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  • »archjofo« ist der Autor dieses Themas

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2 041

Samstag, 29. August 2015, 09:47

Fortsetzung: Bau der Schaluppe – Ausbau
Heute habe ich nur ein paar Kleinigkeiten zum Ausbau der Schaluppe meiner französischen Korvette vorzuweisen.
Zum einen stellte ich am Bug die Vorrichtung zur Aufnahme einer Seilrolle sowie die Bugsprietbefestigung her. Der Bugspriet wurde durch einen massiven Eisenring mit einem Innendurchmesser von rd. 10 cm geschoben und somit gesichert. Des Weiteren fertigte ich 4 Stück achtkantige Holzpfähle her. Auf diesen konnten Drehbassen mit ihren Drehzapfen eingesetzt werden.


Um das beispielhaft zu demonstrieren, habe ich von der Korvette eine Drehbasse für ein Foto entliehen. So konnten bei Landungsaktionen auf der Schaluppe 4 Drehbassen kleineren Kalibers mitgeführt werden.


Fortsetzung folgt …
Viele Grüße
Johann

Im Bau: Video - La Créole - Französische Korvette 1827

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2 042

Donnerstag, 3. September 2015, 18:11

Fortsetzung: Bau der Schaluppe – Ausbau
Bei diesen Schaluppen erhielten zwei Duchten Verbindungsstücke aus Holz (genaue Bezeichnung ist mir nicht bekannt). Diese waren offensichtlich in Verbindung mit der Herausnehmbarkeit der Duchten für die Erhöhung der Festigkeit des Bootes notwendig, so meine Mutmaßung. Leider konnte ich hierzu nichts Erklärendes finden.
Besonderes Augenmerk legte ich bei der Anfertigung dieser Teile auf die Profilierung der Ränder, da diese kleinen Details sehr wichtig sind und die Authentizität eines Modells unterstreichen.
Zugegebenermaßen ist das eine nervenaufreibende Prozedur, die sich jedoch im Ergebnis lohnt.





Demnächst geht es hier weiter …
Viele Grüße
Johann

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2 043

Donnerstag, 3. September 2015, 18:25

Zugegebenermaßen ist das eine nervenaufreibende Prozedur, die sich jedoch im Ergebnis lohnt.
Assolutamente!

Ciao,
Mattteo

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2 044

Donnerstag, 3. September 2015, 20:41

Ich schreibe hier eigentlich nie was zu Deinem Können. Aber nicht weil ich nicht will, sondern weil ich jedesmal sprachlos bin.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

2 045

Freitag, 4. September 2015, 08:18

sprachlos bin auch ich!!!!! ....höchstens ein paar CCCCCCCCCCCCCCCCs bringe ich heraus!!!!

2 046

Freitag, 4. September 2015, 20:08

Habe mir auch extra für soetwas diverse CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCC's angespart! :sabber:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

2 047

Freitag, 4. September 2015, 21:25

Hallo Johann,
Freue mich über jeden einzelnen Beitrag von dir. Schön dass du hier bist !!!

LG
Jürgen

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2 048

Samstag, 5. September 2015, 12:39

mal eine Frage : Planst Du eigentich eine Bauzeit ein bei der Detailfülle ? ^^

  • »archjofo« ist der Autor dieses Themas

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2 049

Samstag, 5. September 2015, 16:49

mal eine Frage : Planst Du eigentich eine Bauzeit ein bei der Detailfülle ? ^^

Hallo Hans Jürgen,
ich habe keine Zeitvorgabe. Wichtig ist für mich, dass das Detail meinen Vorstellungen sehr nahe kommt.


Und hier noch ein Danke für Eure positiven Beiträge.

