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Beiträge: 2 561

Realname: Michael

Wohnort: Rheinland-Pfalz

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31

Donnerstag, 6. August 2015, 23:27

Könntest versuchen die Schindeln wieder einzuarbeiten.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

32

Freitag, 7. August 2015, 09:47

Morgen! :wink:
Ich finde, dass ist ein absolut überzeugendes Ergebnis :ok: . Da ich das Modell ja selber baue und weiß, wie klein die Schindelstruktur ist, weiß ich zumindest, dass ich diese nicht ersetzen/nachbearbeiten könnte ;) . Was Du noch hättest machen können (ist aber auch nicht schlimm, das fällt nur auf den zweiten Blick auf), ist den Bereich der Gillung, das ist das Heck unterhalb der Fenstergallerie, an den Kanten besser einzupassen. Ich habe hierfür an den Rumpf innenseiten Matwerial weggenommen, so dass das Heckstück bündig versenkt im Rumpf liegt, bei Dir steht es nach hinten über, also nicht bündig. Weißt Du, was ich meine? Übrigens, habe ich beim vorderen Spant, der, wo oben das Frontschott mit dem Bugspriet sitzt, ebenfalls rechts und links angepasst, da er sonst nicht tief genug in den Rumpf eingepasst werden konnte. Geht das bei Dir unproblematisch? Du hast ja die Seiten teile bereits montiert, bei mir wärte das so nicht gegangen... :idee:

Schöne Grüße, und wenn Du Fragen hast...versuch ich gern, Dir weiterzuhelfen :five:

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



Beiträge: 2 561

Realname: Michael

Wohnort: Rheinland-Pfalz

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33

Freitag, 7. August 2015, 09:56

Wenn Drake schon sagt dass das mit den Schindeln nicht besser geht, dann habe ich auch nichts gesagt. Sorry
Aber dem Rest von Drake in seinem Lob über Deine Arbeit kann ich mich nur anschließen.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

34

Freitag, 7. August 2015, 13:04

Um dir in Zukunft solche Schleifarbeiten nach dem Verspachteln eetwas zu erleichtern, kannst du auch zwei Streifen Klebeband knapp neben die Fugen kleben. So hast du dann auch nur einen schmalen Streifen Spachtelmasse auf dem Modell und musst hinterher nicht so "großflächig" schleifen.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

35

Freitag, 7. August 2015, 14:09

Warum einfach wenn ich das auch extrem kompliziert machen kann... :doof: Danke Mickey :idee:

Äh, drake, Spant? Frontschott? Ich hab zwar den Mondfeld, aber hast Du mal ein Bild was genau Du meinst? :???


Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.
Kurt Mati

Und, ganz wichtig: einen scheiß muss ich...!

36

Freitag, 7. August 2015, 14:43

Ach Thorsten,

das hat doch mal gar nichts mit doof zu tun! :D

Das sind einfach Erfahrungswerte und Ideen, die über Generationen von Modellbauern entwickelt wurden.
Das alles zu Beginn zu wissen ist einfach nicht möglich. Selbst wenn man noch so viele Bauberichte liest und über etliche Tipps stolpert, kann man sich nur schwer alles merken.

So ein Baubericht ist da immer eine gute Bereicherung. Du bekommst wertvolle Tipps - wenn auch manchmal zu spät für das aktuelle Modell.
Aber man nimmt immer etwas mit und noch niemand hat das erste Modell völlig perfekt gebaut. Auch wenn das meist das Ziel ist. :rolleyes:

Also nimm's bitte nicht so schwer, das sieht alles schon sehr anständig aus und hat mich bisher nicht dazu bewegt, den Kopf zu schütteln.
Selbst die vermeintlichen Profis - niemand hier würde sich selbst so bezeichnen - lernen auch nach Jahren immernoch dazu.
Nur nicht den Mut oder die Motivation verlieren! :ok:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

37

Sonntag, 9. August 2015, 18:00

Zitat

Äh, drake, Spant? Frontschott?
Schuldigung ;) . Also das erste Teil, die senkrechte "Trennwand", die vorne quer zur Längslinie in die Führungen der Rumpfwanne gesteckt bzw. eingeklebt wird. Dort, wo später der Bugspriet eingeklebt wird.
Das hatte nicht gepasst, da es irgendwie zu breit war. Den Tipp hatte ich von Lil'Gü, der auch an dem Modell rumschraubt. Somit konnte ich es nicht tief genug bis zum Anschlag einsetzen, ohne es etwas zurechtzuschnitzen. Ist es jetzt etwas deutlicher? :five:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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"Mayflower"

