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1

Montag, 11. Februar 2013, 16:03

Der Revell Email Farben Thread

Der Thread ist für alle Revell Email Farben.
Flüssigkeiten zum Verdünnen, sowie Tipps und Tricks beim Verarbeiten sind gesucht.

Nachdem ich mit dem Ergebniss meines bepinselten Motorblocks unzufrieden bin, habe ich diesen Thread mal eröffnet. Trotz Nacharbeitung und feinem Nachshliss mit einer Zahnbürste und Scheuermilch vor der zweiten Farbschicht, gefällt mir das Ergebniss nicht. Wie sollte man in Zukunft vorghehen? Sollte man die Revell Email Farben wirklich immer verdünnen? Derzeit werde ich jedes Teil vor dem bepinseln mit Scheuermilch und einer harten Zahnbürste anschleifen und im Anschluss mit verdünnter Revell Email Farbe drüber gehen. Doch was ist die beste Lösung, um die Farben zu verdünnen?
Beschreibt eure Methode zum Verdünnen und wie schnell die Farben trocknen, sowie wie gut diese sich dannach streichen lassen.
Postet am besten auch ein Bild von einem Bauteil, das mit dieser verdünnten Farbe bepinselt wurde. :ok:

Hubra

Moderator

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Realname: Michael

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2

Montag, 11. Februar 2013, 18:49

Hallo.

Ich habe deinen Beitrag mal hier her verschoben, da er bei den Autos nichts zu suchen hat.

Gruß Micha.

3

Montag, 11. Februar 2013, 21:59

...ich benutze keine Revell Farben .

4

Montag, 11. Februar 2013, 23:28

Hallo,

da ich außschließlich die Enamels von Revell verwende und hauptsächlich mit dem Pinsel arbeite, hier meine Erfahrungen:

Am wichtigsten ist die Wahl der Pinsel, meine Favoriten sind die Kolinsky-Rotmarder von da Vincy. Es gehen aber auch andere Naturhaar-Pinsel.
Synthetik Pinsel sind nur bedingt geeignet, da sich deren Haarenden durch den recht aggressiven Verdünner "aufdröseln" und aushärten.
Da kann man dann auch gleich mit der Drahtbürschte pinseln.

Die Pinsel sind auch für eine gute Pflege sehr dankbar, also nach der Arbeit mit Verdünnung reinigen und danach mit etwas Seifenwasser endreinigen. Dann bleiben sie geschmeidig.

Zum verdünnen nehme ich den Verdünner aus gleichem Hause, es mag auch Altenativen geben, aber mit diesem habe ich mich "angefreundet".
Ich verdünne die Farben nach Gefühl bis sie ohne "fädenziehen" vom ausgewähltem Rührinstrument tropfen. Oh mann, das klingt vlt. komisch. :roll: :D

Es ist auch wichtig nicht allzuoft über die frisch lackierte Fläche zu pinseln, da die Farben recht schnell anziehen und es dann zu dem häßlichen Pinselstrich kommt.
Zumindest verhalten sich die matten Enamels so, die seidenmatten und glänzenden haben ein etwas längeres "Verarbeitungsfenster".

Also mit dünner Farbe zügig vorstreichen und dann mindestens einen, besser zwei Tage (bei Matt) bis zum Deckanstrich warten, da der Verdünner den Voranstrich wieder anlösen kann.
Die seidenmatten und glänzenden Lacke brauchen fast eine Woche, ehe sie durchgetrocknet sind.

Achso, auf eine Grundierung kann man bei Enamels getrost verzichten, da sie auch so sehr gut haften. Ich persönlich verzichte sogar auf das anrauhen, denn durch den eh schon dickeren Farbauftrag gegenüber dem Airbrusch, besteht die gefahr das Gravuren und co verschwinden. Lediglich entfetten sollte man den Untergrund.

Etwas anderes ist es bei den Metallics, die werden stark verdünnt und dann gehe ich aber schnell mehrmals mit dem Pinsel darüber bis eine "homogene" Oberfläche zu sehen ist, also diese grauen Schlieren verschwunden sind.
Aber besser ist es, die Metallics zu brushen.

Ich hoffe ich konnte damit vorerst einige Fragen beantworten.


beste Grüße

Christian

  • »Onkel Nissan« ist der Autor dieses Themas

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5

Dienstag, 12. Februar 2013, 01:52

Danke für deine Erfahrungen Styrolschnitzer. :ok:

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Verwendete Tags

Email, Farben, Revell, verdünnen, vermischen

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