So geht es weiter in der unendlichen Geschichte ... :D

Fortsetzung: Bau der Schaluppe – Ausbau

Das Ruderblatt für die Schaluppe der La Créole wurde wie das Original aus zwei Teilen angefertigt. Da die planerischen Angaben von J. Boudriot für die Schaluppe speziell zur Ausführung der Metallbeschläge des Ruders eher nur schemenhafter Art sind, holte ich aus dem Atlas du Genie Maritime ergänzende Informationen. Das Ruder war so konstruiert, dass man es jederzeit aus- und einhängen konnte. Um dies zu erleichtern fanden spitz zu laufende Dorne an den Ruderscharnieren Verwendung.
Die Anfertigung der Scharniere erfolgte aus Messingblech 0,2 mm dick und 0,9 mm breit.




Was ich noch zu klären habe, ist der obere Einhängepunkt für das Ruder. Dieser wird nicht mal aus den Zeichnungen aus dem Atlas du Genie Maritime ersichtlich.
Selbstverständlich werden dann die Messingteile noch brüniert und mit Minimessingbolzen befestigt. Die Bohrungen dazu haben einen Durchmesser von 0,3 mm.




Fortsetzung folgt …
Viele Grüße
Johann

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2 050

Samstag, 5. September 2015, 19:53

Hallo Johann,

einfach nur genial ( Verbeugung). Und immer so sauber gearbeitet.
Immer wieder Interessant deine neuen Posts.

Mit freundlichem Glückauf
Jürgen
Im Bau:
Billing Boats Titanic 1:144
Abo Modellbahnanlage Spur N, 1:160 von DeAgostini
Fertig:
H0 Anlage, kleine Gebirgslandschaft

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2 051

Samstag, 5. September 2015, 20:04

ein Uhrmacher hätte seine Freude an Dir, starkes Detail :ok:

  • »archjofo« ist der Autor dieses Themas

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2 052

Sonntag, 6. September 2015, 18:17

Hallo Kollegen,
freue mich sehr über Eure lieben Kommentare und danke Euch ganz herzlich dafür.


Fortsetzung: Bau der Schaluppe – Ausbau

Mittlerweile wurden alle Beschlagteile für das Ruder der Schaluppe aus Messing brüniert, damit sie ein eisenähnliches Aussehen erhalten.
Die Befestigung der Scharniere erfolgte mittels Minibolzen Ø 0,3/ L=2 mm, was immer wieder eine diffizile Angelegenheit bedeutet. Aber die Wirkung kommt im Ergebnis der Realität schon sehr nahe.


Hier ist das fertiggestellte Ruder der Schaluppe zu sehen.


Und hier ein Bild vom Ruder am Heck der Schaluppe, aber vorerst nur provisorisch befestigt, denn wie zu sehen ist, fehlt noch die Ausbildung des oberen Heckabschlusses mit Seilrolle.


Demnächst geht es hier weiter …
Viele Grüße
Johann

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2 053

Sonntag, 6. September 2015, 20:35

Guten Abend Johann,

sorry, ich bin zur Zeit nur sporadisch präsent und sehe deinen Beitrag über die Drehbassen erst jetzt. Um welches Kaliber handelt es sich ? Bei den großen Dreideckern habe ich in den Katakomben einen Hinweis auf 1/2-Pfünder entdeckt.

Beste Grüße wie immer zur gelungenen Umsetzung. :-)

Bernd

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2 054

Montag, 7. September 2015, 20:55

Hallo Bernd,

die Drehbasse zeigte ich nur im Zusammenhang mit der Schaluppe.
Oder hast Du in den Tiefen des Bauberichtes geforscht? :D

Laut der Monographie von J. Boudriot handelte es sich um 1 Pfund - Drehbassen.
Davon führte die La Creole 6 Stück mit sich.
Es kann natürlich sein, dass Drehbassen, die auf der Schaluppe Verwendung fanden,
nur 1/2 Pfund hatten.
Viele Grüße
Johann