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38

Montag, 10. August 2015, 18:56

Aus Langeweile aber mit nicht wirklich großer Lust hab ich mir heute die Pfortendeckel (ich glaub so nennt man die) vorgenommen. Da ich noch weniger Lust habe jede einzelne zu gießen hab ich die glatte Rückseite mit 100er Schleifpapier bearbeitet. Ich hoffe das es in Sachen Optik ein wenig bringt sobald ich sie lackiert habe.

Was mir bei Betrachtung des Bildes jetzt aufgefallen ist: die Kanten sind noch immer glatt und das sieht schon sch.... aus. Also alle nochmal...


Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
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Kurt Mati

Und, ganz wichtig: einen scheiß muss ich...!

39

Montag, 10. August 2015, 19:18

Das ist aber nicht schlimm, entsprechend lackiert fällt das nicht auf später. Ist ja die Unterseite. Statt zu schleifen, würde ich allerdings vielleicht eher die einzelnen Planken horizontal einritzen, sieht man später aber wohl auch kaum. Und: Ich hab nur deshalb die Dinger gegossen, da ich die Pforten allesamt in ihren Verläufen modifiziert hatte. Fazit: Die alten passten natürlich dann nicht mehr und ich musste mir eine Lösung überlegen... :idee:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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"Mayflower"

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40

Montag, 10. August 2015, 19:39

Einritzen ist noch ne Idee :idee:

Schon allein wegen der Optik, sollte man mal aus einem tieferen Winkel schauen, und ich habe nicht vor das Modell auf den Boden zu stellen, finde ich glatte Seiten doch ziemlich unrealistisch. :D





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Kurt Mati

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41

Donnerstag, 20. August 2015, 14:06

Hallo Leute, ich steh jetzt vor einer, für mich zumindest, kniffligen Aufgabe: das takeln der Geschütze.

Darum hab ich Fragen zur Literatur.

Das Handbuch für Modellbauer von Mondfeld habe ich bereits. Ebenso von Franz Ulffers "Takelage und Takeln historischer Schiffe" als Nachdruck der Originalausgabe von 1871.

Jetzt bin ich im Laufe von Recherche über folgende Bücher gestolpert:

Klüver, Back, und Quarterdeck
Englisch-Deutsches Wörterbuch zur historischen Segelschiff
Von Ingo Kroll


Das Jahrhundert des Sprietsegels
Das Takeln von Schiffen im Barockzeitalter 1600 - 1720
Von R.C. Anderson


The Art of Ridding
Von Georg Biddlecombe


Bemastung und Takelung der Schiffe
Von Friedrich Ludwig Middendorf


Und die komplette
Enzyklopädie des historischen Schiffsmodellbau
Von Mondfeld


Sind davon welche zu empfehlen?
Oder gibt es bessere?


Ich Danke für Anregungen im voraus. ..




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Kurt Mati

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42

Donnerstag, 27. August 2015, 17:06

So. Hab mal an den Geschützen angefangen zu basteln. Aber ohne Hilfe komme ich wohl nicht weiter.
Nach etlichen Versuchen hab ich jetzt einfach das Tau durch die Ösen für die Zugvorrichtung gezogen und an die Haken geknotet die an den Ösen an der Bordwand befestigt werden. Denke das ist alles andere als richtig, oder?

Auf jeden Fall werde ich morgen mal versuchen die Zugvorrichtung zu knoten.




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43

Donnerstag, 27. August 2015, 17:27

Zitat

. Denke das ist alles andere als richtig, oder?


Nimm dir doch einfach die Zeit und schau, wie das die anderen Jungs hier im Forum gemacht haben! ;)

zum Bepiel Chris

Plastik: Revell's "Pirate Ship" in 1:72

oder das famose dafi

Plastik: To HMS Victory (Heller) and beyond

vielleicht hast du ja Lust, auch noch bei Dir etwas zu optimieren, viel Glück und vor allem viel Spass dabei
der Roeler

44

Donnerstag, 27. August 2015, 20:23

Jo, danke. Nachdem ich mir jetzt Drake's Kanonen zum gefühlten ich hab keine Ahnung wie oft angeschaut hab ist mir ein kleines Detail aufgefallen: noch ne Öse an der Seitenwand der Kanone. Also morgen mal wieder bohren...


