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Montag, 4. Mai 2015, 20:42

Maskieren von Klarsichtteilen bei LKWs

Hallo zusammen,

LKWs kommen mir nicht soooo oft auf den Tisch, deswegen mal eine Frage die vielleicht unter den Anfänger-Status fallen mag, aber mir bereitet sie gerade graue Haare.
Aktuell baue ich den MB 3000 L von Italeri in 1:35. Hier, wie bei wahrscheinlich den meisten anderen LKW-Bausätzen auch, müssen zuerst die Scheiben von innen angeklebt werden, anschließend wird das Fahrerhaus zusammengebaut und dann wird lackiert. Die Frage lautet nun, wie maskiere ich vor dem Zusammenbau vernünftig die Scheiben, damit sie nicht zu viel Druck bekommen und nach innen fallen (und nie wieder verklebt werden können)?

Front- und Rückfenster sind mit Schmucksteinkleber verklebt und scheinen relativ stabil zu sein, aber die Türfenster sind leider im Lauf der Jahre verschwunden. Hier habe ich dünne Blisterfolie ebenfalls mit Schmucksteinkleber angebracht. Und weil ich ein Freiluftfanatiker bin ist das Fenster auf der Fahrerseite auch noch halb offen. Bei beiden Teilen traue ich mich nicht Druck auszuüben. Was könnte ich da machen? Maskol? Soll man nach spätestens 3 Tagen wieder runter machen, und ich werde länger als 3 Tage benötigen. (Weiss vielleicht jemand warum ausgerechnet 3 Tage?) Plastiksheet einkleben? Und wie wieder rausbekommen?

Ich bin ratlos ... :nixweis:

Viele Grüsse,
Ulrich
Leben ist wie Sex. Wenn man es richtig gut will, muss man es selber tun.

Aktuell im Bau:
Mercedes Benz L 3000 von Italeri

Zuletzt gebaut:
Mercedes-Benz 190 SL Roadster von Revell

2

Montag, 4. Mai 2015, 20:58

Hoi Uli

Die Scheiben zuerst einkleben ? Habe ich noch nie gehört, üblicherweise werden die erst montiert wenn die Lackierung fertig ist :huh: .

Gut, das hilft dir nicht weiter da du die Scheiben ja drin hast. Kommst du noch mit einem Finger in die Kabine ? Dann könntest du die Scheibe von außen randgenau mit Tape abdecken, dieses aber 100%ig anliegend damit keine Farbe auf die Scheibe läuft, und währenddessen mit dem Finger die Scheibe von innen festhalten. Ich hoffe du verstehst :nixweis: .

Grüße, Bernd

3

Montag, 4. Mai 2015, 21:24

Bedeutet das, dass man die Teile erst lackiert, dann die Scheiben einbaut, und dann die Karosserieteile verklebt?
Leben ist wie Sex. Wenn man es richtig gut will, muss man es selber tun.

Aktuell im Bau:
Mercedes Benz L 3000 von Italeri

Zuletzt gebaut:
Mercedes-Benz 190 SL Roadster von Revell

4

Dienstag, 5. Mai 2015, 06:47

Moin Uli

Je nachdem. Manchmal kann man alles zusammenbauen und als eine Einheit lackieren, manchmal teilweise und ab und zu ist es besser die Teile erst zu lackieren und dann die Teile zusammenzusetzten. Allen gemein ist aber das die Scheiben nie vor dem lackieren eingesetzt werden, da ist immer die Gefahr sehr groß das dann Farbe auf die Scheibe(n) kommt. Ich kenne zwar nicht die Bauanleitung von deinem Schätzchen und kann deshalb nicht beurteilen was Italeri dazu bewogen hat das man die Scheiben vor dem lackieren einkleben soll, Fakt ist ja nur das sie drin sind und abgedeckt werden müssen.

Da du Maskol ausschließt bleibt wohl nur die Tape-Variante. Jedenfalls hätte ich keine bessere Idee außer du entfernst wieder die Scheiben, aber zwischen deinen Zeilen lese ich das du die Kabine bereits mit dem Boden fertig hast, oder ? Da wird es natürlich nichts mit dem von innen gegenhalten während du von außen Tape aufbringst oder mit dem wieder entfernen der Scheiben. Uli, du hast ein echtes Problem mit dem Kleinen, Junge Junge.