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2 055

Sonntag, 13. September 2015, 09:38

Fortsetzung: Bau der Schaluppe – Heck
Zur Ausbildung der Ankerdavit-Lagerung im Heckbereich der Schaluppe lässt sich die Zeichnung von J. Boudriot nicht eindeutig interpretieren. Die Bootsdraufsicht im Heckbereich korrespondiert hier nicht eindeutig mit dem Schnitt durch den Heckspiegel. Insofern sah ich mich veranlasst, mich hierzu an den Zeichnungen aus dem Atlas du Génie Maritime zu orientieren (Tafeln 115 und 117).
Darüber hinaus musste ich festzustellen, dass die in der Monographie von J. Boudriot abgebildete Schaluppe (1829) vom Modell aus dem Pariser Museum weder der Planzeichnung von J. Boudriot noch der Zeichnung aus dem Atlas du Génie Maritime (1834) für eine 8,5 m – Schaluppe in allen Details entspricht.
Im Rahmen dieser Recherchen ist mit u. a. aufgefallen, dass die Schaluppe der Le Rivoli (1810) auf dem zeitgenössischen Modell dem der Schaluppe der La Créole aus dem Pariser Museum in der Detailausbildung zumindest sehr ähnlich ist. Da liegt zumindest die Vermutung nahe, dass J. Boudriot bei seinen Zeichnungen für die Schaluppe der La Créole möglicherweise eine modernere, bereits weiterentwickelte Bauform, was die Detailausstattung betraf, zu Grunde gelegt hat.
Letztlich handelt es sich hier nur um Mutmaßungen meinerseits, um diese Diskrepanzen und Irritationen zwischen den verschiedenen Detail-Quellen erklären zu können; bewiesen ist damit noch nichts!
Nun nach der historischen Recherche zurück zum Modellbau:
Die massive Holzaussteifung, welche auf einem Querbalken des Bootverbandes sitzt, verleiht der Ankerdavit-Lagerung im Heckbereich der Schaluppe die erforderliche Festigkeit. Über den Heckbereich wurden schwere Lasten gezogen, wie z. B. beim Ankerauslegen. Insofern war eine Verzapfung der beiden Holzbögen in den Heckspiegel notwendig.
Backbord- und steuerbordseitig der Einzapfungen wurde jeweils ein aufgesetztes, massives Brett, welche das Hirnholz der Aussteifungsbögen abdecken, als oberer Abschluss des Heckspiegels angebracht. Analog waren dort massive Holzleisten aufgesetzt, die sozusagen das Achslager der Heckrolle abdeckten.




Momentan habe ich die ganzen Teile nur provisorisch zusammengesetzt, um zu sehen, ob dies ein stimmiges Bild im Sinne der Vorlagen ergibt. Später wird das Ganze noch ordentlich angepasst und fest verleimt.


Wie von Peter Rückert empfohlen (im Boudriot-Plan nicht dargestellt) werde ich die zum Bootsverband notwendigen Holzknie, analog der Tafel 115 aus dem Atlas du Génie Maritime, wie bereits mit Kartonschablone dargestellt, noch einbauen und anschließen die Heckpflicht mit Sitzbänken fertigstellen.


Davon beim nächsten Mal mehr …
Viele Grüße
Johann

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2 056

Sonntag, 13. September 2015, 10:13

Das was Du zeigst, ist absolut die hohe Schule des Modellbaus.
:ahoi: Eisbergfreie Modellbauzeit wünscht Ray

2 057

Sonntag, 13. September 2015, 13:12

Hallo Bernd,
die Drehbasse zeigte ich nur im Zusammenhang mit der Schaluppe.
Oder hast Du in den Tiefen des Bauberichtes geforscht? :D

Hallo Johann,

noch nicht, aber du bringst mich da auf eine Idee... :rolleyes:

Wie immer allerfeinst :ok:

Bis demnächst und beste Grüße

Bernd

2 058

Sonntag, 13. September 2015, 14:33

Jetzt hätte ich in den Bootsecken nicht zwingend die Knie erwartet.