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45

Donnerstag, 27. August 2015, 22:01

Das hätte ich Dir sagen/erklären können, wenn ich's vorher gewußt hätte. Wenn Du derlei deteilmäßiges wissen oder Dich an meinem Umsetzungsversuch orientieren möchtest, frag mich gern, die Bilder sind oft nicht gleich aufschlußreich :idee: . Die Augbolzen für die Brooktauführung sitzen übrigens bei meinen Lafetten jetzt ungefähr dort, wo sich die (weggeschliffenen) Plasteangussteile für die original vorgesehenen Plastetakel befinden, die für meine jetzigen Takel/Taljen etwas weiter oberhalb und dahinter. Die Zapfen unterhalb der Achsen, die in die Vertiefungen auf Deck greifen sollen, habe ich ebenfalls entfernt und die Geschütze später freihand ausgerichtet. Das ging einfach besser so, da man mehr Bewegungsspielraum -speziell in den Bereichen, wo sie "durch die Fockwanten schauen", damit diese bei potentiellem Einsatz nicht stumpf weggeballert werden und im Bereich unterhalb der achterlichen Niedergänge, sonst hat man keinen Platz für die Rückholtakel (genauso übrigens hab ich das auch auf dem unteren Batteriedeck gehandhabt, allerdings muss man sie von vornherein dann sehr stabil auf den Decks festkleben, sicher ist sicher. Kracks! und wech sind sie im Orkus verschwunden 8| . Passiert schneller als man denkt im Baurausch... :motz:
Noch ein Tipp: Die Nahtstelle der Rumpfseitenteile im Bereich der Reling würde ich vielleicht noch leicht spachteln für den durchgehenden Verlauf, das habe ich auch so gemacht. Übrigens mit Sekundenkleber, den ich hinterher vorsichtig verschliffen habe. Nur so als Tipp zum Dranlangdenken...

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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46

Freitag, 28. August 2015, 13:14

Drake, zumindest versuche ich über Deinen Baubericht mir Anregungen einzuholen und somit Erfahrung zu sammeln :D

Wobei ich in Thread 41 ja einige interessante (?) Bücher zusammengestellt habe von denen ich gern wissen möchte welche man sehr gut gebrauchen könnte. :kaffee:


Untätig war ich heute morgen aber auch nicht. Hab jetzt alle benötigten Ösen An Den Geschützen befestigt. Jetzt den Kleber trocknen lassen und hoffen das alles hält ?(




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Kurt Mati

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47

Freitag, 28. August 2015, 15:15

Zu den Büchern:
Des Mondfeld's Enzy genießt zwar nicht übererall den besten Ruf, ich halte ihn als Nachschlagewerk immer noch für gut. Ich schau zumeist bei Detailfragen zuerst mal rein, weil man nicht lange suchen muss und gleiche dann das Rechercheergebnis mit anderen Autoren ab... Das ist als Methode schon oft zielführend gewesen- und sei es nur dahingehend, dass man herausgefunden hat, dass Mondfeld nicht universell stimmt (in vielen Fragen aber doch oft, nur leider fast nie mit Quellenangabe, was es oft schwierig macht, einzuschätzen, wie er zu seinen Aussagen kommt, finde ich).

Den Andersson kann ich sehr empfehlen, allerdings dreht es sich bei ihm mehr und ausschließliuch um das Barockzeitalter.

Die anderen kenne ich nur vom Titel her.

