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Montag, 13. Juni 2016, 15:34

Revell A320 AirBerlin 1:144

Hallo liebe Forengemeinde,



heute möchte ich euch mein eigentlich erstes Modell vorstellen was ich
nach all den Jahren der Modellbau-Abstinenz gebaut habe. Die A320
AirBerlin von Revell. Ich betrachte mich wie schon in einem anderen
Thread erwähnt als ein Modellbauamateur. Als Jugendlicher habe ich mal
einige Modelle gebaut, fange jetzt aber quasi wieder von vorne an. Daher
bin ich über jegliche Kritik, sei sie noch so vernichtend
aber auch Tipps und Ratschläge sehr dankbar. Im Gegensatz zu früher,
kann man jetzt auf das Medium Internet zugreifen und sich so einiges an
Wissen auch Dank solcher Foren aneignen



Nun zum Modell. Mein wunsch war bzw ist es die Revell 737-800 Hapag
Lloyd zu bauen. Sie liegt auch schon im Keller. Ich möchte aber erstmal
üben. Da bietet es sich an, auf Modelle zurückzugreifen die es noch
genügend zum günstigen Preis zu haben sind.

Die a320 AirBerlin



Bevor ich den Rumpf zusammengeklebt habe, habe ich vorne in beide
Rumpfhälften Stahlkugeln mit Weißleim befestigt. Rumpf und die großen
Tragflächen zusamengeklebt, gespachtelt und geschliffen. Ach ja, die
Tragflächen habe ich noch geändert. Leider ist mir das mal so gar nicht
gelungen. Ich warte auch noch auf meinen bestellten Dremel. Das
Verlutzungsrisiko, mit einem Skalpell die "Dinger" von den Tragflächen
zu lösen ist mir einfach zu hoch

Nach dem verspachteln habe ich mit Vallejo Grundierung weiß grundiert.
triebwerke so wie die hinteren Tragflächen extra. Ach da fällt es mir
auch wieder ein die Cockpitverglasung ist für mich noch ein Graus.
Irgendwie sieht das nicht aus wie aus einem Guß. Die Gravuren sind
weggespachtelt bzw. weggeschliffen und das Decal passt mal überhaupt
nicht mehr ... ich muss da noch die richtige technik finden.



Lackiert in Tamiya weiß X2. Nach dem trocknen das abkleben der rundung
anhand der Schablone aus der Anleitung. bisschen Tricky aber es ging ...


Das Rot ist ein Signalrot der Firma Elita Life Colours. Die Tragflächen
in RAL 9002 ebenfalls Life Colours und das dunkle Grau revell 274.
Triebwerk AK Extrem Metall Jet Exhaust und Aluminium. Wobei mir das Jet
Exhaust viel zu dunkel ist.

Glanzlack den Gloss von Aclad2, Decals drauf und zum Abschluss nochmal
ne Schicht Glanzlack von Alclad 2. ich wollte die letzte Glanzschicht
eigentlich mit tamiya Glanzlack aus der Spraydose lackieren. Bei den
triebwerken hat sich dann aber das Rot aufgelöst. Das verträgt sich wohl
nicht mit Life Colours. Also Gloss von Aclad2, dann triebwerke
angeklebt, hinteren Flügel und fertig.



zu guter letzt vergessen zu erwähnen, ich habe in die Fenster noch eine
Flüssigkeit hineingegeben (ich komme nicht auf den Namen) härtet aus und
sieht dann aus wie Fenster ....

Bilder wegen erheblicher Überschreitung der Maximalgröße entfernt. (20.6. 12:32 Der Rheinenser)

Beiträge: 251

Realname: Erik

Wohnort: Frankfurt am Main

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2

Montag, 13. Juni 2016, 21:31

Hallo.

Also für den Wiedereinstieg sieht das Modell echt super aus! Nebenbei erwähnt, hab ich das Hobby ebenfalls nach vielen Jahren aussetzen neu entdeckt. So ein Forum wie dieses hier bietet dabei ganz neue Möglichkeiten. Auch ich konnte mich hier in Sachen Modellbau weiterbilden.

