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Sonstiges: Micro Mesh

1

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 14:41

Micro Mesh

Liebe Modellbaufreunde,

nach langem hin und her habe ich mich jetzt dazu durchgerungen Micro Mesh zu bestellen. Also bin ich auf "3,2,1-meins" gegangen und fand auch prompt ein passendes Angebot.

Dabei bin ich auf die Frage gestoßen was nun unter Schleifleinen zu verstehen ist?! Ist damit einfach nur das Schleifpapier gemeint?! Die andere möglichkeit waren Schleifpads (diese waren auch bildlich dargestellt).

Dann noch eine zweite Frage hinterher. Womit kann ich an Automodellen am besten arbeiten!? Schleifpads oder mit den Leinen.


Danke schonmal für eure Hilfe

Viele Grüße

Roman
Aktuell: Corvette C6R

2

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 15:34

Ich habe mir erst letzte Woche die Schleifpads geholt. Der Vorteil gegenüber Schleifleinen (ja, einfaches Schleifpapier aber anstatt auf Papier ist es auf einer Art Leintuch verarbeitet) ist, dass sie sich wie ein kleiner, dünner Schwamm an die Karosserieform anpassen können. Ich habe bei meiner CorvMad das erste Mal Einschlüsse im Füller geschliffen und schon diese kleinen Arbeiten haben mir von der Handhabung her sehr gut gefallen. Mein Corvair habe ich komplett vor dem Lackieren gleich mal mitgeschliffen und bin echt zu frieden. Wesentlich einfacher als mit Schleifpapier zu arbeiten. Gerade was Zierrat, Kanten und Rundungen angeht.

Für mich stellt sich nur eine Frage: kann man die Pads wieder irgendwie reinigen? Mit der Zeit setzten sich ja die Schleifporen wie beim Schleifpapier zu und der Schleifgrad verschlechtert sich. Wie macht ihr das?

Ich experimentiere noch damit herum aber ich habe schon mehrmals im Forum gelesen, dass das eine super Sache ist.

3

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:09

Hi Christian

Erstmals schonmal danke für die Info... Was das reinigen angeht. Warum verwendest du zum reinigen nicht einfach die Druckluft der Airgun?! Oder die eines Standard Kompressors?! Sofern du eine Airbrush oder einen Kompressor hast:)

Wäre jedoch eine Art und Weise wie ich es machen würde.

Dann schieb ich doch direkt noch ne Frage hinterher.

Welche Körnungen sind für welchen Arbeitsschritt sinnvoll!? Als Beispiele fallen mir spontan folgende Arbeitsschritte ein wo sich mir diese Frage stellt:

- Schleifen vor dem Grundieren
- Schleifen nach dem Grundieren
- Schleifen zwischen den einzelnen Lackschichten

- Schleifen nach dem Klarlack... (diesbezüglich habe ich schonmal gelesen das einige dann in mehreren Stufen schleifen - quasi von fein bis extrem fein 12.000er Körnung)

Kann mir garnicht vorstellen mehrfach über eine Stelle mit verschiedener Körnung drüber zu gehen und förmlich dabei zusehen zu können dass die Oberfläche schöner wird:) Also muss ich dann einfach mit den verschiedenen Körnungen immer wieder über das Modell gehen....?

Danke nochmal für die Beantwortung dieser "Anfängerfragen". Hab immer Angst was kaputt zu machen und frag lieber nach;)

Viele Grüße

Roman
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4

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:10

Hallo,

na dann will ich auch mal.
Das wesentliche zu den Unterschieden zwischen Pads und Leinen ist ja schon gesagt worden.

Ich persönlich verwende aber lieber Leinen bzw. normales (aber natürlich feines) Schleifpapier. Mit Pads kann es schnell passieren, das Ecken, Kanten oder kleinere Details auf Flächen einfach mit weggeschliffen werden bzw. Schaden nehmen.
Ich schneide mir immer ca. 5x5cm große Stücken ab und je nachdem wie klein die zu schleifende Fläche ist falte ich es. Damit komme ich auch besser in Ecken rein als mit Pads.

