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Fertig: Goliath GD 750

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Samstag, 2. April 2011, 19:21

Goliath GD 750

Hallo :wink:

Heute ist das dritte Fahrzeug meiner POLA-Reihe dran.
Auf dem Karton steht „Goli Baustellenfahrzeug“ – eine absolut eindeutige Bezeichnung für ein Fahrzeug.

Leider ist diese Bezeichnung falsch. :motz:

Lt. Wikipedia ist der Goliath Goli ( 1955 – 1961 ) der Nachfolger des Goliath GD 750 mit modernerer Karosserie und hat einen Zweizylinder-Zweitaktmotor mit 493 cm³, 16 PS, 70 km/h und wurde bis zum Konkurs von Borgward produziert.

Und so sieht ein Goli aus:



Das vorliegende Modell ist aber kein Goli, sondern das Vorgängermodell GD 750, da es die Scheinwerfer noch nicht in die Karosserie integriert hatte. :) :)

Lt. Wikipedia ist der Goliath GD 750 (1949–1955): Dreiradlieferwagen mit Zweizylinder-Zweitaktmotor, 396 cm³, 13 bzw. 14 PS (Angaben in Werksunterlagen variieren von 13 bis 14,5 PS), 50 km/h, Vierganggetriebe, Antrieb auf die Hinterachse (im Gegensatz zu den frontgetriebenen „Tempo“-Dreirädern). Wahlweise und gegen Aufpreis war ein 465-cm³-Motor mit 15 PS, 55 km/h, erhältlich. Der Wagen hat einen Dreiecks-U-Profilrahmen; das Vorderrad ist an einer geschobenen Schwinge aufgehängt, die Hinterräder an einer Starrachse. Der GD 750 war als Pritschen- oder Kastenwagen sowie mit Kofferaufbau und mit verschiedenen Sonderaufbauten lieferbar. Die Typbezeichnung deutete auf eine Nutzlast von bis zu 750 kg hin. Ausgeliefert wurde der Wagen von April 1949 bis Juni 1955. Preise 1950: kleinste Hochladerpritsche 3.475 DM, Kombiwagen 4.300 DM, der „Spezialwagen für Viehtransport“ kostete 4.805 DM; gegen Aufpreis: Heizung 65,00 DM, hydraulische Bremsen 115,00 DM



Da ich mit dem entsprechenden Alter gesegnet bin, kann ich voller Stolz sagen, dass ich als 5-Jähriger einmal in einem Goliath GD 750 gefahren bin. :grins:

So, nun aber zum Baubericht.
Los geht es mit der Hinterachse. Die auf dem Bausatzkarton angepriesene funktionstüchtige Hinterachsfederung funktioniert nur schwach. Die lose Befestigung der Blattfedern ist so kompliziert, dass ich bei der Zusammensteckung der Teile eine Halterung angebrochen habe. :bang:



Die Auspuffanlage ist am Rahmen befestigt. Da das Fahrzeug direkt aus der Konstruktionshalle kommt, sind noch keine Gebrauchsspuren sichtbar. :grins:



Sitzbank und Motortunnel.



Die drei Räder.



Hinterachse mit Kotflügel und Federung.



Das Vorderrad hat innen eine spezielle Befestigung für den Rahmen.



Bis das Rad jedoch an seinem Platz war, habe ich meine Stirn einige Male gekonnt in Falten gelegt. :grins:
Die Klammer am Rahmen passte nicht über die Vorrichtung an der Felge. Das Gefühl panischer Angst machte sich breit, dass die Klammer, ähnlich wie bei der Hinterachsfederung, abbrechen würde. Mein Schutzengel hatte wohl gerade Dienst – nichts ist abgebrochen. :tanz:



Das Rad dreht sich:





Die Ladefläche mit beweglichen Bordwänden.



Die hintere Lamperie.





Die Fahrerkabine von unten. Das Bausystem mit den beweglichen Türen funktionierte einwandfrei. Im Vergleich zum Borgward Abschleppwagen lassen sie sich wesentlich weiter öffnen.



Die Fenster sind aus dünnen, durchsichtigem aber festem Kunststoff, die nicht so steif sind wie bei anderen Automodellen. Der silberne Rahmen wird einfach von außen aufgeklebt. Das hellbeige ist die Halterung für das Armaturenbrett. Der Kühler liegt außerhalb der Kabine und hat direkte Luftzufuhr von vorne durch die Spalte in der Karosserie.



Nach dem Anbringen von Lampen, Spiegeln, Blinkern und sonstigen Applikationen ist das Dreirad fertig. Laut Hersteller soll die Kühlerhaube zum öffnen sein – nun ja, mir ist es leider nicht gelungen, diesen Hinweis erfolgreich umzusetzen. Ich hab ja in Bausätzen schon viel gesehen, aber der Mechanismus an diesem Fahrzeug ist für mich nicht nachvollziehbar. :)





Die Werkzeugkiste mit Inhalt.





Blick in die Kabine.







Einschließlich Bausatzvorstellung, Internetrecherchen und Baubericht habe ich 15 Stunden für das Dreirad gebraucht.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Lanz Eilbulldog, der Goliath Kastenwagen und vielleicht noch die Scheune.
Ich werde mal auf die Suche gehen.

Gerd :wink:
:verrückt: Gefährlich ist`s den Leu zu wecken, vergänglich ist des Tiger`s Zahn.
Doch der schrecklichste aller Schrecken ist der Modellbauer in seinem Wahn
:verrückt:
Im Bau: Immer noch Mehrere :nixweis:

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Samstag, 2. April 2011, 20:28

Hey Gerd,

schuckelig der Kleine! Der gefällt mir, genauso wie die anderen aus der Serie. Wird es irgendwann ein Familientreffen der POLA-Bausätze geben? Und wirst Du das dann für uns dokumentieren? :hey:

Viele Grüße,
Uli
Leben ist wie Sex. Wenn man es richtig gut will, muss man es selber tun.

Aktuell im Bau:
Mercedes Benz L 3000 von Italeri

Zuletzt gebaut:
Mercedes-Benz 190 SL Roadster von Revell

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