Empfehlen kann ich Dir übrigens noch Howard "Segelkriegsschiffe..." oder Marquardt "Bemastung und Takelung..." (reicht zum googeln)



Aber das hier:

Zitat

The Art of Ridding

Von Georg Biddlecombe

"Die Kunst des Befreiens"??? :abhau: Ein New Age Buch? Ein Buch für Entfesslungskünstler? Strafgefangene? Tyrannenmörder? Scheidungsanwälte? Oder sollte es "Rigging" heißen? ;)

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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"Mayflower"

"La Santissima Madre"



48

Freitag, 28. August 2015, 15:33

Hallo Thorsten,
den Middendorf, den solltest Du Dir sparen, das Buch bezieht sich ausschließlich um die Dimensionierung der Takelage während der letzten Epoche der Segelschiffahrt, Friedrich Ludwig Middendorf war technischer Direktor der AG !"Weser" in Bremen, sein Buch war damals in erster Linie als Handbuch für seine "Kollegen vom Fach" gedacht...
Hagen
Es rauscht wie Freiheit, es riecht wie Welt.
Naturgewordene Planken
sind Segelschiffe. Ihr Anblick erhellt
und weitet unsere Gedanken!
Joachim Ringelnatz

49

Dienstag, 1. September 2015, 12:29

Mahlzeit :kaffee:

Ich bräuchte mal euren Rat. Hab gerade mein erstes Geschütz halb getakelt. Ich finde es nicht ganz perfekt, aber schon ganz gut :thumbsup: fürs erste mal, oder? :nixweis:


Farblich muss ich nacharbeiten. Hatte den falschen Kleber in der Hand... :bang:


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Kurt Mati

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50

Dienstag, 1. September 2015, 13:10

Das kannst du - wenn du willst! - besser.
Nimm dir eine halbe Stunde und schau dir die entsprechenden Bauberichte hier im Forum an, besonders den von Drake. Das ist natürlich High End, muss man nicht gleich erreichen: es gibt aber die Richtung vor.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

51

Dienstag, 1. September 2015, 13:27

Türlich geht's besser. Hab da jetzt ne gute Stunde dran gesessen.

Aber MEIN Motto ist: erst mal begutachten :nixweis: dabei einen guten Kaffee trinken :kaffee: und dann das ganze nochmal... :idee:


Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
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Kurt Mati

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52

Dienstag, 1. September 2015, 13:41

Ach ja, noch eine Frage zum Werkzeug. Mondfeld schreibt das eine Unimat 1 Classic 6in1 Drehbank für Modellbaueinsteiger ganz gut wäre. Aber die kostet natürlich gute 450,-€. Man hat zwar dann Drehmaschine, Drechsbank, Schleifgerät, Bohrer, Sichsäge und Vertikalfräse in einem, aber brauch ich das alles? Hab auf der Suche nach einer Drechselmaschine die Proxxon DB 250 gefunden. Mit 125,-€ was für den schmalen Geldbeutel. Was würdet ihr mir empfehlen?




Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.
Kurt Mati

Und, ganz wichtig: einen scheiß muss ich...!

53

Dienstag, 1. September 2015, 14:20

Danke für den Hinweis auf die kleine Proxxon-Drehbank. Die kannte ich noch nicht - und hab sie mir gleich bestellt, weil demnächst ein Großauftrag Spieren auf mich wartet. Dafür scheint sie mir geeignet und ausreichend.
Bei Diy-King gibt es sie übrigens für 96 Euri!
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

54

Dienstag, 1. September 2015, 14:26

Gern geschehen. :ok:

Ich warte dann noch ne Woche oder zwei bis ich Deinen Erfahrungsbericht gelesen habe.... :kaffee:


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Kurt Mati

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55

Mittwoch, 2. September 2015, 00:39

Da kann ich schon jetzt mit dienen. :)

Ich habe die DB 250 bereits seit einem Jahr hier und habe bereits viel Freude damit gehabt.
Natürlich kauft man sich, wie bei Proxxon üblich, nur die Grundausstattung. Da gibt es dann noch einiges an Zubehör wie 3- und 4-Backenfutter sowie eine Pinole mit 3-Backenfutter.

Insgesamt kann man aber sagen, bleibt man innerhalb der angedachten Größenordung, macht sie was sie auch soll.
Sie ist schön leise und kräftig. Habe bereits Weich- und Hartholz darauf gedrechselt sowie Grün- und Uraltholz.
Alles kein Problem.

Einzig die Werkzeugauflage ist sehr gewöhnungsbedürftig da diese seeehr klein ausfällt.
Für längere Werkstücke muss man da häufig umspannen und bekommt nur mit viel Übung einen sauberen Schnitt hingestückelt.
Alternativ kann man natürlich auch versuchen eine eigene Werkzeugauflage daran zu montieren oder gar einen Kreuzsupport.

lg MIckey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

56

Mittwoch, 2. September 2015, 01:00

Da ich diese auch schon länger auf der Liste habe ...