Und was die Reinigung der Pads angeht - ich hab auswaschbare, das könnte bei dir auch klappen.
Beim Schleifpapier reinige ich einfach mit meiner Hand, also ich rubbel das Zeug runter. Da man das als Mann ja von Natur aus gut beherrscht klappt es mit Schleipapier auch :abhau: :abhau: :abhau:
Und manchmal klappt es auch, wenn man relativ harte Kunststoffe oder weiche Metalle schleift - mit Glück zieht das den Schmutz ab. Mit Pech machts das nur schlimmer.
Also, was lernen wir wieder daraus? Rubbeln fetzt, wenns klappt, und alles andere ist Erfahrungssache! :!:

MfG

5

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 18:42

Warum verwendest du zum reinigen nicht einfach die Druckluft der Airgun?! Oder die eines Standard Kompressors?!
Klar. Da hätte ich selbst drauf kommen können ;)

Ich habe noch keine Erfahrungen mit den Pads. Ich müsste den Fred raus suchen, wo das behandelt wurde (hier im Forum). Versuchen will ich es in absehbarer Zeit. Die Bedenken von Hobbit teile ich auch. Mit Schleifpapier (mit dem habe ich schon Jahrzehnte gearbeitet) hat man es besser im Griff um zB um Details herum zu schleifen. In Ecken kommt man definitiv besser mit gefaltetem Schleifpapier. Mit kleinen Schleifpapierfetzen habe ich bisher auch immer gearbeitet und die Pads mag ich einfach mal testen. Hauptsächlich zur Nachbehandlung von Lackiereinschlüssen. Bei der Lackiervorbereitung kann ich noch nichts aus meiner Erfahrung beitragen :(

6

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 11:00

Okay... Wenn ich das so lese werde ich denke ich auch einfach beides mal austesten und dann sehen wo ich besser mit arbeiten kann:)

Danke schonmal für eure Hilfe...

Viele Grüße

Roman
Aktuell: Corvette C6R

7

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 13:43

Hi Roman,
ich verwende je nach zu bearbeitender Fläche alle 3 Varianten :) , daß muß man für sich selber rausfinden. :)
Neben Wasserschleifpapier (150-1000) und groben Schleifleinen (60-150) kommen bei mir "Abralon" Schleifpads (1000,2000,4000) zum Einsatz (hauptsächlich für große ebene Flächen) und ggf. schneide ich mir die auch in handliche Stücke.
In letzter Zeit gehe ich dazu über die Karossen mit Scheuermilch zu säubern, rauht gleichzeitig schon mal die Flächen auf und mit einer alten Zahnbürtse kommt man auch gut in Ecken.
Trennnähte schleife ich mit Wasserschleifpapier weg (wegen dem besseren Gefühl) bzw. vorm Lacken sonst kpl. mit 1000er vor.
Ich schleife die Grundierung mit 1000er an, die erste Lackschicht mit 2000er und vorm Klarlack 2000/4000er und ggf. 4000er Zwischenschliff vorm letzten Klarlack.
Aber wie immer, jeder muß sein persönliches "how to" für sich entwickeln.
:wink:
Gruß Andreas

8

Freitag, 10. Dezember 2010, 10:47

Hi zusammen,

hab mir gerade bei "3,2,1 - meins" von jeder Körnung bestellt.

  • 1 Blatt 15 cm x 8 cm Körnung 1500
  • 1 Blatt 15 cm x 8 cm Körnung 2400
  • 1 Blatt 15 cm x 8 cm Körnung 4000
  • 1 Blatt 15 cm x 8 cm Körnung 6000
  • 1 Blatt 15 cm x 8 cm Körnung 8000
  • 1 Blatt 15 cm x 8 cm Körnung 12000
Das ganze dann 2 mal... Hab dafür nun 27,98€ bezahlt. Ist das ein guter Preis?! Also im Schnitt 1,74€ pro Blatt?

Freu mich schon drauf das ultimative Schleifpapier auszutesten*G*

Viele Grüße

Roman
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9

Freitag, 10. Dezember 2010, 11:55

Hallo,

also ich habe das Zeugs zwar noch nie bestellt, aber das hört sich definitiv günstig an.

Kannst du einen Gefallen erledigen?
Mich würde brennend interessieren wie gut das 12000 denn nun wirklich polieren kann. Ich wäre dir dankbar wenn du nach ersten Tests mal ein Bild reinstellst wie die Flächen dann aussehen.

