dabei und nehme mal gleich in der ersten Reihe Platz!

Super, was Du Dir für Gedanken gemacht hast wegen der Funktionalitäten beim Vorführen - auf eine Nachlaufschaltung wäre ich nicht gekommen. :ok:

Weiterhin finde ich es ausgesprochen gut, dass Du auf die gute alte Analogtechnik setzt und nicht einen Chip programmierst: Erstens fände ich es völlig überzogen, zweitens ist die Arbeitsweise so leicht nachzuvollziehen, weil man förmlich sehen kann, was die Schaltung tut und drittens ist das Ganze leicht nachzubauen, dazu ist ein Forum ja da. Von daher - :thumbsup:

In Deiner Schaltung hätte ich aus dem Bauch heraus vielleicht den Mittelleistungstransistor BD136 durch einen BC327 oder BC328 ersetzt, einfach weil die zu schaltende Leistung sehr gering ist (maximal 10mA*1,5V=30mW), die Miniplasttransistoren vom Volumen her kleiner sind, 625mW schaffen und, was ich wichtiger finde, eine geringere V(CE)-Sättigungsspannung haben als die leistungsstärkeren Transistoren. Aber nach Blick in die Datenblätter habe ich festgestellt, dass der Unterschied bei 10mA vielleicht 20mV zu 40mV beträgt, also nicht wirklich entscheidend ist (wären die Sättigungsspannungen höher, hätte das Auswirkungen den 47Ohm-Motorvorwiderstand). Von daher: alles im grünen Bereich.

Eine Frage am Rande: Hast Du mal getestet, bis zu welcher Spannung herunter die Schaltung arbeitet und insbesondere der Motor sich dreht?

Ansonsten alles Gute mit Deiner OP und viel Glück mit Deinem Fliegerchen!
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
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Sonntag, 19. Juni 2016, 23:16

Hallo Dirk,
vielen Dank nochmal für den Hinweis zur falschen Kategorie.
Da hab ich beim Einstellen des Bauberichtes gepennt.
Aber Stefan hat es umgehend korrigiert. :ok:

Zu deinen Fragen:
Meine Erfahrung im Chipprogrammieren geht gegen Null. :rolleyes:
Da ist mir die seinerzeit gelernte Analogtechnik doch vertrauter.

Der BD136 war der einzige pnp-Typ, den ich noch im Fundus hatte.
Die anderen Typen hätte ich erst kaufen müssen.
Da die Daten i.O. waren, habe ich ihn halt ausprobiert und er hat zufriedenstellend funktioniert.
So eng ist der Platz in der Base später auch nicht.
Da wird die Größe eher durch die Batteriebox bestimmt.

Die untere Versorgungsspannung habe ich nicht explizit ausprobiert.
Bei Auftritten werden immer frische Batterien in den Funkstrecken benutzt.
Dadurch habe ich ständig halbvolle Batterien liegen.
Diese zum Test benutzte Batterie hatte schon ca. 5 Std. Betrieb in einer Funkstrecke hinter sich.

Noch ein Hinweis zur Diode 1N4001.
In meiner Versuchsschaltung war sie gar nicht drin, da das Motörchen beim Ausschalten keine so hohe Spannug aufbauen kann, dass sie den BD136 gefährden würde.
Sie ist in der Schaltung nur der Vollständigkeit halber drin, da man normalerweise alle induktiven Lasten mit einer Freilaufdiode ausstattet, um den Schalttransistor zu schützen.
Viele Grüße
Willie

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Montag, 20. Juni 2016, 16:09

Hallo alle zusammen,
die Op ist gut verlaufen. :ok:
Direkt danach war der Daumen wieder beweglich wie eh und je.
Nur mit dem Verband und dem Nachlassen der örtlichen Betäubung geht z.Z. fast gar nichts mit der rechten Hand.
Schreiben und Mausbedienung mit links ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.

Es wird also noch etwas dauern, bis hier weitergeht.
Viele Grüße
Willie

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Dienstag, 21. Juni 2016, 09:11

Hallo Wilfried,

wenn es einen Baubericht zu einem Zivilflieger mit Propeller gibt, bin ich auf jeden Fall dabei. Klasse, dass Du Deine Überlegungen und Arbeitsschritte so genau beschreibst! Hast Du ein Vorbild für Deinen Flieger oder lässt Du Deine Fantasie walten?