Aber die gerundeten Hölzer die Du richtigerweise links und rechts der Seilrolle verzapft hast ...
diese werden bei einer Belastung je nach Richtung des Seildrucks entweder nach links oder rechts ausbrechen ...
der in den oben angesprochenen Ecken erwartete Druck wird bereits hier zu Schaden führen und erst gar nicht im Eck ankommen ...
ist da im Plan kein Knie vorgesehen ? Oder was vergleichbares ..
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

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( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

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2 059

Sonntag, 13. September 2015, 16:49

Hallo Markus,

das ist die Draufsicht der Schaluppe von J. Boudriot.


Das ist der Auszug aus den Zeichnungen des Atlas du Genie maritime von 1834 von einer
Schaluppe.
Diese Ausführung macht für mich Sinn, zumal beim Originalmodell im Pariser Museum bei der Schaluppe im
Heck auch Aussteifungsknie aus Holz vorhanden sind.


Weiter ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass bei den Ankermanövern sämtliche Duchten aus dem
Boot genommen werden. Lediglich die Duchtknie LINK,
geben dem Bootsverband die erforderliche Festigkeit. Insofern muss auch das Heck entsprechend ausgebildet sein.
Viele Grüße
Johann

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2 060

Sonntag, 13. September 2015, 17:39

Wenn Du hast ... dann würde mich ein etwas höherer Auszug aus dem Atlas interessieren.
Über die Bordwand oben hinaus und auch unten noch ein Stück.
Etwas wo man auch die Längsachse und die Funktion der ganzen eingezeichneten Zusatzteile erkennen kann.
Mir scheint das ein zwar ähnlicher aber im Detail unterschiedlicher Ansatz.

Mit Einwand bezieht Boudriots Konstruktion die Steifigkeit des gesamtem Heckbereichs aus den Duchten,
die zusammengefügt eine statisch wirksame Platte ergeben ... vermutlich effektiver als es die Knie tun können.

Die Konstruktion aus dem Atlas dagegen lebt aus dem Querbalken und den Knien und scheint ansonsten leer.
Funktioniert bestimmt genauso gut.

Wie schnell läßt sich das Ruder ausbauen ?
Tau auf Rolle und am gleichen Ort die Pinne scheinen sich gegenseitig auszuschließen ...
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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2 061

Sonntag, 13. September 2015, 18:38

Hallo Markus,

hier dar gewünschte Auszug:


Wie bereits schon in # 2060 beschrieben, wurden bei Arbeiten die Duchten
aus der Schaluppe entfernt, u. a. auch, wenn Sie auf der Korvette zusammen
mit dem Grand Canot (Barkasse) verstaut wurde. Der Bootsverband erhält somit
über Querbalken im Bug- und Heckbereich sowie über die Durchtenknie ( 4 Stück)
seine Festigkeit.
Wie auch bereits darauf hingewiesen, waren alle Schaluppen aus dieser Epoche mit
diesen Heckknien ausgestattet. Diese lassen sich auch am Originalmodell (auf Seite 112, Creole- Monographie)
und auch an der nach 1834 gebauten "Armierten Schaluppe" (G. Delacroix) nachweisen.
Warum sie Boudriot nicht dargestellt hat entzieht sich meiner Kenntnis.

Zu Deiner letzten Frage ist festzustellen, dass das Ruder zum schnellen Ein- und Aushängen konstruiert wurde.
Das habe ich hier LINK beschrieben.
Viele Grüße
Johann

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2 062

Sonntag, 13. September 2015, 20:24

Hallo Johann, Deinen Bericht verfolge ich nun auch schon eine sehr lange Zeit und bin extrem beeindruckt von Deinem können, deiner Genauigkeit und Deiner Unglaublichen Geduld so ein Schmuckstück auf die Beine zu stellen. Dein Bericht hat mich auch dazu gebracht ( und natürlich auch die vielen anderen hier im Forum ) mich hier an zu melden. Von Dir kann ich mir doch einiges abschauen und eventuell für mein Bauvorhaben nutzen.
:respekt: :respekt: :thumbsup:
Viele Grüße



:ahoi: Wendelin

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2 063

Montag, 14. September 2015, 17:05

...Dein Bericht hat mich auch dazu gebracht ( und natürlich auch die vielen anderen hier im Forum ) mich hier an zu melden. ...