Danke im Voraus und viel Spaß beim MicroMesh'en

MfG

10

Freitag, 10. Dezember 2010, 12:51

Hi Martin,

einer der Gründe warum ich mir Micro Mesh zugelegt habe. Werde es prompt an der Seitenverkleidung des Renault mal austesten. Mache dann ein Foto vor und nach dem polieren und poste es dann einfach hier in den Thead.

Kein Problem...

Anbei mal der Link zu "3,2,1-meins" falls weitere Leute Intresse haben: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…e=STRK:MEWNX:IT


Viele Grüße :rrr:

Roman
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11

Freitag, 10. Dezember 2010, 20:18

Ts! Bei schnipor habe ich auch meine Pads her: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…em=330390749146

12

Sonntag, 12. Dezember 2010, 17:24

@Hobbit

Ich habe mir auch so einen Satz besorgt gehabt. mit dem 12000 kannst du einen sehr guten zwischen schliff erreichen aber keinen Hochglanz auf Plastik oder Klarlack. Dies benötigt eine anschließende Versiegelung.

Gruß Thomas
Das Leben ist zu kurz. Das Modellbauerleben noch kürzer. :du:

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13

Sonntag, 12. Dezember 2010, 17:36

Hallo Thomas,

danke für die Info.

Ich denke aber ein Bild wäre da etwas aussagekräftiger, sicherlich auch für die anderen. Da kann man sich ein klares Bild machen ob man sowas kaufen sollte oder nicht.

PS: Ich polieren vor und zwischen meinen Klarlackschichten mit Watte. Ja! Watte! Geht ganz gut, macht einen schönen Glanz und hat ne minimale "Schleifwirkung", siehe mein Subaru Impreza.

MfG :wink:

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14

Sonntag, 12. Dezember 2010, 18:10

Schleifleinen

Hallo zusammen,
daß meiste ist ja schon erwähnt worden :pc:

ich habe die Leinen auch von Schnipor, mit ihm hab ich auch persönlichen Kontakt :pc:
Also, ich schleif vor dem lackieren mit 4000, nach dem lackieren dann evtl. Nebelsprengler mit 6000-8000.
Den Klarlack bearbeite ich mit 12000, aber geh hinterher noch mal mit normaler Autopolitur nach ;)
Reinigen mach ich auch, indem ich einfach mit der Airbrush abpuste :smilie:
Und der Preis ist voll akzeptabel, wo anders kriegst die auch teurer :pfeif:

15

Sonntag, 12. Dezember 2010, 18:15

Hallo Hobbit,
Ich mache gern mal Fotos von den Schleifungen mit Micro Mesch.
Aber warum polierst du soviel? Normal schleift man doch nur nach der Grundierung dann kommt der Farbauftrag und abschließend die Klarlackversiegelung. Jede Schicht Nass in Nass im Kreuzgang.
Oder kann ich noch was lernen? Ich habe nur festgestellt wenn ich eine Orangenhaut oder ein Staubeinschluss bekomme brauch ich den nur Rausschleifen. Die Klarlackversiegelung bringt dann den Glanz.


Habe versucht mit 6000/8000/12000. Keine leichte Aufgabe so auf die schnelle das zu zeigen.

Gruß Thomas
Das Leben ist zu kurz. Das Modellbauerleben noch kürzer. :du:

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16

Sonntag, 12. Dezember 2010, 18:26

Hallo,

vielleicht sollte ich mal meinen Ablauf beschreiben:

1. Entgraten und alles "anschleifen" für die Grundierung
2. Staubeinschlüsse und Fussel rausschleifen
3. erneut grundieren
4. kleinere Ausbesserungen
5. erste Farbschicht
6. Ausbesserungen
7. zweite Farbschicht
8. Ausbesserungen und mit Watte aufpolieren
9. erste Klarlackschicht
10. mit Watte aufpolieren
11. je nachdem noch ein, zwei Schichten Klarlack

Ich habe festgestellt das ich mit dem "Wattepolierungen" einen besseren Abschlußglanz und eine schönere Oberfläche hinbekomme.
Nass schleifen mach ich nicht, ist mir zuviel Sauerei am Platz.
Schleifen tue ich auch mit max. 1000er (ich Schuft!) dafür mit wenig Druck. Hat bisher gut geklappt.

Ich arbeite quasi etwas stümperhaft, weil ich kein Bock auf zig verschiedene Arten Schleifpapier oder Poliermittel hab. Und da sich das Ergebnis ja sehen lassen kann gebe ich mich damit zufrieden.