Wäre es dann sinnvoll eine zweite Werkzeugauflage zuzukaufen ?
Proxxon liefert als Ersatzteile doch so gut wie alles ...
und der Aufwand wesentlich geringer als selbst was zu frickeln ...

Oder wäre da ein zu großer Spalt zwischen beiden ?
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus


"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )


Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

57

Mittwoch, 2. September 2015, 20:47

Hallo Markus,

also einen Spalt könnte man sicher vermeiden, sofern beide Auflagen parallel zur Drehachse liegen.
Stellst du die Auflage auch nur ein wenig Schräg, könnte der Spaß schon schwieriger aussehen.
Bis zu einem gewissen Neigungsgrad sicher möglich, da man die Auflage ja auch in der Y-Achse verschieben kann, aber sicher spannend einzurichten. :rolleyes:

Eine Auflage kommt auf 6cm. Bei Zweien hast du dann folglich 12cm. Effektiver Arbeitsraum der gesamten Drechselbank liegt bei ca. 24cm.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

58

Mittwoch, 2. September 2015, 21:20

Hallo Thorsten,
zum Thema Drehmaschinen: Mondfeld hat in seinem Buch meines Erachtens nicht das von Dir gezeigte Teil gemeint, sondern die Emco Unimat, die früher die Standard-Drehe für Modellbauer war, und auch heute noch eine gute Kleindrehmaschine ist. An dem von Dir gezeigten Gerät mißfällt mir, daß alles aus Kunststoff ist. Solange gelegentlich Holz und Kunstoff damit verarbeitet werden, mag das noch hinhauen. Aber bei etwas öfterer Bearbeitung von Metall, dürfte die Präzision sehr bald gewesen sein, abgesehen davon, daß das Maschinchen Metalle nur mit kleinsten Zustellungen zerspanen können wird. Da würde ich die Finger von lassen.
Man hat zwar dann Drehmaschine, Drechsbank, Schleifgerät, Bohrer, Sichsäge und Vertikalfräse in einem, aber brauch ich das alles?
Wenn Du vor hast Modelle nach Plan ohne Baukasten zu bauen, (manche bezeichnen das als "skrätschn"), dann wirst Du das schon brauchen können. Aber da würde ich mir lieber was richtiges zulegen.
Eine breitere Werkzeugauflage für die Proxxon- Drechselmaschine zu bauen, dürfte kein Problem darstellen. Vor allem wenn man den ganzen Arbeitsbreite ausnutzen will, erspart Dir das das ständige Umspannen der Auflage. Natürlich kannst Du mit dem Teil nur Holz und evtl. Kunstoffe bearbeiten.
Schönen Gruß,
Matthias

59

Mittwoch, 2. September 2015, 21:27

Da werd ich ja gleich hellhörig! 8o
Breitere Auflage selbst herstellen. Hast du Anregungen dazu? Am besten auch umsetzbar ohne eine vollwertige Werkstatt zu haben.

Natürlich kannst Du mit dem Teil nur Holz und evtl. Kunstoffe bearbeiten.

Offiziell hast du damit völlig Recht.
Ich habe allerdings auch schon gesehen, wie Jemand damit Alu abgedreht hat.
Wohl gemerkt! Ich habe nur DAS gesehen. Ich kann keinerlei Aussage darüber treffen, wie praktikabel das ist, wie brauchbar das Ergebnis ist und vor Allem, wie lange man soetwas machen kann, bis die Maschine negative Auswirkungen zeigt. Wenn überhaupt.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

60

Mittwoch, 2. September 2015, 21:38

Ich habe allerdings auch schon gesehen, wie Jemand damit Alu abgedreht hat.
Messing mit Uhrmachersticheln zu bearbeiten geht ganz sicher auch. Aber bei langspanendem Alu, ohne Schmierung, und womöglich noch mit Holz-Drechseleisen abzudrehen, da wäre ich vorsichtig.
Breitere Auflage selbst herstellen. Hast du Anregungen dazu? Am besten auch umsetzbar ohne eine vollwertige Werkstatt zu haben.
Da müßte ich mal eine Zeichnung der Wange sehen, dann würde mir sicher was einfallen.
Aber wir sollten hier Thorstens Bericht nicht zumüllen.
Schönen Gruß,
Matthias

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