Vielleicht wäre es möglich das Tape etwas größer als die Scheiben zuzuschneiden so das du das Tape nicht auf der Scheibe andrücken musst sondern am Fensterrahmen. Also so ungefähr rundum 1mm größer und zum Beispiel mit 'nem Zahnstocher am Rahmen angedrückt damit keine Farbe drunter läuft. Nachdem dann das Häuschen lackiert ist das Tape abziehen und die Farbfehlstellen am Fensterrahmen mit einem Pinsel ausbessern. Könnte gehen sagt mein Hirn, aber eine Garantie darauf kann ich keine geben :S .

Grüße, Bernd

5

Dienstag, 5. Mai 2015, 08:20

Moin Uli,

Ein echtes Problem was du da hast... auch ne Möglichkeit ist, sich Schablonen zu schneiden, die kleiner sind als die Scheiben selber, dann um die Schablonen schmale Streifen Abdecktape kleben und das dann ganz vorsichtig an die Scheiben an reiben, Zahnstocher wäre da auch gut. Aber die Gefahr das die Scheiben nach innen fallen ist auch so immer gegeben.
Ansonsten sehe ich eigentlich nur, den Boden der Kabine wieder vorsichtig aus zu bauen, voraus gesetzt das du da keine zu starken Verklebungen hast und dann die Scheiben ausbauen um die Kabine zu lackieren. Aber wie auch immer und wie du es bewerkstelligst, dabei kaputt kann und wird wohl etwas!

LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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6

Dienstag, 5. Mai 2015, 15:52

Moin Uli,

ich maskiere schwierige Stellen immer mit Sockstop. Das geht problemlos wieder ab und Du kannst es auch 100 Jahre drauf lassen, ohne das was passiert. Nur auf bestimmten Glanzlacken können Ränder entstehen. Auf unlackierten Untergründen gibt es jedoch keine Probleme.

Gruß Jens

7

Dienstag, 5. Mai 2015, 18:39

Hallo zusammen,

da hatte ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt: Die Teile des Fahrerhauses sind noch nicht zusammengebaut, und auch die Grundplatte ist noch einzeln. Ich hätte jetzt als nächstes alles verklebt und dann lackiert, weil ich das von den Autos halt so kenne: Erst alle Karosserieteile verbauen, dann lackieren.
Aber nach euren guten Tipps werde ich jetzt Front- und Heckscheibe mit Tape abkleben, weil die beiden sollten recht gut halten. Die Türfolien werden wieder entfernt, dann wird alles lackiert, neue Folien werden eingesetzt, und dann wird das Fahrerhaus zusammengebaut. Wie gesagt, bei "normalen" Autos wäre das ein No-Go, weil (zumindest der AMT-erfahrene Bastler weiß das) hier immer nachträglich zu spachtelnde und zu schleifende Stellen übrig bleiben.

Sock-Stop kenne ich. Das letzte war mir eingetrocknet ... Prinzipiell habe ich mit Maskol überhaupt kein Problem, ich benutze das relativ häufig. Bloß dass eben auf dem Fläschen steht: Trockener Film darf nicht länger als 3 Tage auf der Oberfläche verbleiben. Keine Ahnung warum, ich hab nie ausprobiert was dann passiert. Öffnen sich vielleicht die Pforten der Hölle? George W. Bush kommt zu Besuch (was ja rein prinzipiell das gleiche wäre)? Alle ungebauten Bausätze lösen sich in Luft auf? ;(

Vielen Dank für die Tipps und die Unterstützung, das macht es ein gutes Stück leichter!
Uli
Leben ist wie Sex. Wenn man es richtig gut will, muss man es selber tun.

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8

Dienstag, 5. Mai 2015, 20:22

N'Abend Uli

Das erleichtert das Vorhaben ungemein, so kannst du ja gut die Scheiben beim tapen festhalten :) .

Grüße an Dabbelju, Bernd

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