PS: ich schleife / poliere nicht kreuz/kreuz sondern in Kreisen, so wie man das am Original ja auch macht. Funzt janz juut!

MfG Der Minimalist :abhau:

17

Dienstag, 21. Dezember 2010, 17:36

Hallo Ihr lieben,

ich würde ja jetzt gerne sagen, dass ich die Angebote toll find. Aber ich will keine Werbung betreiben! ;) Hab den Beitrag gesehen und wollte mich jetzt einfach mal als Mitglied des Forums outen! Bei Fragen zu den Micro-Mesh Produkten helf ich natürlich auch gern mal weiter!

Allgemein würde ich empfehlen mit der MM1500 Körnung das Modell anzuschleifen. Nach dem Farbauftrag kann man bis maximal MM6000 schleifen. Kleine Kratzer oder ein matter Lack sind nicht weiter schlimm, das gibt sich nach dem Klarlack. Diesen dann, je nach dem wie schön er geworden ist, mit MM6000 - MM12000 "polieren". Nassschleifen lohnt sich vor allem um Einschlüsse von Schleifpartikeln zu vermeiden. Durch die geringere Wärmeentwicklung brennen diese nicht so leicht ein.


Viele Grüße
Markus

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18

Dienstag, 21. Dezember 2010, 18:49

Hallo Markus,

so klein ist die Welt :) . Die Nachfrage von s(ch)nipor über den Vewendungszweck von Micro-Mesh hat sich dann wohl erledigt ;) , du kennst dich ja hier schon aus :ok: .

Gruß :wink:
Axel
Man kann nicht alles haben, wo sollte man auch hin damit?? :nixweis:

19

Dienstag, 21. Dezember 2010, 20:31

Hallo Markus,
ich hab da mal noch eine Frage zum Naßschleifen und zum reinigen des Micromesh. Wie naß empfiehlst du. so das ein Wasserfilm auf dem Material entsteht oder so das nur der Lappen feucht ist?
Wie reinige ich den Micromesh von Verunreinigungen wenn ich Lack anschleife oder Poliere?

Gruß Thomas
Das Leben ist zu kurz. Das Modellbauerleben noch kürzer. :du:

20

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 17:32

Hey Axel,
so wies aussieht schon! Hab Dich grade auf Ebay gefunden! ;) Der Zusammenhang ist dann nicht schwer herzustellen! :P Freut mich sehr, dass Micro-Mesh überall auf so gute Kritik stößt! Bin selbst mehr als glücklich damit - in Modellbauläden wollte man mir immer eine 400er Körnung als "fein" verkaufen! ;)

Hallo Thomas,


es ist auf jeden Fall nicht nötig, die Leinen unter laufendem Wasser anzufeuchten. Ich benutze immer ein kleines Schälchen, das ich mit Wasser fülle. Damit feuchte ich die Leinen dann ein bisschen an. Wenn das Modell etwas nass wird, ist das in der Regel nicht schlimm. Allerdings können bei Revell Aqua Colors unschöne Blasen auf dem Lack entstehen, die aber wenn dieser etwas antrocknet wieder rückstandslos verschwinden. Wenn Du aber zu viel Wasser nimmst, könnte der Lack sicher auch reißen.

Je länger Du die selben Leinen verwendest, desto mehr Abrieb entsteht, da nach einer Weile die Schleifkristalle anfangen sich zu lösen. Anfangs ist das kein Problem, da Du die Leinen während dem Schleifen durch das Anfeuchten von gelösten Schleifkristallen reinigst. Wenn sich mehr Kristalle lösen, solltest Du neue Leinen verwenden, da die Kristalle den auch verkratzen können. Wird kein Wasser verwendet kann es auch recht schnell zum Einbrennen von Schleifkristallen und Abrieb in den Lack kommen. Grund dafür ist die höhere Hitzeentwicklung ohne Wasser.

Zwischendurch würde ich die Oberfläche Deines Modells mit einem Tuch oder Papier reinigen, dass wirklich der ganze Abrieb weg ist.

Allgemein gilt natürlich: Schleifen nie kreisförmig, sondern geradlinig und danach senkrecht dazu. Man sollte auch immer in Kantenrichtung schleifen, so verhindert man, dass zu viel Lack von den Kanten abgetragen wird.

Bei weiteren Fragen helf' ich natürlich gerne!