Ich bleib dran und bin gespannt auf Deine nächsten Schritte.

Liebe Grüße aus Mittelfranken
Aktueller Baubericht He-70 Blitz Rollout: Flugfeld und JU-52/3m SELANDIA

6

Dienstag, 21. Juni 2016, 21:51

Das ist ja mal ei ganz anderer Ansatz. Find ich eine tolle Idee. Die Schaltung für den Motor ist der Hammer. Bin gespannt, wie es weiter geht.
Grüße
Thomas

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Montag, 27. Juni 2016, 00:22

Hallo Leute,
der Heilungsprozess geht doch schneller als gedacht.
Oder aber meine Geduld ist kleiner als gedacht. :rolleyes:

Ich habe zwar noch nicht wieder die ursprüngliche Kraft in der Hand.
Für kleine Frickeleien reicht es aber allemal schon wieder.

Also habe ich meine kleine Steuerschaltung mal in eine Platine umgesetzt.
Um diesen Tread nicht unnötig aufzublähen, habe ich die Fertigung in einem separaten Tread beschrieben.
Hier ist er zu finden.

Und hier das Ergebnis.



@ Torsten
Ich habe schon eine Anregung im Web gefunden.
Aber ein wenig dauert es schon noch.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Donnerstag, 14. Juli 2016, 01:14

Hallo Modellbaufreunde,
Die Wunde ist zwar noch etwas verhärtet, was wohl auch noch eine Weile so bleiben wird, aber ansonsten gut verheilt und der Daumen wieder beweglich wie eh und je. :ok:

Und wie es im Leben so geht – es geht nichts nach Plan.
Ich habe z.Z. noch eine Wohnungsauflösung für eine Verwandte zu bewältigen.
Deshalb geht es leider nur etwas schleppend voran. :nixweis:

Aber es geht bei meinen beiden Baustellen zumindest ein wenig voran.

Also los!

Eine erste Maßnahme war das Verspachteln der Maschinengewehrausparungen, da dies bei einem Zivilflieger ziemlich unnötig ist.



Desweiteren galt die Überlegung, welche Art von Base verwendet wird.
Die folgenden Bauteile müssen verbaut werden:
Starttaster, Steuerplatine und Batteriehalter.



Die Wahl fiel auf ein Universalgehäuse von Conrad, in dem schon ein Batteriefach integriert ist.



Hier mal probehalber zusammengestellt.



Nun war die Aufgabe, wie der Strom in den Flieger kommt.
Dazu hatte ich eine 2,5mm Buchse für den Flieger und einen 2,5mm Stecker für den Ständer vorgesehen.



Jedoch haben mich die Proportionen des Steckers nicht so sehr begeistert.
Das würde für die kleine Gladiator ein mordsdicker Ständer werden.

Fazit - Geht gar nicht. :(


Nach einigen Überlegungen habe ich mich dann für einige andere Teile entschieden.
Ein Messingrohr, eine Kanüle und etwas Schrumpfschlauch.



Zunächst habe ich das Ende des Messingrohres auf 2mm aufgebohrt.



Ein Stück der Kanüle wurde abgelängt und mit dem Schrumpfschlauch überzogen.
Nun konnte das Kanülenende in das Messingrohr eingeführt werden.
Im Endzustand wird es mit 2k-Kleber fixiert.



Passt hervorragend in die Buchse.



Im direkten Vergleich zum ursprünglich vorgesehenen Stecker ist die neue Lösung deutlich filigraner. :)



Das soll es dann auch für heute gewesen sein.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Freitag, 27. Januar 2017, 18:57

Hallo Modellbaukollegen,
da auf meiner Baustelle der Anlagenteile nur noch 3 Teile fehlen und so ziemlich das Ende naht, habe ich mir vorgenommen, diesen schon zulange halbfertigen kleinen Flieger erst fertigzustellen, ehe ich mich dem VW-Bus zuwende.