Hallo Wendilin,

es freut mich außerordentlich, wenn ich mit meinem Baubericht der Anlass war, dass Du Dich hier im Forum angemeldet hast.
Danke für Deinen positiven Beitrag!
Viele Grüße
Johann

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2 064

Dienstag, 15. September 2015, 18:52

Johann, vielen Dank
beim nochmaligen Anschauen des Ruders habe ich jetzt auch verstanden warum es schnell montierbar ist ...
die gegenläufigen Bolzen schienen dem nur entgegen zu stehen.

Vielen Dank auch für den großen Planausschnitt ... der machte vieles verständlicher ..
wobei mir das Detail unter der Pinne noch immer nicht klar ist ...

Einfach unglaublich schön wie Du die Zeichnungen in der dritten Dimension "lebendig" werden läßt.
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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2 065

Dienstag, 15. September 2015, 20:29

Hallo Markus,

bei den gegenläufigen Bolzen verhält es sich Folgendermaßen:
Der obere Stift ist am Ruder befestigt und der Untere am Achtersteven.
Somit kann das Ruder leicht von oben nacht unten auf die Stifte gehängt werden.
Und da der untere am Achtersteven befestigte Stift sehr lange ist, geht das "Einfädeln" sehr leicht
von der Hand.
Aber ich denke, dass Dir das nun ohnehin klar war.
Danke, für Deine nette Anmerkung und dass Du Interesse an dem zeigst, was ich so bastle.

Hier geht es mit dem Baubericht weiter:

Fortsetzung: Bau der Schaluppe – Achterplicht
Analog wie bei den Duchtknien wurden die Kanten der Achterplicht mit einer Ziehklinge profiliert. Des Weiteren erhielt die hintere Ducht an Backbord einen Durchlass zum Einstecken des „Treibermastes“. Zum Auflegen des „Treiberbaumes“ erhielt der obere Heckabschluss auf der Backbordseite eine halbrunde Aussparung.


Damit wäre das Heck der Schaluppe soweit fertiggestellt.
Als nächstes werde ich im Bugbereich noch das Schott einbauen.
Fortsetzung folgt …
Viele Grüße
Johann

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2 066

Donnerstag, 17. September 2015, 21:17

Genial!

Beiträge: 153

Realname: Norbert

Wohnort: Bernkastel-Kues, Mosel

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2 067

Donnerstag, 17. September 2015, 22:59

Da lacht mein Schreinerherz und der kleine Modellbauer in mir jubiliert :)
Schöne Grüße von der Mosel , Norbert

semper fidelis,vasco
Leb wohl, Lissy

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Realname: Detlef

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2 068

Donnerstag, 17. September 2015, 23:31

Es ist eine Freude, dir zuzuschauen. Tolle Holzarbeit. Ich war im Juli in Paris und da natürlich im Marinemuseum. Hab mir dort unter anderem die "Creole" angesehen. Deine ist deutlich schöner und wohl auch etwas größer.
Es grüßt, detlef.

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2 069

Freitag, 18. September 2015, 19:15

Hallo Kollegen,
vielen Dank für eure positiven Beiträge.

...Ich war im Juli in Paris und da natürlich im Marinemuseum. Hab mir dort unter anderem die "Creole" angesehen. Deine ist deutlich schöner und wohl auch etwas größer.
Es grüßt, detlef.


Hallo Detlef,
Dir auch vielen Dank für das Kompliment.

Die La Creole im Pariser Museum wurde meines Wissens im Maßstab 1:36 (1:40) gebaut.
Meine la Creole ist im Maßstab 1:48 erstellt, also kleiner.
Viele Grüße
Johann

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Realname: Detlef

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2 070

Samstag, 19. September 2015, 07:11

Ha! so kann man sich täuschen lassen. Aber das sie besser aussieht stimmt auf jeden Fall :ok:

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