Viele Grüße
Markus

ps: Vielleicht sollte ich mal eine schöne FAQ machen. Wenn Fragen bestehen, dann schreibt sie, ich sammel diese dann! ;)

Beiträge: 2 431

Realname: Emanuel Berger

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21

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 18:21

Hallo Markus,

ja sieh mal einer guck :baeh:
trifft man sich hier auch :hand:

Grüße aus Eutin, Emanuel :D

22

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 11:33

Micro Mesh ist ganz toll. Hab ich auch, obwohl ich das völlig überteuert finde, auch den ebay Preis. Warum? Weil ich bei meiner Frau das hier entdeckt habe:



Das sind Schleifpads für American Nails. Gibts bei Roßmann, Schlecker etc. für'n Appel und'n Ei, manchmal auch in Baumärkten oder großen Lebensmittelmärkten zu mehreren im Blister auf dem 1€ Grabbeltisch. Zwei Größen kenne ich, wobei Micro Mesh exakt der unten, kleineren Größe entspricht. Die Pads sind 4000/8000 und auf der Rückseite 12000er Körnung. Sie eignen sich auch zum Naßschleifen, sind dann aber etwas empfindlicher, wenn man mal an einer Kante hängen bleibt. Aber dafür kosten sie ja auch nur 1/100 :D
lieben Gruß
Frank

23

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 20:31

Das sind Schleifpads für American Nails. Gibts bei Roßmann, Schlecker etc. für'n Appel und'n Ei, manchmal auch in Baumärkten oder großen Lebensmittelmärkten zu mehreren im Blister auf dem 1€ Grabbeltisch. Zwei Größen kenne ich, wobei Micro Mesh exakt der unten, kleineren Größe entspricht. Die Pads sind 4000/8000 und auf der Rückseite 12000er Körnung. Sie eignen sich auch zum Naßschleifen, sind dann aber etwas empfindlicher, wenn man mal an einer Kante hängen bleibt. Aber dafür kosten sie ja auch nur 1/100 :D
Du hast recht, Micro-Mesh ist recht teuer :und: , allerdings habe ich persönlich damit kein Problem. Es ist ja nicht so, dass man sich gleich eine Wagenladung voll bestellt. Durch die Langlebigkeit hält sich der Verschleiß doch sehr in Grenzen, ich hab' für 2 Modelle blos die Fläche von ca 15*15 cm gebraucht (alle Körnungen eingerechnet). Das kostet dann paar Euro, das bin ich schon gewillt zu investieren, man gibt ja für jedes bessere Modell 10mal so viel aus. Deine Rechnugn von wegen 1/100 versteh' ich dabei nicht so ganz... 8o

Ich find' die Leinen zum Beispiel auch bedeutend handlicher als die Feilen, die eine festgelegte Größe haben. Aber klar, das ganze bleibt im Endeffekt Geschmackssache...

Viele Grüße
Markus

24

Freitag, 24. Dezember 2010, 01:38

Mit den Leinen hast du natürlich Recht, sie sind flexibler und man kann auch in kleine Ecken und so. Aber für die, die lieber Sticks benutzen (bei 50 Cent kann man sich ja auch mal einen zurecht schneiden), sind die Dinger eine echte Alternative. Ist ja nicht so, dass an uns Modellbauern nicht genug verdient wird. Man überlege sich einfach mal, was eine normale Dose Farbe kosten würde, wenn da Revell oder gar Testor drauf stünde ;)
lieben Gruß
Frank

25

Freitag, 24. Dezember 2010, 13:22

Hallo miteinander,
also ich hab mir kleine Läppchen besorgt. Nachdem ich von Dr. Flörke die Feilen hatte. auf jeden Fall ist mit den Micromesh ein sauberes Ergebniss zu erreichen und die Haltbarkeit hängt stark von der richtigen Benutzung ab. Micromesh sollte immer nass verwendet werden.
@Markus
ich habe Probleme mit den feinen Pads, so ab 4000 Körnung, dort setzt sich schnell die Farbe fest und wenn dann eine helle Farbe nach einer dunklen Farbe poliert werden soll hat man schon mal Probleme. Nur Auswaschen ist ab 200 Körnung schwierig. Ich dachte du kannst mir einen Tipp geben.

Gruß Thomas
Das Leben ist zu kurz. Das Modellbauerleben noch kürzer. :du:

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