Die kleine Klarsichtbox mit den bisher fertigen Teilen liegt immer in Reichweite und erinnert mich ständig: „Hey! Ich bin auch noch da und warte!“ :hey:



Nachdem ich schon einmal wieder den Bauplan aufmerksam studiert habe, stellen sich mir 2 Fragen, die ich hiermit an die Fliegerfraktion des Forums weitergeben möchte.

1.)
Im Bausatz sind 4 Räder, von denen aber nur 2 benötigt werden.
Schritt 20 erklärt sich mir dahingehend, daß die Räder einmal für den Stand (B5+B7) und einmal für den Flug (B11+B12) gedacht sind.

Mir erschließt sich nur nicht, warum ?????? ?(




2.)
Die beiden Tragflächen sind am äußeren Ende mit festen Streben verbunden.
Die Streben sind im Bausatz mit einem Kreuz fixiert, dass nach dem Verkleben herausgetrennt werden soll.
Da die Streben auf allen Beispielfotos, die ich bisher gefunden habe, in der Rumpffarbe lackiert sind, wäre es ja nicht besonders sinnvoll, diese erst mit der Gun zu lackieren und dann nach dem Verkleben das Kreuz herauszutrennen, die Trennmarken zu verschleifen und mit dem Pinsel nachzulackieren.

Das muss doch unweigerlich auffallen.

Wie habt ihr das bisher immer gelöst?????? ?(



Es würde mich freuen, wenn jemand von Euch schlüssige Erklärungen dafür hätte.

Bis dann :wink:
Viele Grüße
Willie

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Freitag, 27. Januar 2017, 21:26

Mahlzeit!

Wenn ich die Zeichnung richtig interpretiere, haben die Räder B6/B7 eine flache Stelle, die das Gewicht des Fliegers simulieren soll, im Flug natürlich nicht nötig. Das Stützkreuz ist eine echte Hilfe für den eiligen/weniger erfahrenen Modellbauer, es geht aber auch gut ohne.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
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Donnerstag, 2. Februar 2017, 23:55

Hallo Jochen,
vielen Dank für die Erklärung. :five:
Die Kreuze in den Streben werden also erst nach dem Zusammenbau herausgetrennt.

Als nächstes stand ich vor der Frage, Cockpit einbauen vor dem Rumpf lackieren oder umgedreht. ?(
Nachdem ich mir etliche BB angesehen habe, wie die Kollegen vorgegangen sind, habe ich erst das Cockpit zusammengesetzt und lackiert.

Während der Bemalung des Piloten, was mich Einiges an Nerven gekostet hat, und den nötigen Pausen zum Trocknen, wurde die Steckerverbindung für die Stromversorgung fertiggestellt.

Hier mit eingezogenem Kabel . . .



. . . und fertig in der Buchse.



Da ich eine zivile Ausführung der Maschine baue, waren die Originaldecals natürlich nicht brauchbar.
Deshalb habe ich schon einmal die neue Kennung als Decal vorbereitet.



Der Rumpf hat im inneren Sichtbereich eine matte hellgraue Lackierung erhalten.



Die Instrumententafel hat Farbe und die Decals erhalten.



Und zum Abschluß des heutigen Updates das Ergebnis meiner Bemühungen, das erste Mal im Maßstab 1:72 ein Cockpit und den Piloten mit Farbe zu versehen.



Für den ersten Versuch bin ich eigentlich ganz zufrieden, aber dauerhafte Freunde werden der Maßstab 1:72 und ich sicher keine ! :(


Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Samstag, 4. Februar 2017, 13:14

Hallo liebe Leser,
das Cockpit wurde mit den beiden Halbschalen des Rumpfes nach dem Verschleifen der Teile dauerhaft verbunden.
Im vorderen freien Bereich hat die Buchse eine erste Stellprobe, damit später auch die obere Schale des Rumpfes frei aufgesetzt werden kann.
An ihr hängt das Armarurenbrett.



Jetzt noch den Motor probehalber angesetzt.



Nachdem alle Teile als passend angesehen wurden, konnte das Loch für die Buchse gebohrt werden, die nach dem Einsetzen am Rumpf plan abschließt.



Zum Bohren solcher Löcher benutze ich übrigens einen Stufenbohrer.