Ich glaube Du hast die Bilder nur als Anhang integriert oder täuscht das? Die sind leider etwas klein. Auf den ersten Blick sieht alles sehr sauber aus. Für die Cockpit - Scheiben nutz ich keine Abziehbilder. Die ziehe ich immer mit einem dünnen Pinsel. Da bekommt man einfach bessere Ergebnisse. Ich versuch mich auch immer an eine Marke für die Farben zu halten. Das Problem mit dem Klarlack von tamiya kenne ich. Der ist doch sehr aggressiv.

Einen Tipp für den Bereich des Cockpits hab ich noch. Man sieht hier noch den Übergang zum Rumpf. Es sieht so aus als ob das Klarsichtteil zu schmal war. Das Problem kenne ich auch. Ich hab das entsprechende Teil meistens leicht erwärmt und dann angepasst. Der Übergang sollte aber auf jedenjeden Fall danach nochmal mit dünner Spachtelmasse und Schleifpapier geebnet werden.

Die Sache mit den Konturen am Klarsichteil kann ich nur zustimmen. Die Fallen irgendwie immer zu groß aus.

Soweit so gut! Ich freue mich schon auf den Baubericht.

(Vll. Motiviert mich das ja auch an meiner Baustelle weiter zu machen. :roll: )

Zitat

"Destiny is not a matter of chance - it is a matter of choice. It is not a thing to be waited for - it is a thing to be achieved."
(William Jennings Bryan)

3

Dienstag, 14. Juni 2016, 18:06

Vielen Dank. Das sind doch schonmal ordentliche Tipps die du geschrieben hast.
Ich habe die Fotos nochmal neu eingestellt. Ich hoffe sie sind jetzt besser

Beiträge: 436

Realname: Klaus Upmann

Wohnort: Rheine, der größte Vorort von Wettringen

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4

Dienstag, 14. Juni 2016, 19:38

Hallo D-Fence,

vom Standpunkt des Betrachters sind Deine Fotos jetzt besser, aber vom Standpunkt des Moderators sind sie eindeutig zu groß. Erlaubt sind max. 800x800px und 70kB. Bitte umgehend ändern.

Munter bleiben

Klaus
Planung ist die Kunst den Zufall durch einen Irrtum zu ersetzen

5

Freitag, 1. Juli 2016, 08:13








Ich hoffe es klappt jetzt.

Beiträge: 3 289

Realname: Daniel

Wohnort: Traun, Österreich

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6

Freitag, 1. Juli 2016, 10:16

Hallo D-Fence.

(Hast du event. auch einen richtigen Namen, mit Nick anreden find ich unter Erwachsenen immer ein wenig doof :D)


Für den Wiedereinstieg ist der Airbus gut gelungen, vor allem die Lackierung sieht sehr sauber aus :ok: , da haben viele Neulinge Probleme.
Die Cockpitverglasung ist bei dem Bausatz eh die Problemstelle schlechthin, da brauchts schon ein wenig Erfahrung um die perfekt zu meistern.
Am Bauch, im Bereich des .com, fällt die Trennaht der Rumpfhälften noch ins Auge, und am Seitenleitwerk sind dir die Decals etwas verrutscht, ansonsten :ok: :ok:

Ich warte auch noch auf meinen bestellten Dremel. Das
Verlutzungsrisiko, mit einem Skalpell die "Dinger" von den Tragflächen
zu lösen ist mir einfach zu hoch

Für solche Operationen bieten sich Ätzteilsägen an, gibts z.B. von CMK. Mit dem Dremel muß man, besonders bei kleinen Details, sehr aufpassen, damit man nicht zuviel erwischt oder der Kunststoff schmilzt.
ich wollte die letzte Glanzschicht
eigentlich mit tamiya Glanzlack aus der Spraydose lackieren. Bei den
triebwerken hat sich dann aber das Rot aufgelöst.

Tamiya Klarlack verwende ich auch, aber nicht direkt aus der Dose, da ist er auch bei Decals oft zu aggresiv. Ich dekantiere den Lack durch einen Strohhalm in ein altes Farbglas, lasse das treibmittel ausgasen und verarbeite ihn dann mit der Airbrush.

Schönen Gruß
Daniel
ALFA ROMEO - Geschmack macht einsam!



7

Freitag, 1. Juli 2016, 18:44

Vielen Dank für die Tipps

Mein Name: André

werde ich umgehend ändern

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