1mm für die Zentrierung des Bohrloches vorgebohrt und dann die entgültige Größe von 5mm mit dem Stufenbohrer aufgebohrt.
Damit erhält man sauberere Löcher als mit herkömmlichen Bohrern und die jeweils nächste Stufe entgratet auch gleich die Bohrung.

Wer jetzt aber im Baumarkt danach sucht, hat schlechte Karten. :(
Bei allen möglichen deutschen Bezugsquellen waren nur Stufenbohrer mit gerader Abstufung lieferbar.
Für die ungeraden Abstufungen gibt es den freundlichen Chinamann. :D
Für einen Preis von 2,28€ incl. Versand habe ich ihn HIER bezogen.

Damit sich die Buchse bei späteren Ab- und Abstecken nicht löst wurde sie mit 2k-Kleber fixiert.



Das soll es für heute gewesen sein.

Bis bald. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Samstag, 4. Februar 2017, 13:30

Mahlzeit!

Danke für den Tip mit dem Stufenbohrer, guter Mann muss gutes Werkzeug haben!
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Samstag, 4. Februar 2017, 13:40

Hallo Jochen,
aber gern doch.
Ich bin auch immer für jeden Tip dankbar.
Viele Grüße
Willie

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Dienstag, 7. Februar 2017, 23:10

Hallo Modellbaufreunde,
das obere Rumpfteil mit den Mittelstreben für die obere Tragfläche wurde angebracht.



Nachdem ich mir einige Gedanken zum Ablauf der Lackierung gemacht hatte, bin ich an dieser Stelle von der Bauplanreihenfolge abgewichen.
Da ich an der oberen Tragfläche keinen Hilfshalter für das Lackieren anbringen konnte, wurde sie gleich mit dem Rumpf verklebt und ein Lackierhalter angebracht.



Die untere Tragfläche sowie die restlichen Kleinteile (Fahrwerk, Radkappen, Höhenleitwerk und die oberen Motorabdeckungen haben Hilfshalter an Stellen bekommen, die man später ohnehin nicht mehr sieht.
Nur die Motorabdeckungen unten und vorn, sowie die äußeren Streben werden direkt am Giessast lackiert.







Vor der ganzen Verschleiferei der Kleinteile habe ich an einer alten Taschenlampe die Lackierung und die selbstgedruckten Decals getestet.
Hier sieht man nun auch schon mal, wohin die Reise bzgl. Farbe geht.
Verwendet wurden Weiß und Rot von Vallejo, und Klarlack Revell Enamel.



Zuerst wurde nur das Cockpit und die untere Öffnung, die später durch die untere Tragfläche verschlossen wird abgeklebt und es gab den Grundlack für alle Teile.



Danach ging die Abklebeorgie erst richtig los. :cracy:
Hier lasse ich mal nur die Bilder sprechen.











Nachdem ich diese ganze Aktion ohne Schaden am Flieger überstanden hatte, habe ich für mich einen Entschluß gefasst.
Da dies mein einziges Flugzeug in 1:72 sein wird, verzichte ich auf die Bespannung der Tragflächen, um nicht auf den letzten Metern noch etwas mit den dicken Fingern abzubrechen.
Mir kam es ohnehin hauptsächlich auf die Funktion mit dem Motor an.

Jetzt bleibt nur noch Daumendrücken, dass bei der Beilackierung nichts schief geht. :rolleyes:

Also bis zum Entblättern. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:46

Hallo Leute,
heute gibt es nur ein Foto nach dem Entblättern.
Ich musste auch nur eine Winzigkeit an den Aussparungen der Seitenlinien nacharbeiten.

Die Vallejo-Farben sind schon klasse.
Einfach in der Verarbeitung (einige Tropfen in die Gun und loslegen) und in relativ kurzer Zeit trocken. Und sie halten auch ohne Grundierung bombenfest ohne Probleme beim Abkleben.

Und hier nun das Ergebnis.
Nichts mehr sichtbar vom Militärlook des Kartonfotos. :D



Jetzt gibt es erst einmal die Klarlackdusche für die Decals.

Bis die Tage. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 20:33

Mahlzeit!

Ja, es muß nicht immer grüngraubraun sein! Wobei so eine kontrastige Zivillackierung ja gar keine Fehler verzeiht. Ist toll geworden!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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Mittwoch, 8. Februar 2017, 22:13

Die Lackierung ist dir echt sauber gelungen. Da ist ja immer die Angst mit dabei, dass etwas Lack unter die Abklebung läuft.
Grüße
Thomas

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:12

Hallo Willie,

dass ich Dein Projekt insgesamt Klasse finde, hatte ich ja schon gesagt. Aber die Lackierung ist ja echt nochmal das Sahnehäubchen :sabber: Echt sauber!

Sag mal :hey: , nimmst Du auch Lackieraufträge an? Ich könnte Dir da eine kleine Kollektion zusammenstellen... :D
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:21

Tolle Vogel! :respekt:
Grüße
Sergei

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 20:41

Hallo Leute,
vielen Dank für das Feedback.

@Dirk
Ich jongliere jetzt schon mit meinen Baustellen und Anfang März geht die Auftrittssaison auch wieder los.
Also sehe ich da kaum eine Möglichkeit.

Nun aber mal zum aktuellen Stand.
Heute war offizielle Namensgebung.
Dazu aber erst noch ein paar Erklärungen.

Dass ich bei der zivilen Variante meiner Gladiator keins der beiliegenden Decals verwenden konnte, dürfte ziemlich klar sein.
Für eine zivile Kennung habe ich mich dann mal im Netz schlau gemacht.

Man nennt es zwar umgangssprachlich Kennung, aber offiziell heißt es Luftfahrzeugkennzeichen.
Es ist ein individueller alphanumerischer Code, der ein Luftfahrzeug eindeutig identifiziert.
Bei zivilen Luftfahrzeugen setzt er sich zusammen aus dem Staatszugehörigkeitszeichen und dem nationalen Eintragungszeichen und wird geregelt in der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung, Anlage 1.

Entschieden habe ich mich dann für die fiktive Kennung D-EWKI.

D = Deutschland
E = Einmotoriges Flugzeug bis 2 t max. Startgewicht (in Deutschland)
MKI = individuelles Eintragungszeichen, bei mir abgeleitet aus dem Namen Gloster Gladiator MK.I

Die Kennung muss auf jeder Seite am Heck kontrastreich und mind. 30cm hoch sein.
Bei Flugzeugen bis 5,7t. muss das Kennzeichen zusätzlich unter der linken Tragfläche mit oberer Schriftkante nach vorn und mind. 50cm hoch sein.
Am Höhenleitwerk ist auf beiden Seiten das Hoheitszeichen (Bundesflagge) mit einer Mindesthöhe von 15cm vorgeschrieben.

Ich habe dann alle Maße umgerechnet und mir die Decals angefertigt.
Gestern Abend ging mir dann die Frage durch den Kopf, ob es für Kennzeichen auch so etwas wie Urheberrecht gibt. ?(
Schließlich werden Bilder des Modells im Netz veröffentlicht.
Also wieder Recherche im Netz.

Und tatsächlich ist diese Kennung real vergeben.
Und zwar für eine Beech 77 Skipper im Besitz von Ulrich Reinicke (Berufspilot).
Auf der Website vom Flugplatz Allstedt findet sich auch ein Foto der Maschine.
Hier der LINK zu der Website.

Da ich dazu erzogen wurde zu fragen, wenn ich etwas haben möchte, habe ich heute mit Herrn Reinicke telefonisch Kontakt aufgenommen und um die Erlaubnis gebeten, das Kennzeichen für mein Modell zu verwenden.
Für die sofortige Zusage möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Ihm bedanken. :hand:

Und hier ist sie nun mit vollem Namen! :tanz:



Bevor es an den entgültigen Zusammenbau geht, stehen aber erst noch 2 Schichten Klarlack auf dem Arbeitszettel.

Bis dahin. :wink:
Viele Grüße
Willie

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Sonntag, 12. Februar 2017, 12:15

Hallo Modellbaufreunde,
Die Gladiator ist fast fertig.
Genau FAST!
Gestern hatte ich ein furchtbares Déjà-vu!

Was ist passiert?

Vor dem Verkleben der unteren Tragfläche wurden die Verbindungskabel aus Kupferlackdraht für den Motor an die Buchse gelötet.
Nun alle Verbindungen temporär hergestellt, um die Funktion abschließend zu überprüfen.
Und was ist? Der Drecksmotor will nicht drehen. :motz:
Motorschaden, wie bei meinem V8!
:bang: :bang: :bang:

Da ich noch zwei andere Mikromotoren zum Testen hatte, eben mal umgelötet und sie laufen.
Also den Motor ausgebaut und im Netz einen Neuen bestellt, da die Testmotoren etwas größer sind.

Die Tragflächen und die diversen Kleinteile konnten somit schon verbaut werden.
Danke nochmal für den Anbautip für die Streben.
Die Gussmarken der herausgetrennten Anbaukreuze sind nach dem Nachlackieren mit dem Pinsel nicht mehr sichtbar.
Die Reifen haben auf den Laufflächen ein leichtes Grauwashing bekommen.
Die Cockpithauben wurden vor dem Lackieren einem Glänzertauchbad unterzogen.

Hier nun der Bauzustand ohne Motor.





Bis der neue Motor eintrifft, kann ich mich jetzt der Base widmen.

Schönen Sonntag noch und bis die Tage. :wink:
Viele Grüße
Willie

Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

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23

Sonntag, 12. Februar 2017, 18:48

Sehr schön :ok: ....... aber die Seilverspannunngen der Flächen machst Du schon noch :S

  • »Willie« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Wilfried Hoffmann

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24

Mittwoch, 15. Februar 2017, 22:27

Hallo Hans Jürgen,
mit den Verspannungen wird das nichts mehr. :(
Manchmal hat man schon so ein blödes Gefühl bei der Geschichte und ich habe gelernt, manchmal auf das Bauchgefühl zu hören.
Meine eigentliche Intension zum Bau dieses Fliegers war lediglich die Funktion des Motors einzubauen.

Hallo Leute,
heute geht es auf die Zielgerade.
Hier mal einige der Teile, die dazu benötigt werden.



Einem alten Aluklotz wurde ein 2. Leben zuteil.
Er hat 4 neue Bohrungen mit 2.5mm erhalten, von denen 3 mit M3-Gewinde ausgestattet wurden.
Eine durchgehende Bohrung war für den Ständer.
Eine Querbohrung, um den Ständer zu fixieren.
2 Bohrungen an den oberen Seiten, um den Klotz am Basedeckel zu befestigen.
Zugleich dient er als Masseanschluß für die Stromversorgung des Flugzeugs.
Dafür habe ich eine der bereits vorhanden M3-Gewinde benutzt.



Nachdem Zuschneiden des Ständers auf die benötigte Länge wurde er im Klotz fixiert und derselbige in der Base verschraubt.
Für ein wenig Standfestigkeit wurde Gewicht in Form von Unterlegscheiben eingeklebt.
Damit sitzt auch das Batteriefach nicht zu tief in der Base.
Man will sich beim Batteriewechsel ja nicht die Finger verbiegen. ;)



Nachdem der neue Motor eingetroffen war, wurde er sofort einem Funktionstest unterzogen.



Dabei wurde auch festgestellt, dass der Vorwiderstand für den Motor mit 47Ohm noch ein wenig zu groß bemessen war.
Für ein sicheres Anlaufen des Motors wurde er auf 25Ohm reduziert.

Soweit Theorie und Praxis. :nixweis:

Jetzt konnte der neue Motor eingelötet und verklebt werden.



Um die oberen Befestigungschrauben zu verdecken und die Base allgemein etwas aufzuhübschen, habe ich mir im Eisenbahnmodellbau eine Rasenmatte besorgt.

Und hier nun das Endergebnis.



Damit ist mein kleiner Ausflug in die Fliegerabteilung abgeschlossen.

Für die abschließende Beurteilung habe noch einige Bilder, sowie ein kleines Video in die Galerie gestellt.

HIER geht es zur Galerie.

Damit habe ich eine meiner offenen Baustellen erledigt und erkläre diesen Baubericht für beendet.

Ich danke allen Lesern für ihr Interesse und allen Kommentatoren für die aufmunternden Worte und freundlichen Hilfestellungen.


Bis bald auf einer meiner weiteren Baustellen. :wink:
Viele Grüße
Willie

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